(dpa) - Atomgegner haben bei Münster einen Zug mit radioaktivem Material gestoppt. Mehrere Aktivisten hatten über der Regionalbahnstrecke Gronau-Steinfurt-Münster Taue zwischen Bäumen aufgespannt und sich abgeseilt. Der Transport war von der Urananreicherungsanlage in Gronau auf dem Weg nach Frankreich gewesen. Der Zug musste in einem Bahnhof stehenbleiben, die Strecke wurde zunächst gesperrt. Der Betreiberfirma Urenco zufolge haben die neun Waggons 36 Behälter mit...
Münster - Atomgegner haben am Montag in Münster einen Zug mit radioaktivem Material gestoppt. Mehrere Aktivisten hätten über der Regionalbahnstrecke Gronau-Steinfurt-Münster Taue zwischen Bäumen aufgespannt und sich abgeseilt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.
... Auch anderorts in NRW fanden am Osterwochenende Demonstrationen gegen Krieg und Gewalt statt. Atomgegner protestierten etwa vor der Urananreicherungsanlage im münsterländischen Gronau. Am Ostermontag wollten sie sich zu einem Anti-Atomkraft-Ostermarsch in Jülich treffen.Übersicht OstermärscheNetzwerk...
Gronau - Zum ersten Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima demonstrieren im münsterländischen Gronau tausende Atomgegner für den Ausstieg aus der Kernenergie.
... Urananreicherungsanlage und hoffen auf bis zu 3000 Teilnehmer.Der Jahrestag gibt dem Anliegen der Atomgegner Aufwind. «Es ist ein trauriger Anlass, aber solange von hier Atommüll hin und her transportiert und sogar exportiert wird, müssen wir weiter für einen echten Ausstieg kämpfen», sagte Udo Buchholz, aus dem Vorstand des Bürgerverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz. In der Anlage lagern den Atomgegnern zufolge derzeit etwa 4500 Tonnen Uranmüll.Bei der bislang größten Demo in...
Münster - Zum ersten Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima wollen Kernkraftgegner vor Deutschlands einziger Uranfabrik in Gronau bis zu 3000 Menschen auf die Straße bringen.
... Gorleben bis auf die letzte Phase des Standortvergleichs als gesetzten Kandidaten zu betrachten. Atomgegner wollten vor dem für heute geplanten Bund-Länder-Treffen für ein sofortiges Aus von Gorleben...
... soll es zwar eine bundesweite Endlagersuche geben, der Salzstock Gorleben bleibt aber im Spiel. Atomgegner werfen Röttgen vor, dort Fakten schaffen zu...
... 100 Polizisten verletzt worden. Sie waren an vielen Orten in schwere Krawalle mit gewaltbereiten Atomgegnern verwickelt worden.Schünemann hofft nun auf ein Ende der Atommüll-Transporte nach Niedersachsen. «Wir gehen erstmal davon aus, dass Niedersachsen seinen Beitrag geleistet hat», betonte er. Zwar muss Deutschland noch Atommüll aus der Wiederaufarbeitung im englischen Sellafield zurücknehmen, die Kraftwerksbetreiber können aber selbst entscheiden, ob sie ihn nach Gorleben...
Der Atomausstieg ist beschlossene Sache, doch immer noch gehen Umweltaktivisten auf die Barrikaden. Im Wendland ketten sich mehrere Hundert Menschen an die Gleise, um den Castor-Transport zu blockieren. Insgesamt protestieren 3000 Aktivisten.
... angekettet. Arbeiter entfernten ein gut zehn Meter langes Stück der Gleise und lösten so die Atomgegner von den Schienen. Nach Reparaturen war die Strecke wieder befahrbar.Ausgerüstet mit Strohsäcken und Wärmefolien hatten die Sitzblockierer seit Samstagnachmittag stundenlang an den Gleisen ausgeharrt. Mit Musik und frischen Waffeln vertrieben sie sich während der Sitzblockade die Zeit - Kerzen und Lagerfeuer sorgten für Stimmung. Seit Sonntagmorgen wurden die Demonstranten einzeln...
... sicher ins Zwischenlager rollen kann.In der Nacht zum Samstag war es rund um ein Lager der Atomgegner im Örtchen Metzingen bei Dannenberg zu einem Polizeieinsatz gekommen. Einsatzkräfte seien angegriffen worden, teilte die Polizei in Lüneburg mit. Steine und Böller flogen, die Beamten setzten wie schon am Donnerstag einen Wasserwerfer ein. Mehr als 20 Polizisten wurden nach eigenen Angaben durch Steinwürfe verletzt. Die BI Lüchow-Dannenberg sprach von rund 20 verletzten...
... Castorgegnern und der Polizei gegeben. Die Beamten setzten erneut einen Wasserwerfer ein, weil Atomgegner eine Straße blockiert und Steine auf Einsatzkräfte geworfen hätten. In der Pfalz gelang es einem Demonstranten, auf den Atommüllzug zu klettern und ein Transparent...