... Der vielerorts verregnete Sommer hatte dafür gesorgt, dass eine drohende Massenvermehrung von Borkenkäfern noch aufgehalten wurde, wie die Experten erläuterten. Bei Kiefern war der Anteil mit deutlichen Kronenschäden mit 13 Prozent konstant.Wie dicht Laub oder Nadeln in der Krone eines Baumes sind, gilt als ein Indikator für den Gesundheitszustand. Bei den Stichproben wird es als «deutlicher» Schaden eingestuft, wenn mehr als ein Viertel der Krone licht ist.Wald bedeckt rund ein...
... Volk jeden Tag. «Hornissen fressen alle Insekten, die sie bewältigen können. Dazu zählen auch Borkenkäfer», erklärt Zippel.Doch Forstbetriebe rauben den natürlichen Schädlingsbekämpfern die Nistgrundlage, weil sie totes Altholz aus den Wäldern verbannen. In holen Bäumen nisten Hornissen am liebsten. «Nester unter Hausdächern und in Scheunen sind nur Notunterkünfte, weil die Tiere keine anderen Plätze gefunden haben», sagte Zippel. Das Aufstellen von Nistkästen für Hornissen...
(dpa/tmn) - Knicken junge Baumtriebe an der Basis ab und vertrocknen, ist oft der Borkenkäfer schuld. Denn er frisst diese an. Oft kann allein zusätzliches Gießen die gefährdeten Baumsorten schützen. Auch kleine Löcher, Harzfluss und Spuren von Bohrmehl seien Zeichen eines Borkenkäfer-Befalls, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Oft könne in regenarmen Zeiten schon allein zusätzliches Wässern der gefährdeten Baumsorten - das sind Thuja,...
... Trockenheiten setzen den Bäumen zu. Dazu kommen immer häufigere und ausgedehntere Angriffe durch Borkenkäfer. «Die Käfer sind normalerweise sehr selektiv und befallen kaum junge und gesunde Bäume», erläuterte Waring in einer Mitteilung seiner Hochschule. «Jetzt steigen aber die Populationen stark an, dadurch wächst auch die Konzentration ihres Lockdufts, und der Befall geht auch auf gesunde Bäume über.»Die Küstenkiefer ist an ein hartes, kaltes Klima angepasst, zum Teil durch...
... liegen im Sommer 500 Hektar Fichtenwald in Trümmern - zerfressen von einem Millionenheer winziger Borkenkäfer. Und es werden immer mehr. Dennoch lassen die Förster den Schädling neuerdings gewähren. Denn gerade diese Flächen verwandeln sich in einen paradiesischen Lebensraum für Vögel, Pilze und Insekten. Hier entsteht, so hoffen die Wissenschaftler, die Wildnis von morgen.Und was machen die Tiere? Größere Säuger haben inzwischen wieder natürliche Feinde. Zu ihnen zählen...
... vermehrt auf robustere Douglasien und Roteichen setzen. Auch gegen Schädlinge wie Mai- oder Borkenkäfer seien Mischwälder widerstandsfähiger. Viele regionale Details seien noch unklar, betonte Becker. Aber vermutlich werde die nordeuropäische Landwirtschaft, wenn sie sich den veränderten Bedingungen anpasse, zu den Profiteuren des Klimawandels...
der landläufigen Meinung fühlen sich Borkenkäfer und andere Insekten im Schnee sauwohl», sagt Michael Habermann von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen. Die Prognose des für den Bestandschutz des Waldes im gesamten Harz zuständigen Biologen lautet: Der lange Winter wird die Plagegeister nicht aufhalten. Hauptgrund dafür ist laut Habermann die jahrtausendlange Anpassung der Tiere an das Ökosystem: «Die Natur in Mitteleuropa...
... ihre Kinder nicht allein von Bildschirmen erzogen werden. Dass sie einen Marienkäfer von einem Borkenkäfer unterscheiden können und zuschauen, wie aus einem Samen etwas zu essen wird. Sogar mal in einen Regenwurm beißen. Und nicht später, als verkorkste Erwachsene, bei der Tonfeldtherapie zum ersten Mal in den Matsch greifen. Auch Kleingartenordnungen sind ein Stück Demokratie. Die Mitglieder selbst stellen sie auf, und je mehr frei denkende Leute zu Laubenpiepern werden, desto mehr...
... aus denen bei steigenden Temperaturen im Frühjahr Larven schlüpfen und die Knospen auffressen. Borkenkäfer, die vor allem in Fichtenwäldern riesige Schäden anrichten können, verbringen den Winter als fertige Käfer unter der Rinde von Bäumen oder im Boden. Tief in den Boden verkriechen sich Engerlinge, die Larven des Maikäfers. Auch ihnen passiert bei Frost...