... mit deutschem Sitz im mittelhessischen Schwalmstadt hat die ersten Module in der Blindenschrift Braille entwickelt. Ein solches Modul könne man sich wie eine Computertastatur vorstellen, «nur nicht mit Buchstabenknöpfen, sondern Punktschriftfeldern, aus denen dann zum Abtasten Stäbchen hochgedrückt werden». Auf der Messe stellt die Firma eine neue elektronische Handlupe vor, «die einzige, die anderthalb- bis 18-fach vergrößern kann», betont Alter. Die meisten anderen...
... Bildhauers Egbert Broerken ist sowohl zum Anschauen als auch zum Ertasten geschaffen. Es ist mit Braille-Schrift und Normalschrift versehen. Zu finden ist das Modell am Lustgarten an der Westseite des Alten...
... Bildhauers Egbert Broerken ist sowohl zum Anschauen als auch zum Ertasten geschaffen. Es ist mit Braille-Schrift und Normalschrift versehen. Zu finden ist das Modell am Lustgarten an der Westseite des Alten...
... (dpa) - Bekommen die Pizzapackung und der Fahrkartenautomat fühlbare Punkte? Der Weltkongress «Braille21» der Welt-Blindenunion lotet in Leipzig die Zukunft der Blindenschrift aus.Das Vorbild ist Japan: Dort gibt es auf Verpackungen und Fahrkartenautomaten auch Informationen in Brailleschrift. Die Zeichen aus erfühlbaren Punkten für Blinde sind in Deutschland selten zu sehen, etwa auf Medikamentenschachteln. «Wir wollen, dass die Brailleschrift in der Gesellschaft sichtbarer wird»,...
... um den Streifen im hintersten Teil des Großhirns eine erhöhte Aktivität auf, während sie die Brailleschrift lasen.Weitere Studien sollen demnächst genauere Informationen über die Arbeit des vielseitigen Nervenbündels liefern. Bei blinden Menschen nutzt das Gehirn taktile und akustische Reize, um auch ohne visuelle Informationen eine ungefähre räumliche Vorstellung von der Umwelt zu erzeugen. Der Gennari-Streifen könnte dabei eine besondere Rolle spielen. Die Ergebnisse der Studie...
... Für Blinde gibt es zum Beispiel Handys, die statt eines Displays eine Braille-Zeile aus beweglichen Drahtstiften besitzt. Diese bilden die Buchstaben der Blindenschrift ab.Auf der MMF-Seite wird auch Software vorgestellt, die Kurznachrichten vorliest und Gesprochenes in SMS umwandeln kann. Ebenfalls für Blinde ist eine Software gedacht, die eine Handykamera einbindet und Textinformationen im Kamerabild erfassen und vorlesen kann. Damit ein Blinder die Kamera...
... jetzt auch Grafiken und Tabellen quasi sehen. Möglich gemacht hat dies das Forschungsprojekt HyperBraille, das erstmals das funktionsfähige HyperBraille-Gesamtsystem vorgeführt hat. Bereits im letzten Jahr wurde der Prototyp des Flächendisplays auf der SightCity vorgestellt. Mit dieser Stiftplatte wird die Menge der für blinde Computernutzer nun beidhändig wahrnehmbaren Information drastisch vergrößert. Räumliche Strukturen und grafische Symbole werden als zusätzliche Informationen...
... Internet steht im Fokus des Themas und viele Menschen haben schon mal etwas von Screenreadern und Brailletastaturen gesehen oder gehört, mit denen blinde Menschen im Internet surfen können.» Das Hindernis liegt im Detail Doch schon beim Intranet, also unternehmensinternen Webseiten und Netzwerken gebe es schnell mal Probleme für Mitarbeiter, die auf reine Tastaturbedienung angewiesen sind. Wenn das Anmelden am System etwa nur über einen Mausklick funktioniert, müsse nachgebessert...
... Im Kino setzt sich Miro in eine der ersten Reihen. Keine Blindenschrift, keine Armbinde Die Brailleschrift mit den erhabenen Pünktchen werde er aber nicht mehr lernen und auch keine gelbe Armbinde tragen, sagt Miro. Denn beides sei «out». «Jüngere Menschen können mit neuerer Technologie umgehen, das macht die Blindenschrift überflüssig.» Er hat sich mit der Sehschwäche arrangiert. «Ich habe gelernt, besser zuzuhören, mich an Geräuschen zu...
... «Die Idee des BrainPorts ist es, defekte Sinne zu ersetzen.» Bei der Blindenschrift Braille etwa, gelangen Zeichen durch den Zeigefinger ins Hirn. «Das Hirn ist formbar und es lernt, auch über Umwege an Informationen zu kommen. Und ein Organ, das sich wegen seiner extremen Sensitivität dazu eignet, ist die Zunge.» Wie sich das anfühlt, hat Weihenmayer als erste Testperson vor fünf Jahren erfahren. «Die Ärzte kullerten mir einen Tennisball zu, da fing auf...
... für Seite die Bücher einscannen, damit die Texte am Computer über eine Sprachsoftware oder per Braillezeile gelesen werden können. Oft bleibt nur die ganz alte Methode: das Vorlesenlassen. Die Freude der Blinden über den Kindle 2 währte nur kurz. Das Tor zur digitalen Bücherwelt wurde schnell wieder zugeschlagen, Amazon gab den Protesten der US-Autorengewerkschaft «Authors Guild» nach, die in der Vorleserfunktion eine Gefahr für die Hörbucheinnahmen ihrer Schriftsteller...
... antreten. Denn die Deutsche Zentralbibliothek für Blinde in Leipzig, kurz DZB, ist keine bloße Braille-Version einer normalen Bücherei. Hier wird nicht einfach gelesen, was fertig von den Verlagen kommt. Die Bibliothek für Blinde muss erst einmal selbst produzieren, was sie ihren Nutzern zur Verfügung stellen möchte. Im Austausch mit den elf anderen deutschen Blindenbüchereien entsteht so ein Bestand, der in Leipzig 65.000 Bücher, Kassetten, CDs und Reliefs umfasst. Dass man mit...
... ist der Direktor der Bibliothek lebendiges Beispiel. Der Computer ist Kahlischs Zuhause. Dank der Braille-Zeile vor der Tastatur, aus der sich die Zeichen herausschieben, und eines Programms, das ihm die Textinhalte der Seite vorliest. In einem Tempo, das jeden normal Hörenden mit den Ohren schlackern lässt. In zehn Jahren Amtszeit hat Kahlisch die DZB modernisiert. «Es ist mir wichtig, traditionelle Medien mit modernen Verfahren zu verbessern und mehr Angebote zu schaffen»,...
... Lederschere ins Auge. Die Infektion griff auf das zweite Auge über, der kleine Junge erblindete. Braille, der vor 200 Jahren am 4. Januar 1809 in der Nähe von Paris geboren wurde, wird für die Erfindung der Blindenschrift nicht nur in Frankreich als Held geehrt. Die 1829 veröffentlichte Methode verschafft heute noch Millionen von Blinden weltweit den Zugang zu Bildung und Berufstätigkeit - auch wenn es heutzutage hoch entwickelte Sprachcomputer gibt. Keine andere Blindenschrift hat sich...
... im Netz auf die Hilfe von Sehenden angewiesen. Eine assistive Technik wie Screenreader oder eine Braillezeile an der Tastatur ermöglichen Blinden zwar einen selbstständigen Zugang, doch neben den enorm hohen Kosten, brauchen Blinde beispielsweise bei der Eingabe von Captchas trotzdem Unterstützung. Denn Screenreader können zwar zeilenweise den Bildschirm ablesen, jedoch keine Grafiken in Sprache umwandeln. Schwierig wird es auch bei dynamischen Funktionen. Sobald beispielsweise eine neue...