... Daniel Bahr bestätigte die Einigung und zeigte sich zufrieden. «Der staatlich festgelegte Einheitsbeitragssatz im Gesundheitsfonds gehört der Vergangenheit an», sagte Bahr. Die Krankenkassen würden künftig wieder selbst über die Höhe ihrer Beiträge entscheiden. Derzeit gilt für die rund 180 Kassen ein einheitlicher Beitragssatz von 14,9 Prozent. Davon tragen die Arbeitnehmer den größeren Anteil von 7,9 Prozent, der Arbeitgeberanteil liegt bei 7 Prozent. Das Geld...
... Versicherten 75, bei den Privatversicherten 90 Prozent. Leistungseinschränkungen durch den Einheitsbeitragssatz für die Kassenmitglieder fürchten 17 Prozent, 16 Prozent erwarten aber auch mehr Leistungen. Für 87 Prozent ist es wichtig, immer vom selben Arzt behandelt zu werden. Für 86 Prozent ist eine Praxis in der Nähe entscheidend. Ärztliche Einzelkämpfer stehen nicht hoch im Kurs. 56 Prozent der Befragten finden es wichtig, mehrere Ärzte unter einem Dach zu haben. Im Osten...
... Kasse nicht beantworten: 39 Prozent gaben an, dass sie derzeit für ihre Krankenversicherung den Einheitsbeitragssatz von 15,5 Prozent zahlen. 22 Prozent machten andere Prozentangaben und 38 Prozent konnten keine Angabe machen. Besonders schlecht informiert zeigten sich dort wiederum die jüngeren Befragten. Ein Großteil der Befragten (76 Prozent) haben nach dem Wegfall der Beitragssatzunterschiede keine Veränderung beim Service ihrer Kasse wahrgenommen. 12 Prozent meinen, dass sich...
... und Rentnern auch bisher schon zu tragenden Sonderbeitrag von 0,9 Prozent. Der neue Einheitsbeitragssatz bringt gut sechs Milliarden Euro mehr, vier Milliarden steuert 2009 der Bund zusätzlich aus Steuergeldern bei. Die Mehreinnahmen sind bereits verbucht: Die Krankenhäuser bekommen 3,5 Milliarden Euro zusätzlich und der Honorartopf für Ärzte wird um 2,7 Milliarden Euro aufgestockt. Die Sorge ist, dass die Mittel des Fonds - kalkuliert sind 167 Milliarden Euro - nicht...
... (CSU) den Vorschlag gemacht, zehn Milliarden Euro in den Gesundheitsfonds zu pumpen und so den Einheitsbeitragssatz von 15,5 Prozent ab 2009 zu senken. Dies war vom Finanzministerium allerdings glattweg abgelehnt worden. Das Gesundheitsministerium hatte zurückhaltend...
... für finanzielle Stabilität im Gesundheitswesen forderte die Politiker auf, die Einführung des Einheitsbeitragssatzes um ein Jahr zu verschieben und im kommenden Jahr das bewährte System anzuwenden. Begründet wurde dies damit, dass dem von der Bundesregierung festgelegten Einheitsbeitragssatz von 15,5 Prozent noch ein erwartetes Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent für 2009 zugrunde liege. Das Bündnis warnte, dass unter diesen Umständen im nächsten Jahr ein Milliarden-Loch drohe...