Leverkusen - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will in den USA Klagen zu seinen Antibabypillen Yasmin und Yaz weiterhin außergerichtlich beilegen.
... wiederkehrende Muster, so Krämer. Vor einigen Jahren, so führt er aus, gab es einen Skandal um Antibabypillen der neuen Generation: Das Thrombose-Risiko liege 50 Prozent höher als bei älteren Pillen, hieß es in den Medien. Viele Frauen haben daraufhin die Pille abgesetzt. Was war passiert? «Bei den alten Pillen haben vier von 10.000 Frauen eine Thrombose bekommen, bei den neuen Pillen waren es sechs. In absoluten Zahlen war der Anstieg minimal, in relativen Zahlen waren es aber 50...
... zufolge ist das nicht eindeutig geklärt.Nimmt eine Frau zu, nachdem sie mit der Verhütung durch Antibabypille, Vaginalring oder Verhütungspflaster begonnen hat, sollte sie mit ihrem Frauenarzt über Alternativen sprechen. Das rät das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf seinem Internetportal gesundheitsinformation.de. Das könnten niedriger dosierte oder nicht-hormonelle Verhütungsmittel sein.Das IQWiG bezieht sich auf Ergebnisse einer...
... Zum Beispiel können Antibiotika oder rezeptfreie Medikamente gegen Depressionen die Wirkung der Antibabypille stören. Eine mögliche Folge wäre eine unerwünschte Schwangerschaft.Rezeptfreie Magenmittel können die Wirkung anderer Medikamente verzögern, indem sie deren Aufnahme ins Blut verlangsamen. Diese Wechselwirkung kann vermieden werden durch eine zeitversetzte Einnahme. Andere Kombinationen verstärken sich gegenseitig: Wer gleichzeitig einen Gerinnungshemmer und Schmerzmittel mit...
... Im Westen vor allem abends ans Tageslicht gehen, im Osten morgens. Viele Frauen, die mit der Antibabypille verhüten, sollten den Einnahmezeitpunkt an die Zeitverschiebung anpassen. Ob das nötig ist und was dabei beachtet werden sollte, hängt vom eingenommenem Präparat ab und davon, ob die Reise nach Westen oder Osten geht.Reiseapotheke-Liste vom Auswärtigen AmtEmpfehlungen der ApothekerHinweise zur...
... aktuellen Ausgabe der Zeitung. Aber auch Mittel gegen Bluthochdruck, Diabetes oder Migräne, die Antibabypille oder Kortison können diese Nebenwirkung haben. Die Ursachen dafür sind noch nicht genau erforscht.Allerdings wirken viele Psychopharmaka beruhigend - dadurch verbraucht der Patient weniger Kalorien. Zugleich greifen die Medikamente in die komplexe neuronale Regelung des Hungergefühls ein und wirken appetitanregend. Halten sich Betroffene aus Angst vor zu vielen Kilos dann aber...
... wieder anzuziehen», sagt Fink.Häufiges langes Sitzen oder Stehen, Übergewicht, Rauchen und die Antibabypille erhöhen das Risiko, an einer Venenschwäche zu erkranken. Ausdauersport wie Schwimmen oder Radfahren beugt Venenerkrankungen vor. Bei starken Ödemen, Schmerzen, Hautveränderungen oder ausgeprägten Wadenkrämpfen sollte der Arzt aufgesucht werden. Auf keinen Fall dürfen frische Venenerkrankungen oder akute Thrombosen massiert werden, denn es könnte sich ein Blutgerinnsel lösen...
... Studienautor Gerd Glaeske am Mittwoch in Berlin.Rund die Hälfte der 20 gebräuchlichsten Antibabypillen enthalten nach Angaben des Bremer Forschers neuartige Hormone mit größerem Risiko eines Gefäßverschlusses. Hunderttausenden Trinkern verschrieben die Ärzte starke Schlafmittel, die zusätzlich süchtig machen und die Menschen einlullen. Ärzte und Pharmafirmen wiesen die Kritik zurück.«Wir haben ein großes Problem, was Arzneimittelsicherheit betrifft», sagte der als...
... können. Alkoholiker bekommen süchtig machende Schlafmittel - und Frauen unnötig riskante Antibabypillen.Trotz erheblicher Risiken bekommen Alkoholiker und Demenzkranke einem neuen Arzneimittelreport zufolge in großem Stil Schlaf- und Beruhigungspillen. Altersverwirrte in Heimen würden damit ruhiggestellt, weil es an Pflegerkräften fehle, kritisierte der Autor der Studie, der Bremer Forscher Gerd Glaeske, am Mittwoch (15. -Juni) in Berlin. «Das Problem wird sich verschärfen»,...
... diese das Sterblichkeitsrisiko erhöhten. Und fast die Hälfte der 20 am häufigsten verkauften Antibabypillen enthielten Hormone mit einem doppelt so hohen Risiko von Gefäßverschlüssen wie bei älteren Präparaten.Studienautor Gerd Glaeske vom Bremer Zentrum für Sozialpolitik sagte, in solchen Fälle gebe es seit Jahren Warnhinweise. «Trotzdem wird weiter in kritischer Größenordnung verschrieben.»Bei den Ausgaben für Arzneimittel zeichnet der Report ein gemischtes Bild. Der...
... diese das Sterblichkeitsrisiko erhöhten. Und fast die Hälfte der 20 am häufigsten verkauften Antibabypillen enthielten Hormone mit einem doppelt so hohen Risiko von Gefäßverschlüssen wie ältere...
... Dabei gilt das prinzipielle «Nein» von Papst Benedikt XVI. zu Kondomen und Antibabypille weithin. Das Buch wird jetzt mit einem Einlagezettel verkauft, der den Fehler...
... ein Medikament verschrieben wird, das die Krankenversicherung nicht bezahlt. Ein Beispiel ist die Antibabypille. Jedoch müssten Kassenpatienten dann den vollen Preis zahlen, während Privatversicherte ihn von ihrer Kasse zurückbezahlt bekommen können. Das hänge aber vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab. Außerdem müssten Privatpatienten den blauen Schein selbst bei ihrer Krankenkasse einreichen. Anders als bei Kassenrezepten sei das bei Privatrezepten nicht Aufgabe der Apotheker....
Die Antibabypille hat einst das Sexleben der Frau revolutioniert und das ist prima. Doch nicht alle Frauen können sich heute noch die tägliche Hormondosis leisten. Beispielsweise Hartz-IV-Empfängerinnen.
Antibabypille ist das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel. Am meisten werden sogenannte Mikropillen eingenommen, die dem Körper vortäuschen, er sei schwanger. Denn sie enthalten künstliche Östrogene und Gestagene. Letztere sind Verwandte des weiblichen Geschlechtshormons Progesteron. Dieses produziert der Körper während der Schwangerschaft, damit nicht zusätzlich eine Eizelle befruchtet wird. Der Trick: Während die Östrogene die Eireifung fördern, verhindern die...
Die Antibabypille, umgangssprachlich auch kurz die Pille genannt, ist das von Frauen in den westlichen und östlichen Industrienationen seit 1960 am häufigsten verwendete Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft. Es handelt sich dabei um ein regelmäßig oral einzunehmendes Hormonpräparat, das die weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen in unterschiedlicher Zusammensetzung und Dosierung enthält und das bei korrekter Anwendung eines der sichersten Mittel gegen unbeabsichtigte Empfängnis ist. Der Pearl-Index, der die Wirksamkeit einer Verhütungsmethode angibt, liegt bei 0,1–0,9.