Hannover - Christian Krachts Debütroman «Faserland» wurde 1995 von Kritikern als wichtigtuerisches Zeitgeist-Geschwätz abgetan. Doch schon wenig später feierten die Feuilletons den Reisebericht eines jungen Schnösels als Geburtsstunde der Popliteratur.
... und der Preis werde ein Übriges dazu tun. Auch in den Leipziger Messehallen und in den Feuilletons der deutschen Zeitungen herrschte die Meinung, dass das Votum der Jury für dieses große, verwirrende und ungewöhnliche Buch richtig war.«Es ist im besten Sinne ein Roman, auf den man sich einlassen kann», sagte die Literaturkritikerin Wiebke Porombka in Leipzig bei einer Diskussion über Sinn und Unsinn von Buchpreisen. «Man kann nicht jemanden zweimal nominieren und dann nicht...
... etwas über seine Talkshow. Er segelt ein wenig jenseits der Beobachtung durch Mediendienste und Feuilletons.Nur kürzlich, Ende Februar, fiel er manchem negativ auf: Da durfte Vizekanzler und FDP-Chef Philipp Rösler ungebremst darlegen, wie seine Partei gegen Union und Kanzlerinnenmacht den Bundespräsidentenkandidaten Joachim Gauck durchgesetzt habe - Lanz schwieg nicht nur dazu, sondern sekundierte und genoss süffisant den David-Goliath-Vergleich. Es hagelte vernichtende Kritiken in den...
... Texte des scharfzüngigen jüdischen Autors Börne lesen, eines Wegbereiters des politischen Feuilletons.Der Preis wird seit 1993 an deutschsprachige Autoren verliehen. Zu den Preisträgern zählen unter anderem auch Rudolf Augstein, Hans Magnus Enzensberger, Alice Schwarzer und Frank Schirrmacher.Der Historiker Aly war in seinem 2011 erschienen Buch «Warum die Deutschen? Warum die Juden?» der Frage nachgegangen, wie es zum Holocaust kommen konnte. Er kam zu dem Schluss, dass das...
... zu machen.»Die Begleitung der «Wetten, dass..?»-Frage in Boulevard-Medien, aber auch in den Feuilletons, ist tatsächlich enorm (und dieser Text ist Teil davon). Und manchmal ist sie auch sorgenvoll. So titelte etwa die «Bild am Sonntag» am 23. Oktober: «Stirbt "Wetten, dass..?"?»Gefragt oder auch ungefragt haben in den vergangenen zwölf Monaten Anke Engelke, Ina Müller, Barbara Schöneberger, Johannes B. Kerner, Günther Jauch und viele mehr abgesagt. Zuletzt winkten auch der zum...
... Millionen Zuschauern, die Marktanteile erreichten im Jahresdurchschnitt bis zu 6,3 Prozent.»Viele Feuilletons lieben den tiefgründigen Talk. So schrieb zum Beispiel die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» am 26. November 2011: «Man merkt Safranski und Sloterdijk das Vergnügen an der geschliffenen Rede an, doch konkurrieren sie nie um den gelungensten Beitrag. Hier kippt Bildung nicht in Angeberei.» Und weiter: «Der schöne Nebeneffekt: Sloterdijks (der zugegebenermaßen ab und an ins...
Das Erstaunen über den Erfolg von Charlotte Roches Buch Schoßgebete hält an. Wie kann man mit Sex- und Ekelgeschichten Millionenauflagen erzielen und gleichzeitig auch noch von den Feuilletons zunehmend ernst genommen werden?
... Jahr allerhand Leute beschäftigen. Wer so alles wichtig wird oder wichtig werden könnte für die Feuilletons - in alphabetischer Reihenfolge.- Yvonne Büdenhölzer: Sie ist die neue Chefin des Berliner Theatertreffens im Mai, also Herrin über die vielbeachtete Veranstaltung mit den «zehn bemerkenswertesten Inszenierungen» der Saison aus der deutschsprachigen Theaterwelt. Sie ist Nachfolgerin von Iris Laufenberg, die nach neun Jahren den Job wechselt und neue Leiterin der Schauspiel-Sparte...
... sagte Stein dem Nachrichtenmagazin «Focus» mit Blick auf die Debatte in den deutschen Feuilletons.In ihrem heftig kritisierten Buch «Heinz Berggruen. Leben und Legende» wirft Stein dem bekannten jüdischen Kunsthändler Berggruen vor, vor allem ein gerissener Geschäftsmann und auf «Steuerhinterziehung» aus gewesen zu sein. Sie polarisiert mit der These, bei den Verhandlungen über den Verkauf seiner hochkarätigen Gemälde-Sammlung in Berlin habe er die «Judenkarte»...
... Stilmix erzählte Liebesgeschichte waren, so viel Streit dürfte es in den nächsten Tagen in den Feuilletons über Russlands Kulturereignis des Jahres geben. Schon in den Pausengesprächen hieß es über Tschernjakows Regie, sie sei zwar «ideenreich» auch mit Videoeinspielungen, insgesamt aber «langatmig», «unentschlossen», «teils sinnentleert und beliebig».Das Bühnenbild wechselt von einem anfangs fürstlich geschmückten Speisesaal im slawischen Folklorestil über ein Schlachtfeld...
... misshandelten Hunting auf den rechten Weg bringen will. «Good Will Hunting» begeisterte in den Feuilletons ebenso wie an der Kinokasse. Die beiden jungen Drehbuchautoren Benjamin und Matt gewannen erst den Golden Globe und schließlich den Oscar und wurden endgültig zu den Hollywoodstars Matt Damon und Ben Affleck.Während Affleck rasend schnell aufstieg («Armageddon», «Pearl Harbor»), aber auch schnell wieder verlor («Paycheck», «Jersey Girl»), war Damon beständiger. Und...
... älter geworden und es will «Comics von Erwachsenen für Erwachsene». Zudem berichten selbst die Feuilletons großer Zeitungen inzwischen über Graphic Novels, auf der Buchmesse wird das Thema als ernsthaft wahrgenommen. «Und es gibt einfach sehr viele gute Geschichten.»Die «Süddeutsche Zeitung» hat eine eigene Edition mit Graphic-Novel-Klassikern herausgebracht. Zu den zehn Bänden gehören zum Beispiel die - inzwischen auch verfilmten - politischen Comics «Waltz with Bashir» über...
... mich hier raus!. Dennoch oder gerade deshalb habe es die Sendung «aus dem Dschungelsumpf in die Feuilletons» geschafft. Von der Internationalen Funkausstellung hatte Nuhr die Hoffnung auf neue, intelligente Fernsehapparate mitgebracht, solche nämlich, die selbsttätig um- oder aussschalten, wenn das Programm jedes Niveau vermissen lässt. Die beste Entscheidung des Abends: Die RTL-Produktion Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! ging bei der Preisvergabe in der Kategorie «Beste...
... mich hier raus!. Dennoch oder gerade deshalb habe es die Sendung «aus dem Dschungelsumpf in die Feuilletons» geschafft, wenngleich sie bei der Preisverleihung am Sonntagabend leer ausging. Insgesamt wurden 18 Preise verliehen Gleich doppelten Grund zur Freude hatte indes Nachwuchsschauspieler Jonas Nay. Für seine Rolle als Opfer von Cyber-Mobbing in der ARD-Produktion Homevideo wurde der 21-Jährige mit dem mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis ausgezeichnet, was er selbst mit den...
... grätscht in die Debatten Es ist mithin kaum noch zum aushalten, was sich am Rande der WM in den Feuilletons zuträgt, und gerade deshalb macht diese Hart aber fair-Sendung so viel Spaß. Frank Plasberg grätscht nämlich mitten hinein in die aufgeblasenen Debatten, und zwar mit groben Späßen, unterhaltsamen Gästen und ein paar ketzerischen Fragen. Ob man denn überhaupt noch etwas gegen den Frauenfußball sagen darf, will der Moderator wissen, ohne gleich geteert und gefedert zu werden....