... hatten Bedenken, dass in Europa ein Quasi-Monopolist im besonders lukrativen Handel mit Derivaten, also Finanzwetten, entstehen würde. Die Deutsche Börse reichte dagegen Klage beim höchsten europäischen Gericht in Luxemburg ein.«Eine mögliche Entscheidung des Gerichts in unserem Sinne kann natürlich den Zusammenschluss nicht mehr Realität werden lassen», erklärte Francioni. Aber sie könne «künftige mögliche Nachteile für die Deutsche Börse» verhindern. Die Kosten...
... erlangte in der Finanzwelt Berühmtheit, weil er ein derart großes Rad mit sogenannten Derivaten drehte, dass der gesamte Kreditmarkt verzerrt wurde. In der Branche bekam er den Spitznamen «Wal von London» verpasst.JPMorgan-Chef Dimon hatte den Milliardenverlust am späten Donnerstag eingeräumt. Am Freitag war der Aktienkurs um 9 Prozent eingebrochen, am Montagmorgen gab er um weitere 3 Prozent nach. Das ist für Dimon besonders peinlich, weil an diesem Dienstag (15. Mai) die...
... «Sturm im Wasserglas» gesprochen.Solche hochkomplexen Wetten mit abgeleiteten Finanzprodukten (Derivaten) waren ein Auslöser für die Krise des Jahres 2008. Neue Finanzmarkt-Vorschriften wie die Volcker Rule in den USA sollten eigentlich verhindern, dass die Banken jemals wieder in ihre Zockermentalität zurückfallen und am Ende der Staat für die Folgen gerade stehen muss. Die Grenzen zwischen dem sogenannten Eigenhandel und Absicherungsgeschäften sind aber fließend.«Dieser Handel...
... im klassischen Bankgeschäft wieder positive Ergebnisse erzielt hätten. Auch das Geschäft mit Derivaten boome. «Die Gewinne kommen aber nicht bei den Beschäftigten an», sagte die...
... dem Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 äußerte sich Buffett als Gegner von Hedgefonds und Derivaten, die er als «finanzielle Massenvernichtungswaffen» bezeichnete. Er hat sich auch für eine bessere Kontrolle der Börsenmärkte ausgesprochen. Buffett ist auch für sein soziales Engagement bekannt. Er hat angekündigt, den Großteil seines Vermögens an die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates und dessen Frau Melinda zu spenden. Im Rahmen dieses Vorhabens ließ er der Stiftung...
... sollen der Handel mit Anleihen und Aktien mit einem Mindestsatz von 0,1 Prozent und der Handel mit Derivaten wie Termingeschäften oder Optionen mit 0,01 Prozent besteuert werden. Nach den Brüsseler Plänen soll die Steuer Anfang 2014 in Kraft treten. Eine «Stempelsteuer» nach britischem Vorbild würde nur Aktien umfassen, damit also riesige Bereiche des internationalen Finanzmarktgeschehens ausblenden. Die Steuer soll jährlich 57 Milliarden Euro einbringen, wenn sie in allen 27 EU-Staaten...
... hatten die Megafusion aus Sorge vor einem Quasi-Monopolisten im besonders lukrativen Handel mit Derivaten - vereinfacht gesagt Finanzwetten - in Europa verboten. Der Deutschen Börse geht es nun nicht darum, den Zusammenschluss mit der NYSE mit Hilfe eines günstigen Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu retten. Vielmehr sollen die Richter die aus Sicht der Börse falsche Marktdefinition prüfen. Auch Schadenersatzforderungen stehen im Raum.Europas oberster Wettbewerbshüter,...
... eine gemeinsame Steuer gewinnen will, die neben Aktien- und Anleihegeschäften auch den Handel mit Derivaten umfassen soll.Eine Einigung auf die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in allen 27 Mitgliedstaaten scheint derzeit unmöglich. Vor allem Großbritannien und Schweden lehnen dies ab.Vorschlag EU-Kommission für FTTFragen und Antworten EU-KommissionFolgeabschätzung...
... «Spiegel Online» berichtete zudem, Broeksmit habe das Geschäft mit außerbörslich gehandelten Derivaten in Europa aufgebaut - jener Kategorie von Wertpapieren, der eine Mitschuld an der Finanzkrise gegeben wird.Mit den Personalien stellt das ab Juni amtierende Führungsduo Jain/Fitschen zweieinhalb Monate vor Ackermanns Abschied wichtige Weichen. Ackermann zieht sich mit der Hauptversammlung am 31. Mai nach zehn Jahren an der Spitze des Konzerns aus der Deutschen Bank zurück. Der...
... einen weitreichenden Vorschlag gemacht, der sämtliche Geschäfte mit Aktien, Devisen und Derivaten einer Umsatzsteuer unterwerfen würde und 57 Milliarden Euro pro Jahr in die Kassen spülen könnte. Auch bei Schäubles Koalitionspartner FDP gibt es massiven Widerstand. Schäuble bekräftigte am Montag aber sein Ziel. Aus seiner Sicht sei es «nicht berechtigt», dass Finanztransaktionen bislang nicht besteuert würden. Ein weiteres Thema der Ministerkonferenz ist Ungarn. Die...
... beim Kauf von Anleihen, Aktien, bei Währungsgeschäften sowie spekulativen Finanzprodukten (Derivaten) anfallen. Der Steuersatz soll bei 0,1 Prozent bei Anleihen und Aktien und 0,01 Prozent bei Derivaten.Seit Jahren wird in der EU über solche eine Steuer diskutiert, doch in der Schuldenkrise hat die Debatte wieder Fahrt aufgenommen. Sie gilt als Mittel, um Spekulationsgeschäfte einzudämmen.Deutschland und Frankreich drücken aufs Tempo. In einem Brief an die dänische...
... zusätzliches Problem dabei sind Derivate-Konstruktionen. Die Griechenland-Risiken aufgrund von Derivaten hatte die FMS im vergangenen Jahr auf 10,8 Milliarden Euro beziffert. Wegen der drohenden Griechenland-Ausfälle hatte die FMS schon im vergangenen Jahr eine Risikovorsorge von 5,8 Milliarden Euro gebildet.FMS-Risikovorstand Christian Bluhm sagte, ein ungeordneter Zahlungsausfall Griechenlands «würde voraussichtlich noch schwerere finanzielle Schäden nach sich ziehen». Im Mai will...
... und danach nochmals zu hohen Marktwertverlusten bei langfristigen Anlagen, Verpflichtungen und Derivaten geführt.»So schmolz der Wert griechischer Staatsanleihen von 211 Millionen auf 38 Millionen Euro zusammen. 70 Prozent des Nominalwertes dieser Problempapiere hat die Bank abgeschrieben. Auch in anderen kriselnden Eurostaaten ist die IKB teils kräftig investiert.Der Vorstand bekräftigte das Ziel, mittelfristig operativ Gewinne zu erzielen. Unter anderem bemüht sich das Institut, das...
... hat die Fusion verboten. Man habe Sorge vor einem Quasi-Monopolisten im Handel mit Derivaten, also Finanzwetten. Das sagte Europas oberster Wettbewerbshüter, Joaquín Almunia. Frankfurt/Main und New York reagierten enttäuscht. Das EU-Verbot sei aber zu verkraften, sagte Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni. Es sei nun aber mit einem zähen Wettlauf aller Börsenplätze um die beste Positionierung an den Kapitalmärkten zu...
... Joaquín Almunia, begründete das Veto mit der Sorge vor einem Quasi-Monopolisten im Handel mit Derivaten - also Finanzwetten. Die beiden Konzerne kritisierten die EU-Entscheidung als falsch, nannten sie aber zugleich verkraftbar. Beide sehen sich auch ohne Partner stark genug, um im Wettbewerb zu bestehen.Solarkonzern Q-Cells einigt sich mit GläubigernBitterfeld-Wolfen (dpa) - Der angeschlagene Solarkonzern Q-Cells will mit einem radikalen Schulden- und Kapitalschnitt einen Neuanfang...