Stuttgart - Die Kommunen im Südwesten sollen künftig Grabsteine aus Kinderarbeit verbieten können. Die Regierungsfraktionen von Grünen und SPD haben einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt.
... werden die Aufnahmen aber lediglich acht Tage lang gespeichert und dann gelöscht. Bei Bestattungen werden die Kameras komplett ausgeschaltet.Gemeinde...
... Urnengräbern bestattet. Der Hauptgrund dafür ist der geringere Aufwand für die Grabpflege. Auch Bestattungen in Gemeinschaftsanlagen werden beliebter. Dabei entfällt die Grabpflege durch Angehörige ganz.Gräber müssen für die Angehörigen pflegeleicht sein. Das ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Bestatterverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Volker Arndt, der Hauptgrund für das deutliche Überwiegen von Urnenbestattungen. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa schätzte er...
... des Geldes zurück, falls ein Konkurrent doch noch billiger sein sollte. «Preisvergleiche bei Bestattungen sind nicht pietätlos, sondern entsprechen einfach nur dem Zeitgeist», findet etwa der Aeterna Bestattungs-Discount aus Berlin. In der deutschen Hauptstadt boomt der Kampf der Billigbestatter. Der Preisknaller ist eine anonyme Feuerbestattung für knapp 500 Euro - ohne Trauerfeier, ohne Extras. Der Berliner Anbieter Sargdiscount etwa nutzt ein tschechisches Krematorium, um den...
... Jahr ein Umsatzwachstum von nahezu drei Prozent erwartet. Nach Berechnungen der Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge (GBV) wird sich der Umsatz der Branche von 5,15 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 5,30 Milliarden Euro erhöhen. Das teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit.Für 2011 erwarten die Experten 869 000 Todesfälle und damit 10 000 mehr als im vergangenen Jahr. Zugleich sei der durchschnittliche Preis für eine Bestattung von 6000 auf 6100 Euro gestiegen, hieß es....
Nicht nur billig, sondern angemessen: Hartz-IV-Empfänger müssen nicht mit der günstigsten Begräbnisvariante Vorlieb nehmen, hat das Bundessozialgericht entschieden. Die Angemessenheit müsse im Einzelfall geprüft werden.
... Nicht so jedenfalls, wie wir es kennen: Erdbestattung im Familiengrab ist out. Doch auch anonyme Bestattungen lehnen immer mehr Menschen ab. Die Lösung: Themengräber wie Rosarien oder Gingko-Gärten.Wie soll einmal mein Grab aussehen? Die Frage der Bestattung ist eine sehr private, dennoch ist auch dieser Bereich nicht frei von Trends. Waren jahrzehntelang Erdbestattungen im Familiengrab das einzige, was infrage kam, haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen für eine Urne...
... der Anteil der namenlosen Gräber von 23 auf 28 Prozent gestiegen. Besonders populär sind anonyme Bestattungen in Ostdeutschland: Hier wird fast die Hälfte der Verstorbenen (46 Prozent) ohne Namenskennzeichnung beigesetzt. Im Westen sind es dagegen nur 18 Prozent, besonders selten ist das Phänomen in Baden-Württemberg (7 Prozent). Die meisten anonymen Gräber gibt es in Brandenburg (57) und Sachsen (53). Das berichtet die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas unter Berufung...
(dpa) - Hauptsache günstig. Das gilt mittlerweile auch bei Bestattungen. Mehr Menschen entscheiden sich für eine sogenannte «Discount-Bestattung», die weniger als 1200 Euro kostet, teilte die Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge (GBV) am Dienstag (19.4.) mit.Viele Menschen legten keinen Wert auf eine pompöse Trauerfeier oder ein schön gepflegtes Grab, allein der Preis zähle. Auch die Nachfrage nach anonymen Bestattungen habe zugenommen. Im Jahr 2010 waren 20 Prozent aller...
... der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas in Königswinter liegt der Anteil der Feuerbestattungen bei 55 Prozent. Vor 15 Jahren sei dieser Wert noch auf 15 Prozent geschätzt worden, teilte der Verein mit. In Ostdeutschland ließen sich sogar mehr als 80 Prozent der Verstorbenen einäschern. Auch im Norden seien Feuerbestattungen verhältnismäßig häufig.Aeternitas wertete zwischen 2008 und 2011 Daten aus 660 Kommunen mit insgesamt rund 340 000 Beisetzungen aus. Das entspricht...
... tätig wird. Bundesweit gibt es zirka 3800 Bestattungsunternehmen, die sich um insgesamt 850 000 Bestattungen im Jahr kümmern.Viele Lehrlinge werden als Geselle von ihrem Betrieb übernommen, sagt Matthias Liebler, Ausbildungsbeauftragter beim Bestatterverband Bayern. Das Berufsleben erfordere anschließend eine hohe Einsatzbereitschaft: Aufträge kämen teils mitten in der Nacht - etwa bei Unfällen oder Selbstmorden. Dann müssen Bestatter auch mit weniger schönen Anblicken rechnen....
... Angaben zum Gewinn will er nicht machen. Die Branche geht von einer Zunahme bei der Zahl der Bestattungen aus. Haller rechnet für Stuttgart vor: 2010 habe es dort 5300 Sterbefälle gegeben. Die Prognose gehe davon aus, dass die Zahl in der baden-württembergischen Landeshauptstadt in fünf Jahren auf 6400 Sterbefälle jährlich ansteigen werde. Pietät und Rendite schließen sich nicht aus «Man kann es drehen und wenden wie man will, das Sterben ist nun einmal ein Faktum»,...
(dpa) - Eine letzte Ruhestätte für den Hund oder den Wellensittich - Tierbestattungen sind in Deutschland beliebt. Einige Besitzer scheuen dabei keine Kosten und bestatten ihren Liebling im Edel-Sarg.Der eine gibt seinem geliebten Hund die Kuscheldecke mit ins Grab. Der andere legt ein Plüschtier zur Katze in den verzierten Pappkarton-Sarg. Der Abschied fällt schwer. «Manchmal ist es für die Besitzer so, als würde ein Kind oder ein enger Angehöriger sterben», sagt Ulrike...
... eigenen Werte Eingebettet in eindrucksvolle Bilder des fremden Landes wie etwa den rituellen Bestattungen am Ganges lässt Benoit Jaquot den Zuschauer an der Seite von Jeanne in die faszinierende indische Kultur eintauchen. Auf der Suche nach ihrem Vater streift Jeanne, großartig sinnlich gespielt von Isild Le Besco, auch Missstände der indischen Gesellschaft wie das Kastensystem, in dem die Unberührbaren diskriminiert werden. Der Titel des Selbstfindungsdramas ist gleichzeitig...
... die einen Trauerfall erlitten haben, geben heute sogar weniger als ein Fünftel des Geldes für Bestattungen aus als 2004. Trotzdem suchen auch laut Lichtner immer mehr Menschen nach dem günstigen Tod, per anonymer Bestattung zum Beispiel. «Die Menschen möchten die zweite Kostensäule verringern», sagt Lichtner und meint: Die Friedhofsgebühren sind enorm gestiegen. Zwar unterscheiden sich die Kosten für ein Grab oder die Nutzung der Trauerhalle in unterschiedlichen Regionen...