(dpa) - Banker-Boni und Burnout: Ein neuer Lehrstuhl für Philosophie und Motivation in München will sich mit ganz praktischen Gegebenheiten der Arbeitswelt befassen. Professor Brüntrup betont: Motivation muss von innen kommen. Alles andere bringe nichts.Motivierte Mitarbeiter bekommt man nach Ansicht des Philosophie-Professors Godehard Brüntrup nicht mit Strafandrohungen - und auch nicht mit Belohnungen. «So richtig Spaß macht die Sache, wenn die Motivation von innen kommt»,...
... kämpfte sich die Runde durch oft wiedergekäute Klagen über haarsträubende finanzielle Unmoral: Banker-Boni, Einkommensgrenzen für Gutverdienende und die Frage, welche Art von Geschäften gesellschaftlich erwünscht sind – seit der Finanzkrise ein Dauerbrenner in Talkshows. Da war Günter Wallraff, der die Forderungen von Bankern der Hypo Real Estate als «unanständig und schamlos» geißelte und Katja Kipping, Bundesvizevorsitzende der Linkspartei, die einen...
... dies gegenüber Arbeitnehmern begründen, die Vollzeit arbeiten. Gewerkschaften verurteilen Banker-Boni. Gewerkschaften kritisieren die millionenschweren Gehälter für Banker, deren Institute in der Krise vom Staat gerettet wurden. Es sei nicht zu verstehen und inakzeptabel, dass 500.000 Euro Gehalt nicht für ein gutes Leben ausreichen, sagte DGB-Vorstandsmitglied Hexel der Frankfurter Rundschau. Etwa 200 Banker aus Kreditinstituten mit Staatshilfe kommen nach Informationen der...
... einem komplizierten Zählverfahren wird daraus der Sieger ermittelt. Spott über die Partei der Banker-Boni Ed Miliband, früher Energieminister, geht selbst davon aus, dass er bei den Erstnennungen seinem großen Bruder, dem früheren Außenminister, nicht ganz das Wasser reichen kann. Zwar ist der Weggefährte von Tony Blair als Vertreter des verblassten, wirtschaftsnahen Kurses von «New Labour» angezählt. Schließlich wurde Labour in der Bankenkrise schon als Partei der...
also, es geht doch. Die EU-Länder beschließen strengere Regeln für Banker-Boni. Die Vergütungen werden nun stärker an den langfristigen Erfolg eines Investments geknüpft. Das ist gut, zumindest in der Theorie. In der Praxis dürften die neuen Vorschriften ungefähr so wirkungsvoll sein wie ein Gesetz gegen Vulkanausbrüche. Die Chefs der Finanzkonzerne haben inzwischen sehr viel Phantasie entwickelt im Erfinden immer neuer Gehaltsbestandteile, um den Appetit der Wertpapierhändler...
Im Kampf gegen die Finanzkrise drückt die EU im Eilverfahren Gesetze durch ihre Institutionen. Bei den Banker-Boni gibt es jetzt eine Entscheidung. Nur noch 30 Prozent der Zahlungen dürfen demnach bar ausgezahlt werden. Bei der Finanzaufsicht wird weiterhin verhandelt.
... aufzubrummen, während an den Börsen schon wieder munter spekuliert wird, während die Banker-Boni wieder in die Höhe schnellen. Dass der G20-Gipfel eine Lösung bringen würde, hatte niemand geglaubt. Diese Erwartung zumindest wurde nicht...
... und sein Angebot, mit allen demokratischen Parteien zu reden, bekräftigt. Begrenzung von Banker-Boni. Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestags hat am Mittwoch dem von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur Begrenzung der Bonuszahlungen an Manager von Banken und Versicherungen mit einigen Änderungen zugestimmt. Für den Gesetzentwurf über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Vergütungssysteme von Instituten und Versicherungsunternehmen stimmten laut...
... warnte unterdessen vor dem Abwandern Tausender Banker wegen der neu eingeführten Steuer auf satte Banker-Boni in Großbritannien. In einem heute veröffentlichten Brief an Finanzminister Alistair Darling forderte Johnson deswegen ein Dringlichkeitstreffen. Die britische Regierung erhebt künftig eine Steuer von 50 Prozent auf Boni von mehr als 25.000 Pfund (28.300 Euro). Dies setze die Wettbewerbsfähigkeit der Hauptstadt aufs Spiel und ihren Status als neben New York weltweit führendes...
Während Frankreich und Großbritannien den Banker-Boni an den Kragen gehen, will Deutschland nicht mitspielen. Dafür zeigen die Banken jetzt scheinbar ein Gewissen. Sie haben sich eine Selbstverpflichtung gegen exzessive Boni auferlegt.