Berlin - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat ein endgültiges Aus für das Atommülllager Gorleben in Aussicht gestellt. Umgehend zeichnete sich am Freitag neue Bewegung im Streit um die Endlagersuche ab.
... Asse-Versagen muss aufgearbeitet werdenRemlingen (dpa) - Der Skandal um das marode Atommülllager Asse soll umfassend geklärt werden. Das hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen nach seinem ersten Besuch in dem früheren Salzbergwerk versprochen. Es müsse geklärt werden, ob Vorsatz am Werke gewesen sei, sagte er. Es sei für ihn unvorstellbar, dass in ein solches Bergwerk bis 1978 rund 126 000 Fässer mit Atommüll gebracht worden seien. Die Abfälle müssten so schnell...
(dpa) - Der Skandal um das marode Atommülllager Asse soll umfassend geklärt werden. Das hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen nach seinem ersten Besuch in dem früheren Salzbergwerk versprochen. Es müsse geklärt werden, ob Vorsatz am Werke gewesen sei, sagte er. Es sei für ihn unvorstellbar, dass in ein solches Bergwerk bis 1978 rund 126 000 Fässer mit Atommüll gebracht worden seien. Die Abfälle müssten so schnell und so sicher wie möglich geborgen...
... als auch aus den wissenschaftlichen, um diese Fehler bei der künftigen Endlagerung zu vermeiden.Atommülllager AsseInformationen zum Sachstand der BergungAsse-GegnerGrünen-Anträge im Bundestag zur AsseSPD-Antrag für...
... - Bundesumweltminister Norbert Röttgen besucht heute zum ersten Mal in seiner Amtszeit das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel. Röttgen plant, den schwach- und mittelradioaktiven Müll - sofern möglich - bergen zu lassen. Bisher ist aber ungewiss, wie lange das frühere Salzbergwerk noch stabilisiert werden kann - dort dringen täglich 12 000 Liter Wasser ein. Eine Bergung würde mehrere Milliarden Euro kosten. Bis 1978 wurden in der Asse 126 000 Atommüllfässer abgekippt....
... sind Demonstrationen in mehreren Orten geplant. Im Braunschweiger Land rund um das marode Atommülllager Asse wird eine 75 Kilometer lange Lichterkette organisiert. Die Veranstalter erwarten bei den Aktionen mehr als 20 000 Teilnehmer.Bis zu 15 Meter hohe Flutwellen hatten vor einem Jahr japanische Städte und Dörfer verwüstet. 115 000 Gebäude entlang eines 400 Kilometer langen Küstenstreifens wurden vollständig zerstört. Mehr als 340 000 Menschen mussten in Folge der...
... in Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover und Brokdorf geplant. Rund um das marode Atommülllager Asse wird eine 75 Kilometer lange Lichterkette...
... - Bundesumweltminister Norbert Röttgen besucht heute zum ersten Mal in seiner Amtszeit das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel. Röttgen plant, den schwach- und mittelradioaktiven Müll - sofern möglich - bergen zu lassen. Bisher ist aber ungewiss, wie lange das frühere Salzbergwerk noch stabilisiert werden kann - dort dringen täglich 12 000 Liter Wasser ein. Eine Bergung würde mehrere Milliarden Euro kosten. Bis 1978 wurden in der Asse 126 000 Atommüllfässer abgekippt....
... Rückholung von 126 000 Fässern mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen aus dem maroden Atommülllager Asse. Die Grünen meinen, dass es durch die Anwendung des strengen Atomrechts und viele Auflagen zu starken Verzögerungen komme. Daher wird eine Anwendung von Paragraf 19 des Atomgesetzes vorgeschlagen. Der Gefahrenabwehrparagraf könnte eine schnellere Bergung ermöglichen. In das frühere Salzbergwerk dringen täglich rund 12 000 Liter Wasser...
(dpa) - Die Asse bleibt ein Dauerthema. Anwohner des maroden Atommülllagers befürchten, dass die Bundesregierung auf Zeit spielt, statt schnell die Bergung des verstrahlten Mülls zu organisieren.Die Atomkraftgegner werfen Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bei der Suche nach einer Lösung für das einsturzgefährdete Atommülllager Asse Untätigkeit vor. Der Minister solle das größte radioaktive Problem Deutschlands endlich als solches anerkennen und die unvermeidliche...
(dpa) - Gegner des einsturzgefährdeten Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel haben für eine Räumung des Schachts demonstriert. Zu der Kundgebung kamen nach Angaben von Organisatoren rund 300 Menschen. Anlass für den Protest am Silvesternachmittag ist ein internes Papier des Bundesamts für Strahlenschutz, in dem Experten die Möglichkeit einer Bergung der Atommüllfässer bezweifeln. Daraufhin hatte sich auch Niedersachsens Umweltminister Hans Heinrich Sander skeptisch zu einer...
(dpa) - Die Rückholung der 126 000 Fässer mit Atommüll aus dem maroden Atommülllager Asse steht weiter infrage. Die «Braunschweiger Zeitung» veröffentlichte Passagen aus einem Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz, die die Rückholung des Atommülls als sehr unwahrscheinlich erscheinen lassen. Das BfS stellte klar, dass sich an der Position der Behörde nichts geändert habe. Es gebe keine Neupositionierung oder Neubewertung des BfS, die sagt, die Rückholung sei...
... in Gorleben. Trotz eines überraschenden Ausbaustopps in Gorleben geht der Streit um das Atommülllager weiter. Er dreht sich darum, ob der Standort prinzipiell weiter als mögliches Dauerlager für Atommüll im Spiel bleibt. Bund und Länder verständigten sich aber bereits auf einen weiteren Fahrplan für die Endlagersuche: Ab Ende 2014 sollen Standorte oberirdisch erkundet werden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen sagte nach einem Treffen in Berlin, das sei eine nationale...
(dpa) - Trotz eines überraschenden Ausbaustopps in Gorleben geht der Streit um das Atommülllager weiter. Er dreht sich darum, ob der Standort prinzipiell weiter als mögliches Dauerlager für Atommüll im Spiel bleibt. Bund und Länder verständigten sich aber bereits auf einen weiteren Fahrplan für die Endlagersuche: Ab Ende 2014 sollen Standorte oberirdisch erkundet werden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen sagte nach einem Treffen in Berlin, das sei eine nationale...
Ermittler der Bundesanwaltschaft und des BKA legen heute ihren Bericht zu den Ermittlungen gegen die rechtsextreme NSU vor. Das Atommülllager Gorleben ist nicht terrorsicher. Und Verdi ruft Postbank-Beschäftigte zu Warnstreiks auf. Die Nachrichten des Tages im Überblick.