Am 23. Mai erscheint der Sammelband «Aus einem Land vor unserer Zeit. Eine Lesereise durch die DDR-Geschichte», teilte die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit. Sie hat die Publikation gefördert.Der Blick der Autoren auf das einst geteilte Deutschland sei unbefangen, den Kalten Krieg haben sie nicht mehr erlebt, so die Stiftung. Mehr als zwanzig Jahre nach der friedlichen Revolution stellen die Verfasser mit «biografisch unverstelltem Blick» neue Fragen. Was bedeutete es für...
Zwickau - Mit Musik und Referaten werden heute ab 17 Uhr die 10. Tage der Demokratie und Toleranz in Zwickau eröffnet. Bis zum 27. April werden unter der Überschrift «Respekt! Kein Platz für Rassismus» bei 41 Veranstaltungen - 10 mehr als im vergangenen Jahr - unter anderem Themen der Nazi-Vergangenheit und der DDR-Geschichte behandelt.
... Stimmungen. Arbeiten die Deutschen Ihrer Ansicht nach zu wenig an der emotionalen Aufarbeitung der DDR-Geschichte?Petzold: «Vielleicht kann der Film die Botschaft vermitteln: Lasst uns nicht Aufarbeiten, lasst uns Erzählen. Dass man die DDR nicht als eine Aufgabe betrachtet, die es zu erledigen...
... die unabhängigen Jurys ihre Preisträger verkündet. So holte beispielsweise Christian Petzolds DDR-Geschichte «Barbara» mit Nina Hoss den Preis der Leserjury der «Berliner Morgenpost». Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeichnete den Wettbewerbsbeitrag «Csak a szél» («Just The Wind») von Bence Fliegauf aus. Die 62. Berlinale endet nach der Verleihung des Goldenen und der Silbernen Bären morgen mit einem...
... Publikumsfestivals mit rund 300 000 verkauften Kinotickets haben ihre Favoriten gefunden: Die DDR-Geschichte «Barbara» des deutschen Regisseurs Christan Petzold mit Nina Hoss in der Hauptrolle und das Sozialdrama «L'Enfant D'En Haut» (Das Kind von oben) der Schweizerin Ursula Meier.Doch ob die Jury unter Vorsitz des britischen Regisseurs Mike Leigh dem Publikums- und Kritikervotum folgen wird, bleibt bis zuletzt offen. Schon oft entschieden Berlinale-Jurys gegen den...
... Wettbewerb haben Chancen auf den Goldenen und die Silbernen Bären. Als Favoriten gelten die DDR-Geschichte «Barbara» von Christian Petzold und das Sozialdrama «Das Kind von oben» der Schweizerin Ursula Meier. Jury-Chef ist der britische Regisseur Mike Leigh. Die 62. Berlinale geht morgen mit einem Publikumstag zu...
... Filmfestspiele Berlin bekanntgegeben. Das Festivalpublikum hat eindeutige Favoriten: die DDR-Geschichte «Barbara» des deutschen Regisseurs Christian Petzold und das Sozialdrama «L'Enfant D'En Haut» (Das Kind von oben) der Schweizerin Ursula Meier. Doch schon oft fällte die Berlinale-Jury eine Entscheidung gegen den Zuschauergeschmack.Für den Glamourfaktor war am letzten Wettbewerbstag «Twilight»-Star Robert Pattinson zuständig. Seine Fans warteten seit dem Morgen am roten...
... gut angekommen: Hans-Christian Schmids Familiendrama «Was bleibt» und Christian Petzolds DDR-Geschichte «Barbara», die sogar als heißer Kandidat für den Goldenen Bären gehandelt wird.Glasner hatte vor sechs Jahren im Berlinale-Wettbewerb mit seinem Film «Der freie Wille» geschockt, in dem Jürgen Vogel als brutaler Vergewaltiger zu sehen war. In «Gnade» spielt Vogel nun den Familienvater Niels, der mit seiner Frau Maria (Minichmayr) und dem gemeinsamen Sohn nach Hammerfest...
... einige «Tatort»-Folgen. Oft sind es unbequeme und schwierige Rollen, darunter die hochgelobte DDR-Geschichte «Novemberkind» (2008) von Christian Schwochow.Aktuell läuft das Drama «Die Unsichtbare» im Kino, bei dem wieder Schwochow Regie führt. Darin geht es um den Druck an einer Schauspielschule, Mühe spielt passenderweise eine talentierte Studentin. Im ARD-Film «Im falschen Leben» war sie als Mutter zu sehen, deren Baby vertauscht wird.Anna Maria Mühe hat den frühen Tod ihrer...
Oberst Burski will das Uran. Unbedingt. Deutsche Leben zählen da wenig. Der Film Der Uranberg schlägt ein düsteres Kapitel DDR-Geschichte auf: Er erzählt von den Plänen einer sowjetischen Atombombe.
... hinweg funktionierenden Fallstricke eines perfiden Systems. Es ist ein wenig bekannter Aspekt der DDR-Geschichte, an den Regisseurin Franziska Meletzky mit dem Fernsehfilm Es ist nicht vorbei erinnert. Die Geschichte der Carola Weber ist zwar fiktiv, ihr Häftlingsschicksal aber steht für zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle, wie die Dokumentation Die Frauen von Hoheneck - Ein DDR-Gefängnis und seine Schatten in die Gegenwart mit erschütternden Details belegt. Sie wird im Anschluss an das...
... Film irgendwo zwischen anrührend und klug ansiedeln, er ist in jedem Fall ein gelungenes Stück DDR-Geschichte in Bildern.Das liegt auch daran, dass man den Inszenierungen von Regisseur Matti Geschonneck die Erfahrungen im untergegangenen Staat anmerkt: Er geht es ernsthaft und gelassen zugleich an, will nichts verzerren, nichts komisch überzeichnen, aber auch nicht zu bedeutungsschwer daherkommen - und nähert sich der Wirklichkeit so vielleicht am ehesten an. Geschonneck zog schon Mitte...
... Film irgendwo zwischen anrührend und klug ansiedeln, er ist in jedem Fall ein gelungenes Stück DDR-Geschichte in Bildern. Das liegt auch daran, dass man den Inszenierungen von Regisseur Matti Geschonneck die Erfahrungen im untergegangenen Staat anmerkt: Er geht es ernsthaft und gelassen zugleich an, will nichts verzerren, nichts komisch überzeichnen, aber auch nicht zu bedeutungsschwer daherkommen - und nähert sich der Wirklichkeit so vielleicht am ehesten an. Geschonneck zog schon...
... hat der Bundesbeauftragte Roland Jahn an die Politik appelliert, sich weiter zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte zu bekennen. Die Notwendigkeit der Aufklärung werde es «ewig geben», sagte der Chef der Stasiunterlagen-Behörde der «Süddeutschen Zeitung» zum Tag der deutschen Einheit. «Wir müssen die DDR-Diktatur begreifen. Je besser das gelingt, umso besser können wir Demokratie gestalten.» Seine Behörde werde es daher solange geben, wie sie Aufgaben zu erfüllen habe.Jahn...
... hat der Bundesbeauftragte Roland Jahn an die Politik appelliert, sich weiter zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte zu bekennen. Die Notwendigkeit der Aufklärung werde es «ewig geben», sagte der Chef der Stasiunterlagen-Behörde der «Süddeutschen Zeitung» zum Tag der deutschen Einheit. «Wir müssen die DDR-Diktatur begreifen.» Jahn begrüßte die Änderung des Stasiunterlagen-Gesetzes, die Union und FDP am Freitag im Bundestag beschlossen hatten. Es sei wichtig, dass sich der Bundestag...