... 35 000 Gene. Das sind mehr als der Mensch hat, was für Pflanzen aber nicht ungewöhnlich ist. Vom Erbgut der Kartoffel, die wie die Tomate zu den Nachtschattengewächsen zählt, unterscheide es sich um acht Prozent.Das Erbgut wurde in jahrelanger Arbeit vom Tomato Genome Consortium untersucht. Darunter waren Forscher des Helmholtz Zentrums München, des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung in Köln, aber auch Genetiker aus China, Südamerika, den USA und Israel.Da auch Auberginen und...
... Anfassen der Griffe über die Haut in den Körper gelangen. Einige PAK können Krebs erzeugen, das Erbgut beeinflussen sowie die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und ein Kind im Mutterleib schädigen. Bestimmte Phthalate sollen ebenfalls die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen...
... Telomerase in den Zellen der Mäuse entstehen lassen. Dieses bremst die Alterung der Erbgutträger (der Chromosomen).Nach der Behandlung hätten die Tiere eine drastische Verbesserung der Gesundheit, Fitness und Langlebigkeit gezeigt, berichtete die europäische Wissenschaftsorganisation EMBO in Heidelberg, in deren Journal «Molecular Medicine» die Studie veröffentlicht wurde. So habe die Therapie im Alter von einem Jahr das Leben der Mäuse um insgesamt ein Viertel...
... östlich von Papua-Neuguinea so oft helle Haare besitzen, hat ein Forscherteam untersucht. Ihr Erbgut weise häufig eine spezielle Veränderung auf, berichten die Wissenschaftler im Journal «Science».Die Erbgut-Variante tauche bei 26 Prozent der Bewohner der Inselgruppe auf, berichtet das Team um Nic Timpson von der Universität Bristol (Großbritannien). Die Überraschung: Auf einen Transfer aus Europa durch Händler oder andere Besucher in den vergangenen Jahrhunderten war die blonde...
... rekonstruiert, seine Knochen genau untersucht und immer wieder machten sich Experten daran, sein Erbgut zu entschlüsseln. Dadurch weiß man heute in etwa, wie «Ötzi» in der Jungsteinzeit lebte, wie er aussah, wie er bekleidet war, welche Werkzeuge er nutzte, welche Krankheiten er hatte.Der Gletschermann hatte demnach kurz vor seinem Tod Steinbock, Brot und Salat gegessen. Er hatte braune Augen und litt unter anderem an Gallensteinen. Fleisch aß er auch, wenn es schon Maden hatte....
Die Forscher haben das Erbgut von Braun- und Eisbären mit einer genaueren Methode als bislang geschehen verglichen. Ihre Studie präsentieren sie im Fachjournal «Science».Eisbären und Braunbären sind eng verwandt, irgendwann hat sich der Eisbär als eigene Art vom Braunbär abgespalten. Das ist bekannt - umstritten war bislang jedoch, wann das geschah. Nach vorangegangenen Analysen lebte der letzte gemeinsame mütterliche Vorfahr vor etwa 111 000 bis 166 000 Jahren.«Die Forscher...
... unabhängig», sagt Hosten. Schon ein einzelner Treffer durch einen Röntgenstrahl könne das Erbgut einer Körperzelle angreifen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine einfache Röntgenuntersuchung einen Tumor hervorruft, sei relativ gering, da die Strahlendosis bei modernen Geräten sehr niedrig liegt. Doch das Krebsrisiko steigt, wenn sich Bestrahlungen häufen. «Deshalb ist es wichtig, dass bereits gemachte Untersuchungen nicht unnötig wiederholt werden. Darauf können auch Patienten...
... Menschen, in deren Familie kein Krebs vorkomme, sei die Entzifferung des gesamten Erbguts nicht sehr informativ, hieß es. «Erbliche Krebsarten sind selten. Die meisten Krebsarten entstehen durch Mutationen durch Umwelteinflüsse, Lebensstil und zufällige Genfehler bei der Zellteilung», sagte Kenneth Kinzler vom Ludwig Center (Johns Hopkins).Auf der anderen Seite könnten theoretisch bei vier Krankheiten mehr als drei Viertel der potenziellen Patienten erkannt werden:...
... Mediziner fragt Bausch auch nach den vielen Ursachen für kriminelles Verhalten. «Sie reichen vom Erbgut über organische oder funktionelle Störungen im Gehirn bis hin zu den Umwelteinflüssen, der Erziehung und der Liebe und Förderung, die ein Kind erfährt.»Joe Bausch: Knast, Ullstein Buchverlag, Berlin, 282 Seiten, 18,00 Euro, ISBN...
... Händler hätten sich einst in Madagaskar niedergelassen. Das Team um Cox untersuchte nun das Erbgut von 300 Madagassen und fast 3000 Indonesiern, um die frühe Geschichte der afrikanischen Insel genauer zu erforschen.Mit Hilfe eines Computermodells simulierten die Wissenschaftler die Evolution der Bevölkerung. «Unsere Untersuchung legt nahe, dass rund 30 indonesische Frauen vor ungefähr 1200 Jahren im 9. Jahrhundert nach Christus auf der Insel ankamen», erläuterte Cox in einer...
... räumte Steinberg ein. Bisher werde mit trächtigen Ratten geprüft, ob ein Medikament das Erbgut und damit auch den Nachwuchs schädigen kann. Auch diese Tests sollten aber künftig ins Reagenzglas verlagert werden. An der TiHo werde dazu mit embryonalen Stammzelllinien der Maus sowie mit induzierten pluripotenten Stammzellen experimentiert. Letztere werden, ausgehend von Körperzellen erwachsener Menschen, im Reagenzglas hergestellt.Die Teilnehmer der internationalen Tagung in...
... Forscherteam um Eleanor Jones von der University of York (Großbritannien) hatte das Erbgut von Mäusen verschiedener Regionen und Inseln analysiert und verglichen. Einbezogen wurde auch die DNA von Tieren, die im zehnten bis zwölften Jahrhundert gelebt hatten. Genutzt wurde dabei das Erbgut aus Knochen von Mäusen aus jener Zeit. Anhand der Übereinstimmungen erstellten die Wissenschaftler einen Stammbaum der Mäuselinien, an dem sich Ähnlichkeiten ablesen und die Ausbreitung...
... Forscherteam um Eleanor Jones von der University of York (Großbritannien) hatte das Erbgut von Mäusen verschiedener Regionen und Inseln analysiert und verglichen. Einbezogen wurde auch DNA von Tieren, die im zehnten bis zwölften Jahrhundert gelebt hatten. Genutzt wurde dabei das Erbgut aus Knochen von Mäusen aus jener Zeit. Anhand der Übereinstimmungen erstellten die Wissenschaftler einen Stammbaum der Mäuselinien, an dem sich Ähnlichkeiten ablesen und die Ausbreitung...
... hätten genetische Studien ergeben, dass die bisher noch unbenannte Art über ein Erbgut verfügt, das sich klar von der seiner Verwandten unterscheidet. Nach Angaben der Biologen leben ein gutes Dutzend verschiedene Arten des Leopardfrosches zwischen Kanada und Mittelamerika. Die jüngste Unterart war nach Berechnung der Forscher früher auch in Manhattan beheimatet und fühlt sich heute selbst im vielbesuchten Yankee-Stadion in der Bronx zuhause.Online-Vorschau in...
... gebe. Auch andere Forscher hatten schon Jahre zuvor ähnliche Ankündigungen gemacht. Als 2008 das Erbgut des Mammuts zu großen Teilen entziffert worden war, hatte das Fachjournal «Nature» allerdings die Chance auf ein Klon-Mammut als äußerst gering eingeschätzt. Das Erbmaterial sei zu stark zerstört gewesen.Hwang Woo Suk hatte im August 2005 den ersten Klonhund, «Snuppy», vorgestellt. Während zwei seiner Studien zu embryonalen Stammzellen als Fälschung aufgedeckt wurden, hatte sich...