Cannes - Beim Filmfestival von Cannes hat der österreichische Filmemacher Michael Haneke (70) die Goldene Palme gewonnen. Sein zärtliches Drama «Liebe» über Krankheit und Tod in einer langjährigen Ehe wurde am Sonntagabend von der Jury als bester Film des Wettbewerbs 2012 ausgezeichnet.
Montpellier - Vize-Weltmeister Philipp Boy hat auch am letzten Tag der Turn-Europameisterschaften in Montpellier nicht überzeugen können. Im Reckfinale stürzte der Cottbuser zweimal und kam mit 12,166 Punkten nicht über den achten und damit letzten Platz hinaus.
Monte Carlo - Drei Deutsche in den Punkten, Nico Rosberg sogar auf dem Podium - diese Bilanz des Formel-1-Klassikers in Monte Carlo kann sich sehen lassen.
Mit dem GranTurismo bietet Maserati eine nahezu perfekte Mischung aus Sportwagen, Luxuscoupé und V8-Sound. Zum Facelift gibt es nun auch noch eine kleine Leistungsspritze für den rassigen Italiener aus Modena.
Potsdam - Familienglück an der Parteispitze: Die brandenburgische CDU-Landes- und Fraktionschefin Saskia Ludwig hat am späten Samstagabend ihr zweites Kind zur Welt gebracht.
Berlin - Hertha BSC lässt bei der Schicksalsfrage um die künftige Klassenzugehörigkeit die Mitglieder zu Wort kommen. Bei der ohnehin hochbrisanten Vereinsversammlung am Dienstag in Berlin werden die Verantwortlichen erst noch die Stimmung unter den Fans ausloten.Erst danach will man über einen erneuten Einspruch gegen die Wertung des chaotischen Relegationsrückspiels bei Fortuna Düsseldorf entscheiden.Für Coach Otto Rehhagel steht schon vorher fest: «Für Hertha beginnt jetzt eine neue Zeitrechnung», sagte der Fußball-Trainer in einem Interview der «Bild am Sonntag»: «Ohne Otto Rehhagel.» Der 73-Jährige suchte nach seinem gescheiterten Kurzzeit-Engagement von Ende Februar an auch nicht nach Ausreden.
Berlin/Baku - Anke Engelke - «Unser Star von Baku». Die 46-Jährige hat beim Eurovisions-Finale in Baku als Einzige vor einem 100-Millionen-Publikum in Europa live die autoritäre Führung Aserbaidschans kritisiert.
Berlin - EM-Form? Titelreife? Nix da! Knapp zwei Wochen vor der Fußball-EM türmt sich vor den deutschen Gruppengegnern Niederlande, Dänemark und Portugal ein Berg von Problemen auf.
Potsdam - Die CDU in Brandenburg plädiert für eine Änderung des Polizeirechts, damit Fußball-Hooligans eine elektronische Fußfessel bekommen können.
Freiburg - Erzbischof Robert Zollitsch hat Gläubige mit Blick auf die Diskussionen um die Zukunft der Kirche davor gewarnt, das Gebet zu vernachlässigen.
Amsterdam - Zwei Wochen vor Beginn der Fußball-EM ist in den Niederlanden wieder einmal eine heftige Diskussion über die richtige Taktik des Oranje-Teams ausgebrochen.Bei der 1:2-(1:0)-Testspielniederlage gegen Bulgarien in Amsterdam versuchte es Bondscoach Bert van Marwijk erneut mit seinen beiden Top-Torjägern Robin van Persie und Klaas-Jan Huntelaar zusammen in der Startformation - und erntete dafür heftige Kritik.«Van Marwijk hat nach Namen aufgestellt und dann für die Spieler Positionen gesucht», monierte Marco van Basten im niederländischen Fernsehsender SBS6 die Formation des zweiten deutschen Gruppengegners beim Turnier in Polen und der Ukraine.Van Marwijk wies die Schelte seines Vorgängers zurück.
Potsdam - Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) sieht gute Chancen für eine Tourismusabgabe in der Landeshauptstadt. Damit könnte das umstrittene Eintrittsgeld für den weltberühmten Park Sanssouci abgewendet werden.
Duisburg - Vier Siege und insgesamt acht Podestplätze in den olympischen Disziplinen beim Heimweltcup in Duisburg - die deutschen Kanuten scheinen für die Sommerspiele in London gerüstet.«Unsere Mannschaft hat schon ein gutes Level», befand Bundestrainer Reiner Kießler.
Teheran - Im Atomstreit mit dem Iran untersagt Teheran internationalen Kontrolleuren weiter den Zugang zur umstrittenen Anlage Parchin. Es habe bisher keine Einigung mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gegeben, sagte der Direktor des iranischen Atomprogramms, Ferejdun Abbasi, der Nachrichtenagentur Isna.«Die IAEA wird von einigen Ländern dazu gedrängt, die Anlage Parchin zu kontrollieren, aber wir haben uns noch nicht darauf verständigt.» Die «nötigen Dokumente», die eine Kontrolle rechtfertigten, habe Teheran noch nicht erhalten, sagte Abbasi.Die IAEA befürchtet, dass der Iran verdächtige Spuren eines mögliches Atomwaffenprogramms in der Forschungsanlage Parchin beseitigen könnte.