... gewordene Asse 1965 im Auftrag der Bundesrepublik für 900 000 Mark erworben, um ein Atommüll-Endlager oder ein Forschungsbergwerk einzurichten. Bis 1978 wurden dort rund 125 000 Behälter mit schwach- und 1300 mit mittelradioaktivem Müll gelagert. Nach Pannen und Versäumnissen wurde dem Betreiber GSF, der später im Helmholtz Zentrum München aufging, 2009 die Verantwortung entzogen. Seitdem ist das BfS zuständig, das dem Umweltministerium untersteht.Atommülllager...
... notwendig ist, um eine Einigung zwischen Bund und Ländern über eine neue Suche nach einem Endlager für hoch radioaktive Abfälle zu erzielen.Mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) wolle er einen intensiven, ständigen Gedankenaustausch pflegen. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Reibereien zwischen beiden Häusern gekommen: «Ich möchten Ihnen und uns wochenlange Diskussionen ersparen, welcher Minister sich durchsetzt», sagte Altmaier.Am Freitag wird der...
... Sitzung notwendig ist, um eine Einigung zwischen Bund und Ländern für eine neue Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle zu erzielen. Altmaier wird morgen das marode Atommülllager Asse...
Braunschweig/Berlin - Angesichts einer möglichen langen Verzögerung bei der Atommüll-Bergung aus dem maroden Lager Asse hat SPD-Chef Sigmar Gabriel die Bundesregierung zu raschem Handeln aufgefordert.Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) müsse jetzt die «sträflichen Versäumnisse» seines Amtsvorgängers Norbert Röttgen ausgleichen und die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, damit die Rückholung des Atommülls schnellstmöglich beginnen könne, sagte Gabriel der «Braunschweiger Zeitung».
... als oft behauptet, «liegen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor, die gegen Gorleben als Endlager sprechen». Die Untersuchungen seien aber noch nicht vollständig abgeschlossen. Diesen Endbericht müsse die Politik jedoch...
... hinaus würdigte Gauck, dass Röttgen auch Bewegung in die Suche nach einem atomaren Endlager gebracht habe. Sein Nachfolger Altmaier werde hier anknüpfen können. Der bisherige Umweltminister habe sich aber auch Verdienste erworben, die nicht die Schlagzeilen prägten, etwa beim Artenschutz und dem Erhalt der Biodiversität. Ausdrücklich ermunterte Gauck Röttgen zum Weitermachen: «Drei Jahrzehnte haben Sie sich nun für unser Gemeinwesen eingesetzt. Ich wünsche mir, dass...
Stuttgart - Zur Jahrestagung Kerntechnik werden heute ab 13.30 Uhr rund 1100 Atomkraft-Fachleute aus aller Welt in Stuttgart erwartet. Sie wollen unter anderem über die Sicherheit von Atommeilern und die Frage der Endlagerung von Atommüll beraten.
... und wolle dieses Wissen weitergeben. «Außerdem wollen wir auch bei der Entsorgung und Endlagerung richtig gut sein.»Es bestehe aber die Gefahr, dass nach dem Atomausstieg Nuklearwissenschaftler abwandern. «Heute werden Atomforscher oft stigmatisiert und die Forschung tabuisiert», sagt Petersen. «Das ist gefährlich, denn wir brauchen diese Wissenschaftler noch.» Das Thema müsse deshalb bewusst und fair diskutiert werden.Für den Nuklearforscher Joachim Knebel vom Karlsruher...
... der Betreiber offensichtlich nicht ausreiche. Für Niedersachsen sei auch wichtig, beim Endlagersuchgesetz trotz des Ministerwechsels noch vor der Sommerpause zu einem parteiübergreifenden Konsens zu...
... habe, sagte Kretschmann am Mittwoch. «Wir gehen davon aus, dass die Bundesregierung beim Endlagersuchgesetz, in dieser Frage von nationaler Bedeutung, weiterhin konstruktiv mit uns zusammenarbeitet, und erwarten, dass die Energiewende aktiv gestaltet und kraftvoll vorangetrieben wird.»Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Röttgen nach dessen Debakel als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen entlassen. Der designierte Nachfolger von Röttgen, Peter Altmaier...
... Berlin noch zu erwischen». Und GrandmasterW kommentiert: «Jetzt muss sich #Merkel ein neues Endlager für #Roettgen suchen...» Salirride bescheinigt Röttgen: «Mal ehrlich. Zum Muttertag als Landesmutter hätte sich der #Röttgen ja auch sehr komisch gemacht...» 19.26 Uhr: Nach aktueller Hochrechnung haben die SPD mit 75 Sitzen und die Grünen mit 23 Sitzen die Mehrheit für eine rot-grüne Koalition im Landtag von Nordrhein-Westfalen für sich verbucht. Peter Altmaier,...
(dpa) - Bei den Plänen für eine neue bundesweite Suche nach einem Atommüll-Endlager sieht Bundesumweltminister Norbert Röttgen großen Rückhalt seitens Union und FDP für einen Kompromiss. Die Koalition wisse, was sie wolle, sagte er der dpa. Hintergrund sind Vorwürfe von SPD und Grünen, Röttgen fehle die Rückendeckung der Fraktionsspitzen von Union und FDP. Beide Parteien bezweifeln das vor allem mit Blick auf Zugeständnisse beim bisher von Schwarz-Gelb favorisierten Salzstock...
... umstrittene Steuerabkommen ansprechen. Noch dazu planen die Eidgenossen kurz hinter der Grenze ein Endlager für Atommüll. Kretschmann will, dass auch deutsche Anwohner gefragt werden.Der grüne Regierungschef trifft in Bern unter anderem Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf. Baden-Württemberg dringt darauf, dass die Flüge zum Züricher Flughafen über süddeutsches Gebiet verringert werden. In punkto Steuerabkommen verlangt Kretschmann Nachbesserungen. Bei dem von...
... (dpa) - Atomkraftgegner aus ganz Deutschland haben in Gorleben erneut gegen die Einrichtung eines Endlagers für stark strahlenden Nuklearmüll protestiert. An einer Blockade rund um das Erkundungsbergwerk beteiligten sich nach Angaben der Polizei mehr als 1000 Menschen. Die Aktion sei friedlich verlaufen, hieß es. Es gebe aber noch einzelne Blockaden, die im Laufe des Abends möglicherweise aufgelöst werden...
... - Bund und Länder stehen kurz vor einer Einigung auf eine bundesweite Suche nach einem Atommüll-Endlager. Es sei nur noch ein letztes Treffen notwendig, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen nach einem Spitzentreffen in Berlin, an dem erstmals auch SPD-Chef Sigmar Gabriel und Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin teilnahmen. Auch die Grünen bestätigten die offensichtlich überraschend großen Fortschritte. Strittig ist bisher, wie der Salzstock im niedersächsischen Gorleben...