Rafati hat endgültig einen Schlussstrich unter seine Schiedsrichter-Karriere gezogen. Knapp ein halbes Jahr nach seinem Suizidversuch erklärte der 41-Jährige aus Hannover seinen Rücktritt. Der Druck war für Rafati offensichtlich doch zu groß, um wie anfangs erhofft nach einer Pause einen Neuanfang als Referee zu wagen. «Ich bedauere es sehr, dass wir einen unserer besten Schiedsrichter verloren haben», sagte Rothmund, der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für Schiedsrichter...
(dpa) - Der Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati aus Hannover wird keine Fußballspiele mehr leiten. «Er ist zurückgetreten», bestätigte der DFB und bedauerte, einen seiner besten Schiedsrichter verloren zu haben. Rafati, der im November 2011 einen Suizidversuch unternommen hatte, pfiff seit 2005 insgesamt 84...
... hatte er über seinen Anwalt mitteilen lassen, dass es sein Ziel sei, wieder zu pfeifen: «Babak Rafati wünscht sich, am Ende dieser Therapie in sein normales Leben zurückkehren zu können, auch als Schiedsrichter.» Diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen.Gesundheitlich soll es Rafati nach Beendigung der stationären Behandlung besser gehen. Der «Bild-Zeitung» hatte er vor einem Monat gesagt: «Ich bin wieder gesund.» Er hatte zudem erklärt: «Ich war in einer scheinbar...
... er nicht kitten. Rehhagel darf aber am letzten Spieltag noch auf den Relegationsplatz hoffen.Babak Rafati: Der Suizidversuch des Schiedsrichters aus Hannover sorgte für die Absage des Spiels 1. FC Köln gegen FSV Mainz 05 - und zwei Jahre nach dem Freitod von Robert Enke für große Betroffenheit im Profigeschäft. Rafati hat seine Depressionserkrankung nach eigener Aussage inzwischen überwunden und sagt: «Ich bin froh, dass ich überlebt habe.» Auf den Platz zurückkehren wird er...
Babak Rafati aus Hannover hat nach seinem Suizidversuch im November 2011 die stationäre Behandlung beendet. Der Unparteiische wird nach Informationen der Bild-Zeitung aber weiterhin regelmäßig von Spezialisten betreut. Eine Rückkehr als Schiedsrichter in die Bundesliga soll es nicht geben. «Ich bin froh, dass ich überlebt habe», erklärte Rafati der Zeitung und fügte hinzu: «Ich bin wieder gesund.» Der 41 Jahre alte Referee war vor dem anschließend abgesagten...
... offen gelassen hatte, wollte sich nicht endgültig dazu äußern.«Ich kann bestätigen, dass sich Babak Rafati auch bei uns gemeldet hat», teilte Lutz Michael Fröhlich für die Schiedsrichter-Kommission am Mittwoch mit. «Sobald es seine gesundheitliche Situation zulässt, würden wir uns über ein persönliches Gespräch mit ihm sehr freuen. Jetzt aber zählt allein eine gesunde Zukunft von Babak Rafati, für die wir ihm von Herzen alles Gute wünschen», heißt es in der...
... nach dem Suizid von Enke oder den Burnout-Fällen von Trainer Ralf Rangnick oder Schiedsrichter Babak Rafati offener geworden ist. «Aber den Profi- und den Amateurfußball kann man nicht vergleichen. Die Amateure treffen sich in ihrer Freizeit, um Spaß am Sport zu haben, da sind die Drucksituationen nicht so riesig», meinte Schultz.Biermann hatte auf einer Pressekonferenz 2009 die Hoffnung geäußert, dass das Bekenntnis seines Suizidversuchs dazu beitrage, die Erkrankung zu...
... sind ohnehin hoch: Anforderungen und Druck wachsen, wie zuletzt nicht nur der Fall Babak Rafati gezeigt hatte. Der langjährige Erstliga-Referee aus Hannover hatte einen Suizidversuch mit einer Depressionserkrankung und dem «wachsenden Leistungsdruck für ihn als Schiedsrichter» begründet.«Wir wollen das nicht nur an Babak Rafati festmachen. Das ist eine grundsätzliche Geschichte», erklärte Fröhlich zu den Veränderungs-Gedanken. Es gebe auch Verletzungen, Krankheiten,...
(dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund hält Babak Rafati nach dessen Suizidversuch einen Platz frei. «Er fällt nicht aus den Bundesliga-Schiedsrichtern raus», sagte Herbert Fandel, Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission im DFB, bei der Halbzeittagung der Spitzenspielleiter in Mainz. Rafati hatte am 19. November unmittelbar vor der Partie 1. FC Köln - FSV Mainz 05 einen Selbsttötungsversuch unternommen. Erstklassig amtieren darf künftig Tobias Stieler aus dem hessischen...
(dpa) - Tobias Stieler aus Obertshausen steigt zum Bundesliga-Schiedsrichter auf, für Babak Rafati hält der Deutsche Fußball-Bund (DFB) aber einen Platz frei. Dies teilte Herbert Fandel, Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission im DFB, bei der Halbzeittagung der Spitzenreferees in Mainz mit. Referee Rafati hatte am 19. November unmittelbar vor der Partie 1. FC Köln - FSV Mainz 05 einen Suizidversuch unternommen. Der 30-jährige Stieler pfiff bisher in der 2. Liga und ersetzt Marc...
(dpa) - Der tragische Fall Babak Rafati, die Diskussionen um den öffentlichen Druck, die Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung: Die deutschen Spitzenreferees hätten bei ihrer Halbzeittagung in Mainz einiges aufzuarbeiten. Für Herbert Fandel, den Vorsitzenden der Schiedsrichter-Kommission im Deutschen Fußball-Bund (DFB), spielen diese Themen am Wochenende aber «keine große Rolle». «Wenn Bedarf gewesen wäre, hätten wir dafür eine extra Tagung...
... (DFB), dass im zu Ende gehenden Jahr zu viel über Steuerfragen, den Suizidversuch von Babak Rafati und dem auf den Unparteiischen lastenden Druck gesprochen worden sei. «Es fällt mir deshalb im Moment ein bisschen schwer, das Positive herauszustellen.» Die Schiedsrichter-Kommission habe wichtige Schritte eingeleitet, «auch wenn dies öffentlich kaum wahrgenommen wird», betonte Fandel.Der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission will für die Unparteiischen das Umfeld...
... Wir haben uns das alles hart erarbeitet.»Blickt man auf das Jahr 2011 zurück, war der Vorfall um Babak Rafati ein Thema. Man hatte nach Robert Enke gesagt, dass sich in der Liga moralisch etwas ändern muss. Ist etwas passiert oder kann nie etwas passieren?Hoeneß: «Ich möchte zu diesem Thema eigentlich keine Vorwürfe machen, aber wenn man welche machen kann, dann muss man sie den Medien machen. Wenn jemand dazu beiträgt, diese Dinge zu transportieren, dann sind es die Medien. Mal weg...
... Wir haben uns das alles hart erarbeitet. Blickt man auf das Jahr 2011 zurück, war der Vorfall um Babak Rafati ein Thema. Man hatte nach Robert Enke gesagt, dass sich in der Liga moralisch etwas ändern muss. Ist etwas passiert? Hoeneß: Ich möchte zu diesem Thema eigentlich keine Vorwürfe machen, aber wenn man welche machen kann, dann muss man sie den Medien machen. Wenn jemand dazu beiträgt, diese Dinge zu transportieren, dann sind es die Medien. Mal weg von Rafati: Als ich für René...
... als auch psychisch», meinte der 38 Jahre alte Berliner.Der Suizid-Versuch seines Kollegen Babak Rafati vor der Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem FSV Mainz 05 am 19. November habe ihn daher geschockt, aber nicht völlig überrascht. «Ich selbst hatte durchaus erwartet, dass etwas Außergewöhnliches passieren könnte, wenn auch nicht in dieser Form», sagte Gräfe. «Eher schon, dass ein Kollege vielleicht Knall auf Fall aufhört oder vor der Kamera die Contenance...