Sex aktiviere genau wie Alkohol ein Belohnungszentrum im Gehirn.Möglicherweise könne die Untersuchung dazu beitragen, Suchtverhalten beim Menschen besser zu erklären und zu behandeln.Die Forscher um Galit Shohat-Ophir von der University of California (San Francisco/US-Staat Kalifornien) hatten im Labor männliche Fruchtfliegen mit weiblichen zusammengebracht, die sich zuvor bereits gepaart hatten. Die Weibchen hatten folglich kein Interesse mehr an Sex und wiesen die Männchen zurück....
... Eine Vielzahl von Untersuchungen hätte gezeigt, dass billige Weine in teuren Flaschen das Belohnungszentrum im Gehirn der Probanden wesentlich stärker aktivieren. Daraus schließt der Psychologe: «Wenn ich sehe, es ist eine teure Flasche, obwohl nur ein Aldi-Wein drin ist, dann leuchtet das Belohnungszentrum im Gehirn doppelt so stark auf als bei einem Aldi-Wein aus der Aldi-Flasche.» Mit dem richtigen Licht mundet's besser! Doch nicht nur der Preis, auch die...
... mit dem Partner löst also über viele Jahre hinweg eine relativ gleichbleibende Aktivität im Belohnungszentrum aus. Dadurch wird ein Wohlgefühl vermittelt - in einem Ausmaß, wie es auch Frischverliebte verspüren. Es scheinen auch Gehirnbereiche an der Erhaltung der romantischen Liebe beteiligt zu sein, die für grundlegende Bindungen und vertrauensvolle Zuneigung zuständig sind. Die beiden Forscher glauben, dass ihre Studie einige Hinweise darauf liefert, was für eine glückliche...
... Waffe im Verkauf ist das Rabattschild. Sie verkürzt das rationale Abwägen und aktiviert das Belohnungszentrum. Der Kunde denkt, ein Schnäppchen zu machen - und wenn das Angebot zeitlich begrenzt ist, will er sich das Schnäppchen nicht entgehen lassen. Kölner Forscher haben gezeigt, dass sich Kunden sogar für das Produkt mit einem Rabattschild entscheiden, obwohl das konkurrierende Produkt in direkter Nachbarschaft günstiger ist. Aber nicht überall zählt der Preis - bei...
... Bei den Versuchspersonen, die in ihrer Freizeit exzessiv spielten, zeigte sich eine Aktivität im Belohnungszentrum ihres Gehirns, obwohl sie faktisch nichts gewonnen hatten. «Diese Ergebnisse sind äußerst spannend, denn sie legen den Verdacht nahe, dass Beinahetreffer bei den Spielern mit einer Suchtproblematik eine Dopamin-Ausschüttung hervorrufen, obwohl faktisch keine Belohnung erfolgt», erklärt Clark. «Falls diese Dopamin-Ausschüttungen das Suchtverhalten steuern,...
... frisch angezündeten Zigarette bei Rauchern die Lust auf Nikotin wecken, war bereits bekannt. Das Belohnungszentrum im Gehirn wird aktiviert. Doch dass Bilder auch das Verlangen nach der Droge verringern können, sei neu. «Wir haben erstmals festgestellt, dass Bilder, die das Ende des Rauchrituals darstellen, das Suchtnetzwerk im Gehirn nicht nur nicht aktivieren, sondern sogar hemmen», erklärt Psychologe Paul Pauli. Die Studienergebnisse sind in der Fachzeitschrift...
... deshalb aus ihrem Experiment geschlossen, dass die Rabattsymbole bestimmte Areale im sogenannten Belohnungszentrum aktivieren und dadurch Kontrollmechanismen ausgeschaltet...
... bildgebenden Verfahren beobachteten sie dabei im Gehirn die Reaktion des Nucleus accumbens, des Belohnungszentrums. Unter dem Einfluss von Amphetamin schüttete das Areal vermehrt den Botenstoff Dopamin aus - vor allem bei jenen Teilnehmern, die anhand der vorherigen Tests als psychopathisch galten. Bei den als stark psychopathisch beurteilten Probanden wurde fast vier Mal mehr von dem Botenstoff freigesetzt als bei den unauffälligen Personen. Auch als die Teilnehmer gegen Geld eine...
die Probanden sich Bilder einprägten, die nicht zu einem bestimmten Konzept passten, war das Belohnungszentrum im Gehirn aktiver als bei den herkömmlichen Bildern. Die Studie in Zusammenarbeit mit den Universitäten Köln, Freiburg und Davis in Kalifornien wurde in dem Fachmagazin Neuron veröffentlicht. Ereignisse werden dann besonders gut abgespeichert, wenn das Gedächtniszentrum starke Signale aus dem Belohnungszentrum erhält - und das ist nicht nur bei tatsächlich...
... Lustempfinden bis zur Depression angeht. Außerdem wirkt er besonders auf die Hirnregion, die als Belohnungszentrum bekannt ist. So ist der Dopaminhaushalt nicht nur für das Empfinden freudiger Erwartung relevant, sondern auch für Suchtverhalten. Ob Heroin oder Schokolade: Süchte sind letztlich auch eine Form von zukünftig erhofften positiven Gefühlen. Wie das «Glückshormon» Entscheidungen und Erwartungen manipuliert, war bislang vor allem aus Tierversuchen bekannt....
... Kontrolle verliert Eine entscheidende Rolle für den Kauf von Produkten spielt das so genannte Belohnungszentrum im Gehirn. Am besten aktiviert man das scheinbar mit dem guten alten Rabattschild. Für einen Nachweis außerhalb ihres Labors haben die Bonner Forscher in einer Fußgängerzone zwei gleich aussehende Wühltische mit Socken aufgestellt. Auf dem einen gab es das Paar für drei Euro, direkt daneben kostete der angeblich ermäßigte Dreierpack 15 Euro. Trotz der einfachen Rechnung,...
... Anfang lässt der Zucker die Dopaminspiegel in bestimmten Gehirnarealen der Tiere - speziell im Belohnungszentrum - kräftig ansteigen und vermittelt ihnen ein Wohlgefühl. Mit der Zeit gewöhnen sie sich jedoch an die hohen Dopaminlevel, und das Gehirn verringert die Anzahl der Andockstellen für den Botenstoff. Um das gleiche angenehme Gefühl auszulösen, brauchen die Tiere also mehr Zucker - der Suchtkreislauf beginnt. Das habe sich deutlich im Verhalten der Zuckerjunkies gezeigt:...