... eine Rolle gespielt, alles öffentlich zu machen», erklärte der 96-Ersatzkeeper, der erst nach Enkes Tod verpflichtet worden war. Zu seiner Krankheit erläuterte er: «Es gibt da geringe Parallelen.» Jede psychische Erkrankung sei anders und individuell. Nach Miller fand auch der Schalker Trainer Ralf Rangnick den Mut, zu seinen psychischen Problemen zu stehen. «So ernst das mit ihm ist, mir hat es ein bisschen Erleichterung gebracht, weil ich nicht alleine in der Öffentlichkeit...
... eine Rolle gespielt, alles öffentlich zu machen», erklärte der 96-Ersatzkeeper, der erst nach Enkes Tod verpflichtet worden war. Zu seiner Krankheit erläuterte er: «Es gibt da geringe Parallelen.» Jede psychische Erkrankung sei anders und individuell.Nach Miller fand auch der Schalker Trainer Ralf Rangnick den Mut, zu seinen psychischen Problemen zu stehen. «So ernst das mit ihm ist, mir hat es ein bisschen Erleichterung gebracht, weil ich nicht alleine in der Öffentlichkeit stehe»,...
... nahmen zudem die Witwe Teresa Enke, Geschäftsführer Jan Baßler von der Robert-Enke-Stiftung, Enkes früherer Manager und Freund Jörg Neblung sowie der frühere 96-Präsident Fritz Willig teil.DFB-Präsident Theo Zwanziger sprach persönlich mit Teresa Enke und würdigte die Arbeit der im Januar 2010 gegründeten Robert-Enke-Stiftung: «Wir Fußballer sind stark in dieser Gesellschaft. Wir können positive wie negative Akzente setzen. Man muss bereit sein, auch über Schwächen offen zu...
... anderem die Witwe Teresa Enke, Geschäftsführer Jan Baßler von der Robert-Enke-Stiftung und Enkes früherer Manager und Freund Jörg Neblung teil.Nach Angaben der Stiftung veröffentlichte zudem ein Großteil der 36 deutschen Profi-Vereine über ihre jeweilige Facebook-Seite eine Meldung zum Gedenken an Enke. Der FC Barcelona, für den der Torwart auch spielte, beteiligte sich ebenfalls an der Initiative.Robert...
Psychische Krankheiten waren lange ein absolutes Tabu im Profisport. Seit dem Selbstmord von Torhüter Robert Enke vor zwei Jahren wird etwas offener über Depression und Burn-out-Syndrom gesprochen, sagte der Sportpsychologe Manfred Wegner.
Psychische Krankheiten waren lange ein absolutes Tabu im Profisport. Seit dem Selbstmord von Torhüter Robert Enke vor zwei Jahren wird etwas offener über Depression und Burn-out-Syndrom gesprochen, sagte der Sportpsychologe Manfred Wegner.
... wäre aus Baßlers Sicht schlecht gewesen: «Das hätte andere abschrecken können.»Teresa Enkes bewegender Auftritt am Tag nach dem Selbstmord am 10. November 2009 und die Arbeit der Stiftung haben dazu beigetragen, dass das öffentliche Bekenntnis zu Krankheiten wie Depression oder Burnout kein Tabuthema mehr ist. «Und Enttabuisierung ist letztlich auch das, was Frau Enke einen Tag nach dem Tod ihres Mannes gefordert hat», sagte Baßler.Kritischer sieht es der Sportpsychologe...
... Höchstleistungen hinterherjagen. Nicht um jeden Preis.»Der DFB engagiere sich seit dem Tod Enkes, um eine Bewusstseinsänderung zu schaffen und Mut zu machen, auch Schwächen zu zeigen. Unter anderem gebe es seit dem Frühjahr in der Ausbildung für Trainer Seminare, die sich mit seelischen Krankheiten...
... Problemen.» Neblung und Baßler gehen davon aus, dass psychische Erkrankungen im Profisport seit Enkes Suizid eher akzeptiert werden. «Ich glaube schon, dass bei Miller und seiner Familie die Angst überwogen hat, dass man die Sache nicht mehr in den Griff bekommt», sagte Baßler. Auch beim Verein habe die Erfahrung vom November 2009 sicher dazu beigetragen, jetzt den Weg in die Öffentlichkeit zu gehen. Sportpsychologe Brand: «Vereine sind wachsamer geworden» Der Sportpsychologe Ralf...
... nahm der Club von Enke Abschied, fast 40 000 Menschen kamen zur Trauerfeier ins Stadion.Die nach Enkes Tod gegründete Robert-Enke-Stiftung zollte dem Schritt von Miller, die Krankheit publik zu machen, am Montag «höchste Anerkennung». Obwohl der Keeper auf unbestimmte Zeit ausfällt, will der Club keinen weiteren Torwart verpflichten. Neben Zieler steht der Österreicher Samuel Radlinger bei 96 unter Vertrag, er spielte bisher in der 2. Mannschaft. «Ich habe ihn informiert, das er nun...
... nahm der Club von Enke Abschied, fast 40 000 Menschen kamen zur Trauerfeier ins Stadion. Die nach Enkes Tod gegründete Robert-Enke-Stiftung zollte dem Schritt von Miller, die Krankheit publik zu machen, am Montag «höchste Anerkennung». Obwohl der Keeper auf unbestimmte Zeit ausfällt, will der Club keinen weiteren Torwart verpflichten. Neben Zieler steht der Österreicher Samuel Radlinger bei 96 unter Vertrag, er spielte bisher in der 2. Mannschaft. «Ich habe ihn informiert, das er nun...
... ist Neuers zweiter DFB-Auftritt «auf Schalke». Erstmals stand er beim vom Tod Robert Enkes überschatteten 2:2 gegen die Elfenbeinküste am 18. November 2011 für 45 Minuten in seiner Heim-Arena im Tor - und machte keine gute Figur. Diesmal wird eine fröhliche Atmosphäre herrschen, ist sich Neuer sicher. Und baut auch auf Unterstützung der Verwandtschaft. «Meine Familie werde ich besuchen. Es sind Karten bestellt, 20 Stück ungefähr. Sie freuen sich auch, mich wieder zu...
... ist Neuers zweiter DFB-Auftritt «auf Schalke». Erstmals stand er beim vom Tod Robert Enkes überschatteten 2:2 gegen die Elfenbeinküste am 18. November 2011 für 45 Minuten in seiner Heim-Arena im Tor - und machte keine gute Figur. Diesmal wird eine fröhliche Atmosphäre herrschen, ist sich Neuer sicher. Und baut auch auf Unterstützung der Verwandtschaft. «Meine Familie werde ich besuchen. Es sind Karten bestellt, 20 Stück ungefähr. Sie freuen sich auch, mich wieder zu...
... Nationaltorwarts Robert Enke. Zielers Interpretation der Torhüterposition erinnert viele Fans an Enkes Art, auf dem Platz aufzutreten. Mit gutem Stellungsspiel, umsichtiger Strafraumbeherrschung und starken Reflexen überzeugt der junge Mann und verzichtet dabei auf und neben dem Platz auf alle Schnörkel.«Er gehört mit seinen 22 Jahren zu der jungen Generation, die das moderne Torwart-Spiel verkörpert, das wir beim DFB sehen wollen», sagte Bundestorwarttrainer Andreas Köpke, als er...
Erst kürzlich jährte sich sein Tod zum ersten Mal. Nun belegen Zahlen, dass er traurige Nachahmer hatte. Im November 2009, als sich Robert Enke das Leben nahm, stieg die Selbstmordrate auf die höchste Marke des Jahres - ein nicht unbekannter Effekt.