... dass Röttgen eine privatwirtschaftlich organisierte GmbH für den Endlagerbetrieb plane. «Der Atomwirtschaft darf nicht die Entsorgung ihres Atommülls überlassen werden, sonst würden Sicherheitsfragen aus Kostenfragen laxer beurteilt.»Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) reagierte mit massiver Kritik auf die Drohung Gabriels. «Das ist unverantwortlich», sagte er am Samstag auf dem Parteitag der niedersächsischen FDP in Hameln. Wer in einer so wichtigen Frage die...
... auch in dem künftigen Gesetz festgelegt werden sollen. Der CDU-Politiker betonte zudem, dass die Atomwirtschaft die Kosten für das Verfahren zu tragen habe. Für Streit sorgt weiterhin die Zukunft des Standorts Gorleben. Die SPD-Abgeordneten kritisierten, Röttgens Entwurf sei kein Endlagersuchgesetz, sondern ein «Gorleben-Findungsgesetz». Allerdings taucht der Name Gorleben im Entwurf Röttgens nur an zwei Stellen auf, wo es um «ein oder ... Standort(e)» für die künftige...
... der Kernbrennstoffsteuer war im November kein Aufkommen zu verzeichnen. Zwar sei die Abgabe der Atomwirtschaft angemeldet worden, sie werde jedoch erst im Dezember verbucht, hieß es. Zwischen Januar und November lagen die Einnahmen bei 705 Millionen Euro. Nach der letzten Steuerschätzung werden für das Gesamtjahr 920 Millionen Euro erwartet. Ursprünglich - vor der Energiewende und der Abschaltung von Atommeilern - waren 2,3 Milliarden erhofft worden.Die Einnahmen aus der ebenfalls erst...
... EDF-Chef Henri Proglio angelegt.Dieser hatte offen die Zerschlagung von Areva und die Führung der Atomwirtschaft durch EDF gefordert. Der Sarkozy-Freund war sich seiner Sache sicher, zumal dieser über Lauvergeons Weigerung verärgert war, in die Regierung einzutreten und so den Weg für einen Areva-Umbau frei zu machen.Doch Lauvergeon kämpfte wie eine Löwin um Areva. Der Konzern, der vom Uranbergbau über den Reaktorbau und die Herstellung und Aufbereitung von Kernbrennstoffen den ganzen...
... vier Meiler angedeutet hat. Wie schon bei der Laufzeitverlängerung um 14 Jahre solle die Atomwirtschaft erneut einen Sicherheitsrabatt bekommen, sagte er «Handelsblatt online». Die Opposition fordert das sofortige Aus für die sieben ältesten Anlagen sowie für den seit 2007 fast ununterbrochen stillstehenden Meiler in...
... kein Vertrag mit den Stromkonzernen. Nach Angaben aus Regierungskreisen laufen Gespräche mit der Atomwirtschaft und den zuständigen Länderbehörden. Ein Wiederanfahren der sieben AKW plus Krümmel - die auf der Streichliste stehen - für wenige Wochen dürfte für die Konzerne aber kaum Sinn machen.Am 15. Juni läuft das dreimonatige Moratorium für die sieben Meiler aus. Schwarz-Gelb kann das Gesetzespaket für den Ausstieg aber wegen Widerständen in den Ländern nicht wie geplant am 17....
... ungeeignet, um Atommüll sicher zu lagern. Zudem bereiten Kohlenwasserstoffvorkommen Sorgen. Die Atomwirtschaft weist die Zweifel zurück. Sie hat bisher mehr als 1,5 Milliarden Euro in die Prüfung Gorlebens investiert. Entlastung für Niedersachsen Baden-Württemberg wäre das erste Bundesland, das den leidgeprüften Niedersachsen beispringt, die bisher den Großteil der Atommüllasten zu tragen haben. Neben Konrad und dem Streitfall Gorleben gibt es bei Wolfenbüttel noch das marode...
... dauerhaft stilllegen und die Laufzeiten der übrigen verkürzen. Sogar eine Vereinbarung mit der Atomwirtschaft wie beim rot-grünen Atomausstieg hält er für denkbar. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) läutet das dreimonatige Moratorium ein und plädiert für einen überparteilichen Konsens von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Und auch wenn es den nicht geben wird, so ist doch schwer vorstellbar, dass Union und FDP nach Ablauf des Moratoriums Mitte Juni weiter machen können wie...
... Merkel zuprostet, wurde vor einem halben Jahr zum Symbol für den guten Draht der Regierung zur Atomwirtschaft. Zufrieden waren die Energieversorger, als die Kanzlerin eine Laufzeitverlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre durchsetzte. Dann kam die Katastrophe von Fukushima und eine beispiellose Kehrtwende in der deutschen Politik. Sie gipfelte in der Anordnung zum Herunterfahren der ältesten deutschen Atomkraftwerke. Die Beziehung zwischen Großmann und CDU-Chefin Merkel ist nun auf...
... kerntechnischer Anlagen. Unter den 16 Mitgliedern sind Physiker, Ingenieure und Vertreter der Atomwirtschaft. Als Ergebnis ihrer Beratungen leiten sie technisch-wissenschaftliche Empfehlungen oder Stellungnahmen an das Ministerium. Die Kommission trifft aber keine rechtlichen Bewertungen.Die saarländische Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) warnte vor erheblichen Preissteigerungen bei einem Atomausstieg. «Der Endverbraucher darf nicht zu stark belastet werden», sagte sie...
(dpa/tmn) - Anleger, die mit ihrem Geld nicht die Atomwirtschaft unterstützen wollen, müssen wählerisch sein: Viele Banken würden auch Kredite an Atomkraftwerksbetreiber vergeben, erklärt die Stiftung Warentest in Berlin. Zudem investierten zahlreiche Investmentfonds das Geld ihrer Anleger in Aktien oder Anleihen bekannter Energieversorger, die ihre Kunden mit Atomstrom belieferten. Wer nicht will, dass sein Geld in die Atomwirtschaft fließt, könne in Aktien- und Rentenfonds...
... Verbrauchermagazin Finanztest auf seiner Website test.de. Wer nicht will, dass sein Geld in die Atomwirtschaft fließt, kann in Aktien- und Rentenfonds investieren, die die gesamte Branche ausschließen. 7 von 24 ethisch-ökologisch ausgerichteten Fonds verzichten nach einer Finanztest-Untersuchung auf entsprechende Investments, und 8 verzichten zumindest teilweise auf Unternehmen, die in der oder für die Atomkraftbranche tätig sind. Unter den sechs Rentenfonds fand Finanztest nur einen,...
... reguliert als auch fördert. Das Ministerium bemühte sich in jüngster Zeit verstärkt darum, der Atomwirtschaft dabei zu helfen, ausländische Aufträge zum Bau von Atomreaktoren an Land zu ziehen. Derweil sollen die Sicherheitsmaßnahmen in den heimischen AKW angesichts der Schäden in Fukushima erhöht werden. Vor allem AKW, die direkt am Meer gebaut sind, sollen höhere Mauern gegen Tsunami erhalten. Das fordern Fachleute aber schon seit langer Zeit - auch für das havarierte...
... Atombehörde IAEA nicht mehr als ein «zahnloser Pudel - das Entschuldigungsorgan der Atomwirtschaft». Tatsächlich ist im Fall Fukushima überdeutlich aufgefallen, wie spät die IAEA über Informationen verfügt - und dass sie keinerlei verbindliche Kompetenzen hat. Der Chef, Yukiya Amano, fordert mehr Gewalt, doch Renneberg ist dagegen. In den USA und Rumänien habe die IAEA Kraftwerke abgenickt, die weit weniger sicher seien als die deutschen. «Das hat mich...
... der Atomkatastrophe in Japan - Umweltschützer kritisieren, dass viele Kommissionsmitglieder der Atomwirtschaft nahe stehen und daher in der Bewertung der AKW nicht unabhängig genug seien.«Ich glaube, dass es wegen Fukushima in Deutschland zu materiellen Änderungen bei den Sicherheitsanforderungen kommen wird», sagte Wieland. «Insbesondere wird es auch um Verbesserungen des Notfallschutzes gehen.»CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe geht davon aus, dass die meisten der abgeschalteten...