Berlin - Wolfgang Lötzsch hat den wohl traurigsten Krimi des einst real existierenden DDR-Sports geschrieben. Stasi-Verfolgung, konstruierte Anklagen, Gefängnisstrafe, jahrelange Aussperrung von allen großen Rennen und heimliche Starts: Die DDR hat ihr größtes Radsport-Talent der 70er und 80er-Jahren komplett ausgebremst.
... nach Ersatz gesucht wird.Lange konnte der Eisschnelllauf noch aus dem Reservoir des einstigen DDR-Sports schöpfen. Dazu zählen Seriensiegerinnen wie Gunda Niemann-Stirnemann, die mittlerweile 40-jährige Claudia Pechstein, die ans Karriereende denkende Jenny Wolf und Sprinterin Monique Garbrecht. Die Bayerin Anni Friesinger bescherte der Sportart neben goldenem Glanz auch Glamour und eine schlagzeilenträchtige Rivalität mit Pechstein. Derzeit sorgen vor allem Pechsteins lauter Kampf...
... der vom Doping-Oppfer-Verein erfolgreich als «zentrale Propaganda-Figur des kriminellen DDR-Sports» bekämpft worden...
... der 80-Jährige, nachdem ihn DDR-Dopingopfer als «zentrale Propaganda-Figur des kriminellen DDR-Sports» kritisiert...
... weil er als «hochdekorierter Sportheld» auch eine «zentrale Propagandafigur des kriminellen DDR-Sports» gewesen sei.«In der Sache ist es inkonsequent, Schur nicht und Stecher doch aufzunehmen. Positiv gesehen: die Sporthilfe war unseren Argumenten nicht unzugänglich. Der Selbstfindungsprozess in dieser Sache muss aber noch stattfinden», sagte DOH-Sprecherin Ines Geipel der Nachrichtenagentur dpa. Zugleich kündigte sie eine alternative «Hall of Fame» an. «Die Idee ist da», sagte...
... Schur sei als «hochdekorierter Sportheld» auch eine «zentrale Propagandafigur des kriminellen DDR-Sports» gewesen. Als ehemaliger Abgeordneter in der Volkskammer der DDR und sportpolitischer Sprecher der SED-Nachfolgepartei PDS habe er bei der Aufarbeitung «der schweren Hypotheken des DDR-Sports gegen die Aufklärung des Körperlaboratoriums DDR wie gegen eine Entschädigung der Opfer des DDR-Sports votiert», behauptet der DOH.«Wir stellen uns mit der Hall of Fame des deutschen Sports...
... der Medaille», das am Donnerstag im Handel erscheint, bricht der frühere zweite Mann des DDR-Sports sein Schweigen und unterstellt auch Topathleten eine Mitwisserschaft. «Alle Mittel wurden im Einvernehmen mit dem Sportler verabreicht», schreibt Köhler. Weil Anfang der 1970er Jahre die Chancengleichheit für DDR-Sportler im Ost-West-Vergleich nicht mehr gewährleistet gewesen sei, «entschied sich die damalige Sportleitung für den Einsatz ausgewählter anaboler...
... Aussichten hatte, auch 1984 seinen Triumph zu wiederholen, wurde durch den Olympiaboykott des DDR-Sports 1984 aber um diese Chance...
Lange galt sie als eines der typischen Produkte des DDR-Sports: Claudia Pechstein war immer dann topfit, wenn es darauf ankam. Nicht umsonst ist sie mit fünf Olympiasiegen und vier weiteren Medaillen die erfolgreichste Winter-Olympionikin Deutschlands.
Als Land winzig, als Sportnation ganz groß. Während die Städte verfielen, Mangelwirtschaft herrschte und der Unmut der Bevölkerung über das repressive System wuchs, waren die Menschen in der DDR stolz auf die Erfolge ihrer Sportler.
... die Winterspiele 2018 nach Deutschland holen. Die 43 Jahre alte frühere Vorzeigeathletin des DDR-Sports wurde in München als Vorsitzende des 23-köpfigen Kuratoriums mit Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur vorgestellt. «Ich verspreche, dass wir im Kuratorium alles tun werden, damit das IOC 2011 nur noch sagen kann: ‹Die Spiele müssen nach München›», sagte Witt bei ihrer Präsentation. Der Präsident des Deutschen Olympischen...
... Sorgen auf Training und Wettkampf konzentrieren. Neu ist das allerdings nicht, sondern vom DDR-Sportsystem abgekupfert. Formell waren die Athleten in einem Betrieb angestellt, praktisch konnten sie uneingeschränkt ihren Sport ausüben. «Sie hatten soziale und berufliche Sicherheit», resümiert Hans Joachim Teichler, Professor für Zeitgeschichte des Sports an der Universität Potsdam. Bestandteil der Verträge wäre, dass die Athleten die Steuerungsvorgaben des DLV bei...