... großen Beliebtheit während des NS-Regimes sehr umstritten. Ein bereits 1938 ausgesprochener Boykott Wagners wurde zwar schon mehrmals gebrochen, seine Werke werden jedoch in regulären Konzerten so gut wie nicht gespielt.«Es ist an der Zeit, den Wagner-Boykott zu brechen», sagte Livny, Sohn eines Holocaust-Überlebenden aus Deutschland. Immerhin sei Israel selbst ein Land, «das mit kulturellen Boykotts zu kämpfen hat». Er respektiere Menschen, «die diese Musik nicht hören...
... die vor genau 300 Tagen festgenommen worden war, hatte sich vor kurzem gegen einen politischen Boykott des Turniers ausgesprochen. Auch Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hatte «trotz aller Kritik» für einen Besuch der Spiele geworben. Der Boxweltmeister kritisiert vor allem die immensen Kosten. Statt der geplanten 3,2 Milliarden Euro wird die EM das finanziell angeschlagene Land Schätzungen zufolge 11,5 Milliarden Euro kosten. «Die Regierung hat die Gelegenheit verpasst, das Geld...
... und einem frommen Islamisten belässt. Einige von ihnen hatten die Wahl von vornherein boykottiert, andere ihre Stimme dem Linken Sabbahi oder dem mit wenig Chancen angetretenen Aktivisten Chalid Ali gegeben. Die meisten Organisationen der sogenannten Revolutionsjugend neigen nun dazu, zur Wahl Mursis aufzurufen. Gegenüber dem Ex-Regime-Mann Schafik betrachten sie ihn als das «geringere...
... und einem frommen Islamisten belässt. Einige von ihnen hatten die Wahl von vornherein boykottiert, andere ihre Stimme dem Linken Sabbahi oder dem mit wenig Chancen angetretenen Aktivisten Chalid Ali gegeben. Die meisten Organisationen der sogenannten Revolutionsjugend neigen nun dazu, zur Wahl Mursis aufzurufen. Gegenüber dem Ex-Regime-Mann Schafik betrachten sie ihn als das «geringere...
... auf der Eurovisions-Party in Hamburg sagte Udo Lindenberg, er habe lange überlegt, diesen ESC zu boykottieren, denn: «Aserbaidschan ist - wie ihr wisst - ein grausames unfreies Land.» Doch die Musik sei ja eine positive Kraft. Peter Maffay sang mit Carl Carlton den Amnesty-Jubiläumssong «Toast To Freedom» und sagte: «Wir stehen auf Musik, wir stehen auf Unterhaltung. Worauf wir nicht stehen ist, dass in gewissen Ländern die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Das ist in...
... sei ein gastfreundliches europäisches Land, das keine Fremdenfeindlichkeit kenne, sagte er.Einen Boykott durch europäische Politiker wegen der international umstrittenen Verurteilung Timoschenkos zu sieben Jahren Haft wegen angeblichen Amtsmissbrauchs lehnt Klitschko ab. «Schließen Sie sich uns in den Fankurven an, boykottieren Sie die VIP-Plätze, aber nicht die Europameisterschaft und nicht das Land», forderte er.Unverständnis zeigte Klitschko für die wegen ihrer Nacktaktionen...
... ist, als Chance, hin- statt wegzuschauen. Vor allem mit letzterem wäre niemandem geholfen. Ein Boykott oder ein Ausschluss autoritär regierter Länder von der ESC-Teilnahme würde falsche Signale setzen und Brücken einreißen, für die Veranstaltungen wie der ESC Grundsteine setzen können - in einem Klima der Völkerverständigung und des kulturellen Austauschs. Dazu braucht es natürlich immer die Bereitschaft beider Seiten: zum einen des Westens, sich bei aller Kritik auf ein Land wie...
... zu sein. Man muss das Problem vorher lösen.» Für Kandidaten geht's um die Musik Einen Boykott hält er für ebenso kontraproduktiv wie viele Politiker und Menschenrechtsorganisationen. Denn auch für die Opposition in Aserbaidschan bietet der ESC eine Plattform, um sich öffentliches Gehör zu verschaffen und einen Dialog mit westlichen Gästen zu initiieren, der über die Show hinausträgt. Musiker Thomas D, der mit dem deutschen Kandidaten Roman Lob nach Baku reiste, gibt sich...
Er gehe nicht von einem Boykott der Spiele in der Ukraine aus. «Hier hat auch die Haltung von Julia Timoschenko Bedeutung», sagte er.Die inhaftierte ukrainische Oppositionspolitikerin hatte sich gegen einen Boykott der von Polen und der Ukraine gemeinsam ausgetragenen EM ausgesprochen. Mehrere westliche Politiker hatten gedroht, wegen der Behandlung Timoschenkos durch die ukrainische Justiz nicht in die Ukraine zu kommen. «Die Angelegenheit hat ein konfliktfreies Finale erreicht»,...
... im Gegenzug für Milliardenkredite drastisch sparen.Ägypter im Wahlfieber: Warteschlangen und Boykott der RevolutionäreKairo (dpa) - Unter den wachsamen Augen der herrschenden Militärs hat in Ägypten die erste demokratische Präsidentenwahl in der Geschichte des Landes begonnen. Vor den Wahllokalen bildeten sich lange Warteschlangen. Die Abstimmung verlief auch wegen der großen Präsenz von Soldaten und Polizisten weitgehend friedlich. Viele Wähler erklärten jedoch, sie hätten...
... Auch die westlichen Politiker beispielsweise. Sie haben nicht gesagt, dass sie die EM boykottieren wollen. Sie haben gesagt, dass sie nicht dorthin reisen werden. Und das sind die gleichen, die vor vier Jahren gesagt haben, wie toll es ist, dass wir uns Polen und der Ukraine öffnen.»Und die UEFA kann sich jetzt komplett raushalten?Platini: «Wir haben genauso unsere Aufgabe. Und dazu gehört, dass wir uns nicht in politische oder religiöse Belange einmischen. Wir weisen die...
... in die Ukraine zu holen. In Quebec lud er alle Staatschefs zur EURO ein. Den angedrohten Boykott einiger Politiker verurteilte er als «nicht zielführend». Dem ukrainischen Team um Altstar Andrej Schewtschenko («die EM ist seine letzte Chance») und Bayern-Profi Anatoli Timoschtschuk («ich respektiere ihn sehr») traut er den Sprung ins Viertelfinale zu.«Wir wollen der Welt zeigen, was für großartige Gastgeber wir sind», sagte Bubka. Den Ruf, gierige Gäste zu sein, muss er...
... standen zwar 13 Namen, aber ein Bewerber hatte seine Kandidatur zurückgezogen. Zu einem Boykott der Wahl riefen lediglich einige der sogenannten Revolutionsgarden auf, die mit ihren Protestaktionen im Februar 2011 den Sturz von Mubarak erreicht hatten. Sie protestierten gegen den aus ihrer Sicht undemokratisch handelnden Militärrat.Zu den säkularen Kandidaten, die nach den letzten Umfragen die besten Chancen haben, zählen der ehemalige ägyptische Außenminister und...
Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das eine Person, eine Personengruppe, ein Unternehmen oder ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird. Heute steht der Boykott allgemein für eine Verrufserklärung oder Ächtung durch Ausdruck einer kollektiven Verweigerungshaltung.