... vom Regime in Damaskus kontrollierte Presse reagierte gereizt auf die Kritik aus Riad. Die Worte Abdullahs wirkten «mehr wie eine US-Drohung als eine "brüderliche" Botschaft», schrieb die Tageszeitung «Al-Watan» in einem Kommentar. Der saudische König sei außerdem mit keinem Wort «auf die terroristischen Extremisten-Gruppen und ihre Financiers eingegangen, die die Einheit Syriens zu zerreißen...
... vom Regime in Damaskus kontrollierte Presse reagierte gereizt auf die Kritik aus Riad. Die Worte Abdullahs wirkten «mehr wie eine US-Drohung als eine "brüderliche" Botschaft», schrieb die Tageszeitung «Al-Watan» in einem Kommentar. Der saudische König sei außerdem mit keinem Wort «auf die terroristischen Extremisten-Gruppen und ihre Financiers eingegangen, die die Einheit Syriens zu zerreißen versuchen». Assad hatte in den vergangenen Jahren ein relativ gutes Verhältnis zum...
Abdullahs Rückzug am Sonntag hatte Karzai zunächst angekündigt, als einziger Kandidat bei der für kommenden Samstag geplanten Stichwahl anzutreten. Abdullah hatte unter Verweis auf erneut drohende Manipulationen bei der zweiten Runde der Präsidentenwahl seine Teilnahme abgesagt. Die Internationale Gemeinschaft war dem Vernehmen nach strikt gegen eine Stichwahl mit Karzai als einzigem Kandidaten. Ein westlicher Diplomat, der ungenannt bleiben wollte, sagte, es wäre...
... rund 15 Millionen Wahlzettel für die Stichwahl zwischen Karzai und Abdullah gedruckt. Nach Abdullahs Rückzug wird eine extrem geringe Wahlbeteiligung befürchtet. Karzai ohne Stichwahl zum Präsidenten auszurufen wäre nicht verfassungsgemäß und würde seine Autorität weiter untergraben. Die US-Regierung, die zurzeit über eine neue Afghanistan-Strategie samt einer Truppenaufstockung berät, nahm den Rückzug Abdullahs zur Kenntnis, offensichtlich bemüht, die Bedeutung...
... zusammenkommen, sagte UN-Sprecher Aleem Siddique. Am Nachmittag wolle er Abdullah treffen. Nach Abdullahs Rückzug hatte Karsai angekündigt, als einziger Kandidat bei der Stichwahl am kommenden Samstag anzutreten. Abdullah hatte kurz zuvor unter Verweis auf erneut drohende Manipulationen bei der zweiten Runde der Präsidentenwahl seinen Boykott angekündigt. Die erste Runde im August war von massivem Betrug überschattet worden. UN-Sprecher Siddique sagte, Ban wolle bei seinem Besuch auch...
... am kommenden Samstag stattfinden. Bundesaußenminister Guido Westerwelle rief nach dem Rückzug Abdullahs zur Besonnenheit...
... Wahid Omar sprach sich trotzdem für die Durchführung der Stichwahl aus. Omar sagte der BBC, Abdullahs Entscheidung sei «sehr unglücklich». Man müsse nun auf die Entscheidung der Wahlkommission...
... ablöst. Unklar ist, ob Karsai nun ohne Stichwahl weiterregieren oder die Abstimmung trotz Abdullahs Rückzug stattfinden...
... bei der Stichwahl nicht vor. Karsais Wahlkampfsprecher Wahid Omar bezeichnete den Entschluss Abdullahs als «sehr unglücklich». Die Stichwahl am Samstag solle aber auch ohne ihn stattfinden. «Wir glauben, dass die Wahlen weitergehen müssen, das Verfahren muss abgeschlossen werden», sagte Omar. Das afghanische Volk muss das Recht bekommen zu wählen.» Die letzte Entscheidung darüber liegt bei der Wahlkommission. Die Taliban haben angekündigt, die...
... habe die absolute Mehrheit mit 49,67 Prozent der Stimmen denkbar knapp verfehlt. Ein Sprecher Abdullahs sagte, der Herausforderer sei bereit für die Stichwahl. Sie soll am 7. November stattfinden. Dann sollen die Afghanen zwischen Karzai und seinem Herausforderer Abdullah Abdullah entscheiden. Die Staatengemeinschaft reagierte durchweg mit Erleichterung auf Karzais Einlenken. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, der zweite Wahlgang werde einen «entscheidenden Beitrag zur...
... Wahlgang ist damit nicht nötig», sagte Karsais Wahlkampfmanager Hadschi Din Mohammad. Abdullahs Sprecher Sayed Fazel Sangcharaki wies die Angaben als «Propaganda» zurück und bezeichnete den Ex-Außenminister als Wahlsieger. Wie er weiter mitteilte, gebe es aus einigen Provinzen im Süden und Südosten noch keine Angaben. Dort sei es zu «groß angelegtem und organisiertem Betrug» durch Regierungsbeamte gekommen. Beobachtern im Auftrag Abdullahs sei der...
... Posten anbieten, wie er dies beim letzten Mal auch getan habe, erklärte Karsai. Ein Sprecher Abdullahs betonte, nicht Karsai, sondern die Menschen entschieden darüber, wer gewinne und die nächste Regierung bilde. Auch ein Sprecher Ghanis wies jegliche Absprachen vor der Wahl zurück. Karsai gilt zwar als Favorit, in letzten Umfragen lag seine Zustimmungsrate aber unter 50 Prozent. Sollte keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichen, gibt es eine...
... Ergebnis nicht anerkennen, vor allem, wenn die Ergebnisse in Teilen des Nordens und Westens nicht Abdullahs Erwartungen entsprechen. Sowohl Karsai als auch Abdullah ziehen bei ihren Wahlkampfveranstaltungen tausende Zuhörer an. Abdullah setzt sich für Verfassungsänderungen ein mit dem Ziel, dem Parlament mehr Gewicht zu verleihen. Auch er will im ersten Anlauf gewinnen, wie er sagt: «Wandel und Hoffnung. Das ist es, was die Leute wollen.» Nach Ansicht mancher politischen...
... Leben einzuhauchen. Und von beiden wird Obama auch Entgegenkommen erhoffen.Saudi-Arabiens König Abdullahs hatte 2002 einen Friedensplan vorgelegt, der die Räumung aller besetzten Gebiete durch Israel vorsieht und im Gegenzug die Normalisierung der Beziehungen Jerusalems zu den arabischen Staaten. Der Plan ist in Arabien weitgehend akzeptiert - Israel lehnt ihn dagegen ab. Dass die US-Regierung in Kairo eine fertige Nahoststrategie präsentieren wird, bezweifeln Experten. Zu viele Fragen...