Bangkok - Birmas Präsident Thein Sein hat seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum Ostasien in Bangkok abgesagt - kurz nach der Einladung von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi.
Berlin - FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle rechnet nach eigenen Worten fest mit einer führenden Rolle des umstrittenen Parteichefs Philipp Rösler bei der nächsten Bundestagswahl.
Kiew - Die in der Haft erkrankte ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko benötigt nach Angaben ihrer deutschen Ärztin noch eine lange Therapie.
Berlin - In mehr als 100 Ländern wird nach dem jüngsten Jahresbericht von Amnesty International immer noch gefoltert. Die Menschenrechtsorganisation kritisiert darin insbesondere China, wo aus Angst vor Protesten wie in der arabischen Welt eine Welle der Unterdrückung in Gang gekommen sei.Schlechte Noten gab es auch für Aserbaidschan, wo der Eurovision Song Contest (ESC) ausgetragen wird, sowie die beiden Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft, Polen und Ukraine.Mit dem Jahresbericht dokumentiert Amnesty inzwischen seit einem halben Jahrhundert die Lage der Menschenrechte weltweit.
In mehr als 100 Ländern wird gefoltert, berichtet Amnesty International im neuen Menschenrechts-Bericht. Diesmal steht besonders ESC-Gastgeber Aserbaidschan in der Kritik. Aber auch die Fußball-EM-Länder Polen und Ukraine werden nicht geschont - genauso wenig wie Deutschland.
Der Grünen-Politiker Volker Beck hat Homosexuelle vor einer Reise zur Fußball-EM 2012 in die Ukraine gewarnt. Ihre Sicherheit sei nicht gewährleistet. Zwar könne die Polizei für Sicherheit sorgen, wenn sie das wolle. «Aber gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe oder Lesben und Schwulen will sie das eben nicht» so Beck.
Berlin - Die Vorfreude auf die EM-Vorrundenspiele des Teams von Bundestrainer Joachim Löw in der Ukraine hält sich bei deutschen Fußball-Touristen und Reiseunternehmen in Grenzen.Überteuerte Hotels, wenig touristisches Flair und die Boykott-Diskussion wegen der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko hemmen das Geschäft.
Belgrad - Der neue serbische Staatspräsident Tomislav Nikolic muss komplizierte Verfassungsprobleme lösen, damit er zügig sein Amt antreten kann.
Nato-Raketenabwehr in Teilen einsatzbereit
Belgrad - Entgegen allen Umfragen und Prognosen hat Serbiens Oppositionsführer Tomislav Nikolic die Stichwahl zur Präsidentschaft gewonnen. Er liege klar zwei Prozent vor dem langjährigen Amtsinhaber Boris Tadic, teilte die Wahlforschungsgruppe CeSID nach Hochrechnung von 70 Prozent der abgegebenen Stimmen mit.