... verboten, die sich aus einer Leihmutterschaft ergeben. So steht es im seit 1991 geltenden Embryonenschutzgesetz. Mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird danach bestraft, wer «es unternimmt, bei einer Frau, welche bereit ist, ihr Kind nach der Geburt Dritten auf Dauer zu überlassen (Ersatzmutter), eine künstliche Befruchtung durchzuführen oder auf sie einen menschlichen Embryo zu übertragen». Auch die Vermittlung von Leihmüttern ist nach dem...
... es schwer - besonders in Deutschland. Da ärztliche Leistungen bei Leihmutterschaften seit dem Embryonenschutzgesetz von 1991 verboten sind, kommt bei Kinderwunsch einzig Adoption in Betracht. Diese Fakten werden in der Komödie Kissenschlacht, die heute 20.15 Uhr auf Sat.1 läuft, allerdings großzügig hintan gestellt. Darin wünschen sich Anna (Nadja Becker) und Michael (Steffen Groth) trotz vieler Versuche bislang erfolglos ein Kind. Sein jüngst verstorbener Onkel hält eine fiese...
... Haltet das Verbot aufrecht - und weitet es aus. Der Ethikrat plädiert für eine Erweiterung des Embryonenschutzgesetzes. Das schon bestehende Verbot, menschliche Embryonen auf ein Tier zu übertragen, sollte um ein Verbot der Übertragung tierischer Embryonen auf den Menschen ausgeweitet werden. Aber bislang ging es in der Forschung auch nicht um die Entstehung lebensfähiger Mensch-Tier-Kreuzungen. Kreuzungen kommen in der Natur vor Geht es um die Einsetzung menschliches Erbmaterials in...
... in der biomedizinischen Forschung plädiert der Deutsche Ethikrat für eine Erweiterung des Embryonenschutzgesetzes. Das schon bestehende Verbot, menschliche Embryonen auf ein Tier zu übertragen oder Chimären zu erzeugen, sollte um ein Verbot der Übertragung tierischer Embryonen auf den Menschen ausgeweitet werden, heißt es in der am Dienstag in Berlin veröffentlichten Stellungnahme.«Wir wollen eine klare Grenzziehung, damit es erst gar nicht zur Entstehung von...
... der vor fünf Jahren die PID bei Paaren angewandt hatte. Das Problem ist das völlig überalterte Embryonenschutzgesetz, das die künstlichen Befruchtungen regelt, aber auch viel Interpretation bei der PID möglich machte. Um den Präzedenzfall herbeizuführen, zeigte Blöchle sich selbst an - und wurde freigesprochen. Was sind die Vorteile der PID? Den Paaren würde der ohnehin hohe Leidensdruck genommen. Bliebe die PID verboten, gebe es für die Betroffenen nur die Möglichkeit, schwanger...
... einpflanzen lassen. Doch die Klinik in Neubrandenburg hatte Bedenken, weil nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz künstliche Befruchtungen mit dem Samen von Toten unter Strafe stehen.In einem ersten Zivilprozess hatte das Landgericht der Klinik Recht gegeben. Bei der Verhandlung vor der zweiten Instanz prüften die Richten vor allem die Frage, ab wann eine Eizelle als befruchtet gilt. Mit Blick auf das Embryonenschutzgesetz sei es zwar strafbar, eine Eizelle mit dem Samen eines Mannes...
... Auffassung, solche Gentests seien nicht erlaubt - auch wenn sie nicht im strengen deutschen Embryonenschutzgesetz von 1991 erwähnt werden.Folgt man den Unterschriftenlisten der drei Entwürfe, so haben sich 178 der insgesamt 620 Abgeordneten noch auf keine Position festgelegt. Die meisten Unterstützer - insgesamt 215 - zählt bisher die Initiative zur Zulassung der Abgeordneten Ulrike Flach (FDP), Carola Reimann (SPD) und Peter Hintze...
... Auffassung, dass solche Gentests nicht erlaubt sind - auch wenn sie nicht im strengen deutschen Embryonenschutzgesetz von 1991 erwähnt werden.Folgt man den Unterschriftenlisten der drei Entwürfe, so haben sich 178 der insgesamt 620 Abgeordneten noch auf keine Position festgelegt. Die meisten Unterstützer - insgesamt 215 - zählt bisher die Initiative der Abgeordneten Ulrike Flach (FDP), Carola Reimann (SPD) und Peter Hintze (CDU). Danach soll die Untersuchung der künstlich erzeugten...
... sind. Die Mehrheit der Experten war bis dahin davon ausgegangen, dass die PID nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz von 1992 gar nicht erlaubt gewesen sei. Kein Fraktionszwang: Die freie Rede als parlamentarische Sternstunde Die Abstimmung wird nun mit Spannung erwartet. Hinter den Kulissen kämpfen immer stärker Befürworter und Gegner um Meinungen und Positionen. Nur in einem Punkt sind sich alle einig: Die Sitzung soll in diesem Jahr eine der Sternstunden im Deutschen Bundestag...
... sind. Die Mehrheit der Experten war bis dahin davon ausgegangen, dass die PID nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz von 1992 gar nicht erlaubt gewesen sei.Positionen im...
... Bundesgerichtshofs vom Juli stellt die PID keinen strafbaren Verstoß gegen das strenge deutsche Embryonenschutzgesetz dar. Bei Verabschiedung des Gesetzes vor fast 20 Jahren war diese Diagnostik noch nicht bekannt. Der Bundestag will die Gesetzeslücke schließen. Entschieden wird die ethisch heikle Frage ohne Fraktionszwang.Flach und die anderen Befürworter einer begrenzten PID-Zulassung wehrten sich gegen Vorwürfe, die «Büchse der Pandora» zu öffnen. Ihr Gesetzentwurf verbiete...
... einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs stellt die PID keinen strafbaren Verstoß gegen das Embryonenschutzgesetz dar - sie ist dort nicht geregelt.Flach betonte, die Gruppe sei grundsätzlich durchaus für ein PID- Verbot. «Sie soll aber in Ausnahmefällen zulässig sein.» Bedingungen seien die Veranlagung der Eltern für eine schwere Erbkrankheit oder die Wahrscheinlichkeit einer Tot- oder Fehlgeburt. Zur Vermeidung von Missbrauch solle Beratung Pflicht sein, eine interdisziplinär...
... außerhalb des Mutterleibs, die sogenannte Präimplantationsdiagnostik, verstößt nicht gegen das Embryonenschutzgesetz, entschied der Bundesgerichtshof in Leipzig. Die Bundesrichter bestätigten mit dieser Entscheidung den Freispruch des Berliner Landgerichts für einen 47-jährigen Gynäkologen. Der Arzt hatte bei drei Paaren mit erblichen Vorbelastungen die kontrovers diskutierten Diagnosen ausgeführt und nur gesunde Embryos ohne Defekte...
... außerhalb des Mutterleibs, die sogenannte Präimplantationsdiagnostik, verstößt nicht gegen das Embryonenschutzgesetz. Das hat das Bundesgerichtshof in Leipzig...
... außerhalb des Mutterleibs, die sogenannte Präimplantationsdiagnostik, verstößt nicht gegen das Embryonenschutzgesetz. Das hat das Bundesgerichtshof in Leipzig...
Das Embryonenschutzgesetz wägt Menschenwürde und Leben gegenüber Interessen der Forschung und Wissenschaft ab. Das Gesetz regelt die Möglichkeiten der Embryonenforschung und beschränkt sie auf das vom Gesetzgeber gegenwärtig für erforderlich gehaltene Maß.