... so eine Ersatzbefriedigung. Das funktioniere, weil sowohl Sex als auch Alkohol einen wichtigen Botenstoff des Belohnungssystems aktiviere, das sogenannte Neuropeptid F, berichten US-amerikanische Forscher im Fachmagazin Science. Bei der Paarung oder durch Alkohol steigt der Pegel dieses Botenstoffs im Gehirn der Fliegenmännchen. Dies löst ein Gefühl der Befriedigung aus. «Sexentzug erzeugt dagegen einen Mangel dieses Botenstoffs, der die Fliegen nach anderen Möglichkeiten der...
... sich von deren Wirkungsweise ab. Diese Substanzen blockieren im Körper die Andockstellen des Botenstoffes Histamin, der die zentrale Rolle bei einer allergischen Reaktion einnimmt. Der Botenstoff ist dafür verantwortlich, dass die Nasenschleimhaut anschwillt und vermehrt Sekret absondert, um den Organismus zu schützen. Ein weiteres Indiz der Immunabwehr ist der einsetzende Juckreiz. Tabletten vor dem Schlafengehen einnehmen Umso mehr hoffen Heuschnupfengeplagte auf Linderung durch...
... und Fett», erläutert sie. «Beide Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass im Gehirn vermehrt der Botenstoff Serotonin produziert wird, und der macht gute Laune.» Außerdem verbänden viele Menschen positive Erinnerungen aus der Kindheit mit Schokolade. «Und sie erzeugt beim Schmelzen ein warmes Gefühl im Mund. Das lenkt kurzzeitig von Stress und Sorgen ab.»Aber eben nur kurzzeitig: «So viel Schokolade kann man gar nicht essen, als dass sie einen langanhaltend zufriedenstellen könnte....
Berlin (dpa/tmn) - Bei fremden Vierbeinern können manche Leute nicht widerstehen und schmusen und streicheln ohne Bedenken drauflos. Das kann gefährlich sein: Tiere haben oft Hautpilze, die sich auf den Menschen übertragen und zu schweren Hautproblemen führen können.
... Haare immer wieder durch neue ersetzt. Dazu müssen von Zeit zu Zeit ruhende Stammzellen durch Botenstoffe aufgeweckt und zur Vermehrung angeregt werden. Diese Aufgabe übernehmen kurz zuvor gebildete Vorläufer von Fettzellen, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Cell. Ihre Erkenntnisse könnten helfen, neue Formen der Behandlung von Haarausfall zu entwickeln. «Vielleicht gelingt es uns, Haare wieder zu neuem Wachstum anzuregen, wenn wir diese Fettzellen dazu bringen können,...
Millionen Menschen tun es täglich - sie küssen. Die Liebesbekundung ist wunderbar sinnlich, intimer als Sex und überraschend effektiv: Sie stärkt das Herz, macht glücklich und bringt das Immunsystem auf Trab. Doch Vorsicht: Küsse bergen auch gesundheitliche Risiken.
... getestet.In einer Studie zeigten männliche Teilnehmer nach einem deutlichen Anstieg des Botenstoffs erhöhtes Interesse an einem weiblichen Gegenüber. Das berichtet ein spanisch-niederländisches Forscherteam in den «Proceedings B» der britischen Royal Society. Die Untersuchung deutet darauf hin, dass der Botenstoff beim Menschen direkt das Sozialverhalten beeinflusst.Bei vielen Wirbeltieren reguliert Testosteron etliche organische Prozesse, etwa die Entwicklung der männlichen...
... kennen. Der Mensch braucht Abwechslung, sagen die Psychologen. Überraschungen setzen den Botenstoff Dopamin frei, und das macht uns glücklich, hat der amerikanische Forscher Irving Biedermann herausgefunden. Zugleich sehnen wir uns aber auch nach Klarheit. Purismus bestimmt seit geraumer Zeit den Einrichtungsstil, klare Linien die Mode, und sogar in der Ernährung gibt es einen Trend zu den Basics - schwarze Schokolade ist längst nicht mehr nur für Herren. Der Münsteraner...
... Krankheit ist eine Behinderung, ausgelöst durch angeborene und erworbene Veränderungen im Gehirnbotenstoffwechsel. Offiziell heißt die Krankheit «Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung» (ADHS). Sie ist gekennzeichnet durch erhebliche Beeinträchtigungen der Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit, durch innere Unruhe und unkontrollierte Impulsivität. In jedem fünften Fall leiden die Kinder zugleich an einer Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie). Ein...
... ständig ungewollt zusammenziehen. Botox verhindert, dass Acetylcholin ausgeschüttet wird. Dieser Botenstoff ist für die Muskelaktivität zuständig. Fehlt er, kommen Muskulatur und Patient zur Ruhe. Botox kann also in Fällen von Spastiken der Gesundheit durchaus förderlich und als Medikament ein wahrer Segen sein. Anschaulich erklärt die Doku an dieser Stelle den Nutzwert des Toxins in der therapeutischen Praxis. Der gefragte Faltenkiller Antje Christ spricht natürlich auch - ganz...
... diagnostiziert, verschreibt er dem Patienten antiallergische Augentropfen, die den Botenstoff Histamin blockieren und somit für Linderung sorgen. Eckert zufolge sind sie gut verträglich und wirken rasch. Nur in seltenen Fällen müsse Kortison verwendet werden. Bei einer bakteriellen Entzündung hingegen werden stärkere Geschütze aufgefahren. Dann wird das Auge mit Tropfen oder Salben behandelt, die ein Antibiotikum enthalten. Wichtig: Von Hausmitteln wie einem...
... Bei dem Verfahren werden gentechnisch veränderte Viren ins Gehirn gespritzt, die dort einen Botenstoff produzieren. Es wurde zwar ein Effekt nachgewiesen, dieser ist mit etwa 15 Prozent jedoch relativ klein. Zum Vergleich: Durch Einsetzen eines Hirnschrittmachers erreichen Sie einen viel besseren Effekt - und das mit einem etablierten Verfahren. Über die Langzeitwirkungen der Gentherapie ist dagegen noch nichts bekannt. Dennoch ist es möglicherweise eine vielversprechende neue...
Die Nervenkrankheit schleicht sich langsam in das Leben der Betroffenen und bleibt oft lange unbemerkt. Sie ist zwar behandelbar, aber nicht heilbar. Wie der Alltag trotz Parkinson gelingen kann, erfahren Sie in der news.de-Telefonaktion.
Der Eichenprozessionsspiner ist auf dem Vormarsch – so früh wie nie zuvor: Die Giftraupen, die eigentlich erst ab Mai herumkrabbeln, haben in weiten Teilen Deutschlands Bäume besiedelt. Das Gefährliche sind ihre Haare.
... sowie T-Zellen. «Diese können Histamin, Serotonin und andere entzündungsfördernde Zellbotenstoffe freisetzen und somit ebenfalls Gehirnsymptome wie Depressionen, Aggressivität, Hyperaktivität und Schizophrenie auslösen oder verstärken», fügt der Experte hinzu. Schizophren durch Käsebrötchen Wie das in der Praxis aussieht, zeigt dieser Fall: Runows Sprechstunde betrat ein 24-jähriger, kräftig gebauter Mann, der zu dem Zeitpunkt mit Psychopharmaka behandelt wurde...