... die Kassen ist das Geschäft nach wie vor unberechenbar. Konjunktur, Tarifverträge, Arzneimittelpreise, Epidemien - all das wirkt sich auf die Kosten aus. Kommen ein paar ungünstige Faktoren zusammen, kann das schnell an die Substanz gehen. Dass mit solchen Rahmenbedingungen keine vernünftige Planung möglich ist, liegt nicht allein an den Krankenkassen. Es liegt daran, dass das System versagt. Eine solide, nachhaltige Finanzierung unseres Gesundheitswesens wird seit Jahren...
... möglich. Ohne den Befreiungsbescheid bezahlen gesetzlich Versicherte beim Kauf zehn Prozent des Arzneimittelpreises selbst - und zwar mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind immer von der Zuzahlung...
... Bundesregierung könne also gar keine Rede sein. Ins Schlingern kommt Gerbsch jedoch beim Thema Arzneimittelpreise. Denn auch er kann nicht schlüssig bestreiten, dass Medikamente in Deutschland deutlich teurer sind als anderswo in Europa. Das Rheumamittel «Humira» etwa kostet in Schweden 1149 Euro, in Deutschland 1614 Euro - ein Aufschlag von 40 Prozent. «Deutschland ist das teuerste Land für Medikamente in ganz Europa», sagt Journalist Bartens. Weil die Hersteller...
Teure Pillen: In Deutschland kosten neue Arzneimittel und Nachahmerprodukte deutlich mehr als in anderen europäischen Ländern. Das zeigt der aktuelle Arzneiverordnungsreport. Und auch mit fragwürdigen Spezialprodukten wird Geld gemacht.
Künftig sollen neue Arzneimittel schärfer auf ihren tatsächlichen Nutzen geprüft werden. Die Kriterien aber werden nicht von der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen festgelegt, sondern von der Regierung - auf Wunsch der Pharmaindustrie.
... dass diese auch den hohen Qualitätsansprüchen Genüge tun. Aber auch in Deutschland sind Arzneimittelpreise zum Teil zu hoch. Das bewerten wir als Krankenkassen sehr kritisch. Andererseits profitieren wir auch von niedrigeren Arzneimittelpreisen im Ausland durch die Reimporte. Und durch das neue Arzneimittelgesetz, das zum 1. Januar in Kraft treten soll, wird man sich bei neu zugelassenen Medikamenten stärker an den europäsichen Arzneimittelpreisen orientieren. Das begrüßen...
... beschlossene Anhebung des Hersteller-Zwangsrabatts von 6 auf 16 Prozent. Außerdem werden die Arzneimittelpreise bis Ende 2013 eingefroren. Datenschutz: Der Datenschutz bei Internetdiensten wie Google Street View muss nach Ansicht des Bundesrates gestärkt werden. Ziel ist es, Gesichter und Kfz-Kennzeichen unkenntlich zu machen, bevor Daten ins Netz kommen. Wer fotografiert wurde, soll uneingeschränktes Widerspruchsrecht erhalten. Gleiches soll für Hausbesitzer und deren Mieter...
... ersten Notrufe eingegangen. Nicht mal mehr die Notinfusionen mit Zusatzbeiträgen und billigeren Arzneimittelpreisen werden helfen, sie am Leben zu halten. Naja, ein paar weniger Krankenkassen wären so schlecht nicht. Schließlich verschwindet mit jedem Kassensturz auch ein ganzer Verwaltungsapparat nebst Vorstand. Und die Vorstandsgehälter sind wirklich manchmal krank. Aber in nicht allzu ferner Zukunft werden wohl selbst die vitalsten und größten Kassen erkranken. Erkranken an...
... steigt. Die Regelung soll bis Ende 2013 gelten. Bis zu diesem Zeitpunkt werden außerdem die Arzneimittelpreise auf dem Stand vom 1. August 2009 eingefroren. Das Gesetz muss noch in den Bundesrat. Den Pharmaunternehmen räumt das Gesetz die Möglichkeit ein, die Rabatte sowie mögliche Senkungen des Listenpreises mit dem Herstellerabschlag zu verrechnen. Außerdem können Firmen, die wegen des Zwangsrabatts nachweislich in eine Notsituation geraten, eine Ausnahmeregelung...
... Bundeskabinett beschloss am Nachmittag Eckpunkte für die zwangsweise Deckelung von Arzneimittelpreisen. Die Regierung will für die gesetzlichen Kassen den Arzneimittelherstellern per Gesetz einen Zwangsrabatt verordnen und ein Preismoratorium auf dem Niveau von August 2009 verhängen. Rösler sagte, dies sei «ein guter Tag für die Versicherten in Deutschland». Die Patienten könnten weiter auf hoch wirksame Arzneimittel zugreifen - aber zu angemessenen...
(dpa) - Das Bundeskabinett hat Eckpunkte für die zwangsweise Deckelung von Arzneimittelpreisen verabschiedet. Die Regierung will für die gesetzlichen Kassen den Arzneimittelherstellern per Gesetz einen Zwangsrabatt verordnen und zudem ein Preismoratorium auf dem Niveau von August 2009 verhängen. Rösler sagte, dies sei «ein guter Tag für die Versicherten in Deutschland». Die Patienten könnten weiter auf hoch wirksame Arzneimittel zugreifen, das aber zu angemessenen...
(dpa) - Das Bundeskabinett hat Eckpunkte für die zwangsweise Deckelung von Arzneimittelpreisen verabschiedet. Das teilte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler in Berlin mit. Die Regierung will für die gesetzlichen Kassen den Arzneimittelherstellern per Gesetz einen Zwangsrabatt verordnen und zudem ein Preismoratorium auf dem Niveau von August 2009 verhängen. Rösler sagte, dies sei «ein guter Tag für die Versicherten in Deutschland». Die Patienten könnten weiter auf hoch...
... Milliardendefizit zu. Deshalb will Rösler auch die Ausgabenseite anpacken und dazu auch bei den Arzneimittelpreisen eingreifen. Kurz vor dem ersten Treffen der Regierungskommission hatte sich der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) erneut gegen alle Varianten einer Kopfpauschale ausgesprochen. Auch eine Prämie «light» verletze das grundlegende Prinzip des Sozialstaats, wonach «der Starke etwas mehr gibt, damit der Schwache genauso gut behandelt...
(dpa) - Die Union stärkt Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler bei seinem Versuch, die Arzneimittelpreise drastisch zu senken, den Rücken. Die Vorschläge des Ministers sind eine gute Basis für die koalitionsinterne Beratung zur Arzneimittelpreisfindung. Das sagte Unionsgesundheitspolitiker Jens Spahn am Rande einer Klausur zur Gesundheitspolitik. Rösler will das Preisdiktat der Pharmaindustrie für neue Medikamente brechen, um die Kostenexplosion im Gesundheitswesen zu stoppen....
... unterstützt Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler grundsätzlich bei seinem Versuch, die Arzneimittelpreise drastisch zu senken. Die Vorschläge des Ministers seien eine gute Basis für die koalitionsinterne Beratung zur Arzneimittelpreisfindung. Das sagte der Unionsgesundheitspolitiker Jens Spahn am Rande einer Klausurtagung zur Gesundheitspolitik in Gronau. Rösler will mit Hilfe von Zwangsrabatten und Preismoratorien das Preisdiktat der Pharmaindustrie für neue Medikamente...