(dpa) - Beim Einsatz von Stammzellen zur künftigen Behandlung von Erbkrankheiten sind britische Forscher einen Schritt weiter gekommen. Wissenschaftler um Allan Bradley vom Wellcome Trust Sanger Institute in Hinxton nutzten sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen), die aus Hautzellen von Patienten mit einer Stoffwechselerkrankung gewonnen wurden. Diese wandelten sie zu leberzellartigen Zellen um. Die Forscher veränderten zudem das für die Krankheit...
... Dutzend bis einigen hundert Fällen im Jahr ausgegangen.Bei der PID testen Mediziner Embryonen auf Erbkrankheiten oder Chromosomendefekte. Dem geht eine künstliche Befruchtung außerhalb des Mutterleibs voraus. Zeigt sich dabei eine mögliche Krankheit, wird der Embryo gegebenenfalls nicht in den Mutterleib eingesetzt.Beschlossener Gesetzentwurf für Zulassung (pdf)Debatte über PID-EthikkommissionenÄrzte-Beschluss zur PID (pdf)Gescheiterter Entwurf für Verbot (pdf)Ethikrat zur...
Paare, die Erbkrankheiten in ihren Genen tragen, dürfen in Deutschland jetzt bei der künstlichen Befruchtung einen gesunden Embryo auswählen. Eine gesetzliche Grauzone ist beseitigt, die Präimplantationsdiagnostik, inzwischen allgemein bekannt als PID, in Deutschland unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Das haben die Abgeordneten des Bundestages entschieden, nachdem in der Debatte zuvor viele von ihnen ihr Innerstes nach außen kehrten, von eigenen Kindern, Tot- und Fehlgeburten...
... erlaubt sein, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fehl- oder Totgeburt droht, nicht aber bei Erbkrankheiten. Bekommt kein Antrag die Mehrheit, bleibt es bei der heutigen Rechtslage.Zunächst muss das Parlament über die Abstimmungsmodalitäten entscheiden. Alle Anträge sollen auf einem Stimmzettel gleichzeitig zur Abstimmung stehen. Erhält keiner im ersten Wahlgang die Mehrheit, kommt es zum zweiten Durchgang mit den beiden stärksten Anträgen.Doch die Anhänger der Kompromisslinie -...
... für ihre Positionen in dieser ethisch heiklen Frage. Bei der PID testen Mediziner Embryonen auf Erbkrankheiten oder...
... Ausnahmen geben.» Diese sollten gelten, wenn bei Eltern eine hohe Wahrscheinlichkeit für schwere Erbkrankheiten vorliegt, die zu einer Tod- oder Fehlgeburt führt, oder für eine später ausbrechende schwere Erbkrankheit. «Es ist eine Entscheidung pro Kind genetisch belasteter Eltern.»Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) plädierte für ein Verbot. Der Wunsch nach einem gesunden Kind könne nicht das Lebensrecht eines Embryos überspielen. Ein Dammbruch drohe, wenn die Methode einmal...
... manchen Tierarten vermieden werden, dass der Vater die Tochter decke. Solcherlei Inzest könnte Erbkrankheiten zur Folge haben.Mit einem lachenden und einem weinenden Auge muss Raubtierpfleger Alexander Dietrich die Kleinen dann abgeben. «Aber wir sind ja nicht die Einzigen, die die Tiere ordentlich halten», erklärt er. Ein gutes neues Zuhause ist mit dem europäischen Zuchtprogramm und einer Datenbank der Zoos schnell gefunden. Ein Tiergarten muss das nicht immer sein - zumindest bei...
... Diskussion ohne Fraktionszwang im Parlament. Bei der PID werden Embryonen aus dem Reagenzglas auf Erbkrankheiten getestet.«Wir sind der festen Überzeugung, dass die PID nicht nur begrenzt werden sollte, sondern auch begrenzt werden kann», sagte die Ratsvizechefin Christiane Woopen für die Befürworter. «Bei einem Verbot (...) stünden Paare nur vor der Wahl, auf ein eigenes Kind zu verzichten oder eine Schwangerschaft zu wagen.» Auch nach Embryo-Untersuchungen im Mutterleib seien...
... die Diagnosemöglichkeit, künstlich erzeugte Embryonen außerhalb des Mutterleibes auf Erbkrankheiten untersuchen zu lassen, heißt es in einer am Dienstag verkündeten Stellungnahme. Sie halten die PID unter bestimmten Einschränkungen für ethisch gerechtfertigt, «weil die PID einen Weg eröffnet, einen rechtmäßigen Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik gemäß medizinischer Indikation zu vermeiden, und auch Paaren eine Chance auf Hilfe bietet, die aus...
... ausgesprochen. Dabei können künstlich erzeugte Embryonen außerhalb des Mutterleibs auf Erbkrankheiten untersucht werden. Das umstrittenen Thema wird in der kommenden Woche erstmals im Bundestag beraten. Dem Bundestag liegen drei unterschiedliche Gesetzentwürfe vor. Eine Entscheidung ohne Fraktionszwang soll voraussichtlich im Juni...
... Juni fallen. Bei der PID werden im Reagenzglas erzeugte Embryonen außerhalb des Mutterleibs auf Erbkrankheiten untersucht. Mit der Methode sollen Fehl- und Totgeburten oder Geburten kranker oder behinderter Kinder vermieden werden. Die aussortierten Embryonen sterben ab.Ethikrat-StellungnahmeBeratung im...
... (PID) werden im Reagenzglas erzeugte Embryonen außerhalb des Mutterleibs auf Erbkrankheiten untersucht.Der Ethikrat will über alle denkbaren Argumente für und gegen eine Freigabe der PID diskutieren. Dem Bundestag stehen drei Gesetzentwürfe zur Diskussion. Eine Gruppe von Abgeordneten fordert ein umfassendes Verbot der PID, eine weitere ist für eine begrenzte Zulassung. Eine dritte Gruppe will die Nutzung der PID in Einzelfällen zulassen, die Grenzen aber noch enger...
... beginnen. Bei der PID werden im Reagenzglas erzeugte Embryonen außerhalb des Mutterleibs auf Erbkrankheiten untersucht. So sollen Fehl- und Totgeburten oder Geburten kranker oder behinderter Kinder vermieden werden. Die aussortierten Embryonen sterben...
... aus dem Reagenzglas mit Gentests - vor der Einpflanzung in den Mutterleib - auf mögliche Erbkrankheiten und drohende Behinderungen untersucht werden.Die Linkspartei-Abgeordnete Kathrin Vogler erklärte, 95 Prozent der Behinderungen bei Neugeborenen seien nicht auf Gendefekte, sondern auf Krankheiten in der Schwangerschaft oder Komplikationen bei der Geburt zurückzuführen. «Auch die PID gibt keine Garantie auf ein gesundes Kind.»Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt...
... Verbot werde keinen Bestand haben. Bei der PID werden Embryonen außerhalb des Mutterleibs auf Erbkrankheiten...