Die Verfassung Irlands verlangt von den Bürgern des kleinen Landes eine Abstimmung über den Fiskalpakt - obwohl ihn der Premierminister schon unterschrieben hat. So wird Irland wieder einmal zum Testfall für europäische Finanzpolitik. Ein klares Ja ist längst nicht sicher.
Nach dem Massaker im syrischen Al-Hula erwägt Frankreichs Präsident François Hollande eine Militärintervention mit UN-Mandat. Washington ist dagegen und befürchtet ein «noch größeres Gemetzel». Doch reicht der diplomatische Schritt vieler Staaten, syrische Botschafter auszuweisen?
Damaskus/New York - Nach den jüngsten Gräueltaten in Syrien droht der französische Präsident François Hollande als erster westlicher Spitzenpolitiker mit einem Waffengang.
130 000 Kita-Plätze fehlen - Schröder: Rechtsanspruch bleibt
Berlin - Die Fußballer des FC Bayern München stellen die meisten Spieler eines Clubs bei der Europameisterschaft. Dominiert wird das Turnier in Polen und der Ukraine allerdings klar von den Profis aus England.
Tourrettes - Joachim Löw lächelte, scherzte und wollte von Besorgnis partout nichts wissen. «Ich überlasse es Ihnen, ob Sie sich Sorgen machen», entgegnete der Bundestrainer kurz vor dem Ende des zweiten Trainingslagers in Südfrankreich amüsiert einem Reporter.Weder der 3:5-Test gegen die Schweiz, noch die Chaos-Abwehr oder die Probleme der Vize-Bayern ordnete Löw zum Abschluss der «Tour de France» der deutschen Nationalmannschaft als besorgniserregend ein.«Insgesamt sind wir im Soll», resümierte der 52 Jahre alte Gipfelstürmer am Tag vor der Abreise aus Tourrettes.
Mainz - Joey Kelly (39), Popsänger und Extremsportler, hat mehr als 53 Kilometer in einem «Todesrad» zurückgelegt.
Damaskus/Berlin - Nach dem Massaker an mehr als 100 Zivilisten in Syrien wächst die internationale Empörung über das Regime von Präsident Baschar al-Assad.
Nach dem Massaker in Al-Hula lassen erste Staaten Taten sprechen: Australien, die USA und mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, weisen syrische Diplomaten aus. Amerika spricht sogar von einer möglichen militärischen Intervention, während Kofi Annan seinen Friedensplan noch zu retten versucht.
Hamburg - Im Stadion gab's Pfiffe, in der Heimat Schimpfe. Das 1:3 von Deutschlands EM-Gruppengegner Dänemark in Hamburg gegen Rekordweltmeister Brasilien hat für Ernüchterung und Unverständnis bei Fußball-Fans und heimischen Medien gesorgt.«In der ersten Hälfte wurden wir von den Brasilianern gedemütigt und lächerlich gemacht», schrieb die Tagezeitung «Berlingske Tidende» und wetterte weiter: «Nichts, aber auch nichts erinnerte an die gute EM-Qualifikation.»40 000 Fans waren aus der Heimat in langen Auto-Kolonnen nach Hamburg gereist, um das als Pfingstfest geplante Spiel in der HSV-Arena zu genießen.
Berlin - FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat die Einführung der vom französischen Präsidenten François Hollande geforderten gemeinsamen europäischen Staatsanleihen kategorisch ausgeschlossen.