Mainz - Das Methan auf dem Mars stammt nach einer neuen Studie zu einem großen Teil aus Meteoriten - und demnach eher nicht von Lebewesen. Das entdeckten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz gemeinsam mit Kollegen aus den Niederlanden und Großbritannien.Für viele Experten galten die vor neun Jahren entdeckten Methan-Vorkommen in der Atmosphäre des unwirtlichen Planeten als Hinweis auf außerirdisches Leben.Das internationale Wissenschaftler-Team hatte Teile eines Meteoriten unter Mars-Bedingungen mit ultraviolettem Licht bestrahlt, woraufhin sich die Gasmoleküle bildeten.
Mainz - Täuschungsversuche mit Plagiaten in wissenschaftlichen Arbeiten werden nach Meinung von Experten raffinierter. «Das System ist verseucht», sagte die Plagiatforscherin Debora Weber-Wulff bei der Tagung «Plagiate & Co - Wissenschaftliches Fehlverhalten ist (k)ein Kavaliersdelikt» an der Uni Mainz.
Köln - Wer weniger isst, wird zwangsläufig leichter - nur ist dieser Erfolg nicht von Dauer. Wer wirklich etwas für seine Figur tun möchte, sollte besser Muskelaufbau- und Ausdauertraining betreiben.
Frankfurt/Main - Einen leuchtend gelben Frosch, der abfärbt, haben Forscher im dichten Regenwald von Panama aufgespürt. Warum der nur etwa zwei Zentimeter große Regenfrosch bei Berührung seine Farbe abgibt, ist den Wissenschaftlern allerdings noch ein Rätsel.
Düsseldorf - Etwa fünf Prozent der Bevölkerung leiden regelmäßig unter Alpträumen. In nächtlichen Horrortrips fühlen sich die Betroffenen existenziellen Bedrohungen schutzlos ausgeliefert.
Cottbus - Cottbuser Wissenschaftler wollen Wasserstoff zum Speichern von erneuerbarer Energie nutzen. Für das optimierte Verfahren sei auf dem Campus das erste märkische Wasserstoff-Forschungszentrum mit einer Druckelektrolyse-Anlage errichtet worden, sagte die Projektleiterin Christine Tillmann von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) der Nachrichtenagentur dpa.
London - Frauen reagieren selbst auf kurze und scheinbar unbedeutende Berührungen mit einer Erwärmung der Gesichtshaut. Dieser Effekt ist zumindest bei heterosexuellen Frauen stärker, wenn ein Mann sie berührt, berichten britische Forscher in den «Biology Letters».Möglicherweise diene eine derartige Temperaturveränderung als soziales Signal, das die Attraktivität erhöhe oder das Verhalten beeinflusse.
Bonn - Der vielfach ausgezeichnete Bonner Mathematiker Prof. Dr. Friedrich Hirzebruch ist tot. Er starb am Pfingstsonntag im Alter von 84 Jahren, wie die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn am Dienstag mitteilte.
Berlin - Schon wieder eine autobiografische Familiengeschichte aus der verflossenen DDR. Hatten wir nicht erst zuletzt Eugen Ruges «In Zeiten des abnehmenden Lichts» und Marion Braschs «Ab jetzt ist Ruhe»? Nun also kommt André Kubiczek mit seiner Lebensrückschau unter dem klangvollen Titel «Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn».
Leipzig - Der Leipziger Max-Planck-Forscher Svante Pääbo (57) erhält in diesem Jahr den Medienpreis «Heiße Kartoffel». Pääbo sei eine herausragende Wissenschaftler-Persönlichkeit, begründete die Jury am Dienstag in Leipzig ihre Wahl.
Meerbusch - Super Mario Land, Mega Man, Zelda, Kirby’s Dreamland – wem all das etwas sagt, der ist sehr wahrscheinlich mit einem GameBoy groß geworden.
Washington/Stanford - In Thunfischen vor der US-Küste sind radioaktive Stoffe nachgewiesen worden, die bei der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima freigesetzt wurden.
Tübingen - Der Tübinger Professor Ernst Pernicka vergleicht die Grabungen in Troja mit einem großen Puzzle. Dafür haben Forscher in den vergangenen Jahrzehnten etliche Teile aus dem Boden gehoben.