... «Welt am Sonntag» berichtete, ein ehemaliger Mitarbeiter von Wallraff habe jahrelang für die DDR-Staatssicherheit (Stasi) gearbeitet. Laut Stasi-Akten habe dieser Mann mehrere Kapitel des Wallraff-Bestsellers «Ganz unten» verfasst. Dies dementierte Wallraff damals im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Der betreffende Journalist habe für seinen Bestseller einige Recherchen vorgenommen, aber «nicht ein einziges Kapitel verfasst».In einem «Zeit»-Interview wehrte sich Wallraff...
... «Welt am Sonntag» berichtete, ein ehemaliger Mitarbeiter von Wallraff habe jahrelang für die DDR-Staatssicherheit (Stasi) gearbeitet. Laut Stasi-Akten habe dieser Mann mehrere Kapitel des Wallraff-Bestsellers «Ganz unten» verfasst. Dies dementierte Wallraff damals im Gespräch mit dpa. Der betreffende Journalist habe für seinen Bestseller einige Recherchen vorgenommen, aber «nicht ein einziges Kapitel verfasst».In einem «Zeit»-Interview wehrte sich Wallraff zudem gegen Vorwürfe,...
... er nach eigenem Bekunden eine Verpflichtungserklärung als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der DDR-Staatssicherheit. 1964 ließ er sich auf eigenen Wunsch davon entbinden. Kahlau legte seine Stasi-Verstrickung 1990 selbst offen. Von 1970 bis 1980 war er Präsident des PEN-Zentrums und später Mitglied im Zentralvorstand des DDR-Schriftstellerverbandes. Kahlau war Sozialist, stand aber den Lehren wie der Praxis kritisch gegenüber.Der Liedermacher und Schriftsteller Hans-Eckardt Wenzel (56)...
... In Brandenburg wurden nach Gerichtsangaben mehr als 200 Anträge wegen Zusammenarbeit mit der DDR-Staatssicherheit abgelehnt.Die Opferrente können auch DDR-Heimkinder beantragen, die aus politischen Gründen in Kinderheime oder Jugendwerkhöfe eingewiesen wurden. Voraussetzung ist eine strafrechtliche Rehabilitierung. In Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) hieß es, gerade frühere Heimkinder lägen oft unter den 180 Tagen, so dass sie keine Opferrente bekommen. «Ich plädiere für eine...
... dass die Frau bei ihrer Einstellung eine Tätigkeit als Inoffizielle Mitarbeiterin (IM) der DDR-Staatssicherheit verschwiegen habe.Nachdem die IM-Tätigkeit in den 1990er Jahren bekannt wurde, sei jedoch - rechtlich einwandfrei - von einer Kündigung abgesehen worden. «Die Entscheidung 1995 wurde von Leuten gefällt, die mein volles Vertrauen genießen», sagte Baaske. Namentlich benannte er Ministerin Regine Hildebrand (SPD) und ihren damaligen Staatssekretär Olaf Sund. Generell sehe...
... jüngst bekanntgewordene Fall einer Referatsleiterin im Sozialministerium, die früher für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet hatte. Mit ihm sollte sich am Nachmittag der zuständige Fachausschuss in einer Sondersitzung beschäftigen, die die Fraktionen von CDU und FDP beantragten hatten.Minister Günter Baaske (SPD) ist geladen, um dem Gremium Rede und Antwort stehen. Nach einem Bericht des RBB-Magazins «Klartext» über die Stasi-Tätigkeit der Referatsleiterin hatte Baaskes Ressort...
... jüngst bekanntgewordene Fall einer Referatsleiterin im Sozialministerium, die früher für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet und dies zunächst verschwiegen hatte. Mit ihm sollte sich am Nachmittag der zuständige Fachausschuss in einer Sondersitzung beschäftigen, die die Fraktionen von CDU und FDP beantragten...
Potsdam - Etwa jeder fünfte Polizist bei Brandenburgs Landeskriminalamt (LKA) war Mitarbeiter des DDR-Staatssicherheitsdienstes. Insgesamt seien es 87 von 445 Beschäftigten, wie das Potsdamer Innenministerium auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum antwortete.
Potsdam - Politiker, die eine Akte als Inoffizielle Mitarbeiter (IM) der DDR-Staatssicherheit haben, sollten nach Ansicht der Brandenburger Aufarbeitungs-Beauftragten Ulrike Poppe differenziert beurteilt werden.
... Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Schuss von Kurras und seiner Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit. Es war spekuliert worden, ob Kurras den Studenten im Auftrag der Stasi erschoss.In Juristenkreisen war am Sonntag zu hören, wenn bei den damaligen Prozessen sämtliche Erkenntnisse von heute vorgelegen hätten, wäre das Urteil womöglich anders ausgefallen.Laut Spiegel zeigt eine bislang unbekannte Filmsequenz, dass ein Mann mit ruhigen Schritten in Richtung Ohnesorg geht,...
... Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Schuss von Kurras und seiner Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit. Es war spekuliert worden, ob Kurras den Studenten im Auftrag der Stasi erschoss.In Juristenkreisen war am Sonntag zu hören, wenn bei den damaligen Prozessen sämtliche Erkenntnisse von heute vorgelegen hätten, wäre das Urteil womöglich anders...
... Es ist der Schauspieler Ernst-Georg Schwill, der sich 1964 als inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit verpflichtete. Es sei ein Skandal, dass die ARD den 72-Jährigen für den Film engagiert habe, echauffiert sich Bild. Sendersprecherin Annette Gilcher wird von dem Blatt mit den Worten zitiert: «Bei der Besetzung der Schauspieler war einzig die Qualität ausschlaggebendes Kriterium.» Bestes Zitat: «Ich hatte gedacht, der Westen kauft mich frei, und habe einen...
... mit der Nachrichtenagentur dpa. Erwartet würden neue Erkenntnisse über die Mechanismen der DDR-Staatssicherheit. Im Herbst 1989 hatten Bürgerrechtler tausende Säcke mit Unterlagen vor der endgültigen Vernichtung gerettet. Stasi-Offiziere hatten zum Schluss Akten per Hand zerrissen, weil Reißwölfe heißgelaufen...
... Deutschland als Vorbild, wie der Rechtsstaat bei der Aufarbeitung mit der Hinterlassenschaft der DDR-Staatssicherheit umgehe. «Transparenz und Datenschutz sind gleichermaßen gewährleistet.» Grünen-Politiker Wolfgang Wieland betonte in der Debatte, der Rechtsstaat kenne weder Vergeltung noch Rache. Er halte die Versetzung früherer Ex-Stasi-Mitarbeiter per Sondergesetz für...
... Deutschland als Vorbild, wie der Rechtsstaat bei der Aufarbeitung mit der Hinterlassenschaft der DDR-Staatssicherheit umgehe. «Transparenz und Datenschutz sind gleichermaßen gewährleistet.»Unterdessen wird in Dänemark und anderen nordeuropäischen Ländern diskutiert, ob bisher geheime Stasi-Unterlagen an die Berliner Behörde übergeben werden sollen. Die Länder hatten vom US-Geheimdienst CIA Daten aus den «Rosenholz»-Unterlagen bekommen.Grünen-Politiker Wolfgang Wieland betonte im...