Unruhige Seriösität: Im Schnelldurchlauf blickt das Erste auf ein turbulentes Jahr zurück. Moderator Tom Buhrow begegnet dabei einem Yoda, einer Dampflok und klirrender Kälte. Für ein heimeliges Gefühl sorgt viel Weichzeichner über weihnachtlichen Bildern.
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Video-Schachzug einen Monat nach dem Loveparade-Unglück: Veranstalter Rainer Schaller stellt Videomaterial von den Überwachungskameras am Veranstaltungsgelände ins Netz. Er sieht Beweise für ein Fehlverhalten der Polizei.
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Rainer Schaller geht in die Offensive: Der Love-Parade-Veranstalter will Überwachungsvideos ins Internet stellen. Sie sollen beweisen, dass die Polizei für die Katastrophe verantwortlich ist.
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Die Loveparade-Tragödie erschüttert auch die Künstler. Als erster DJ hat nun André Tanneberger (ATB) einen Song veröffentlicht, der den Opfern des Unglücks gewidmet ist. Der Musiker aus dem Ruhrgebiert war auf der Parade und hat sich geweigert aufzutreten.
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Dr. Motte fand die Fortsetzung der Abschlussveranstaltung «ekelhaft». Techno-Pionier Sven Väth hält Absperrungen für ungeeignet. Die Kritik an den Veranstaltern wächst. Eine Anzeige gegen die Organisatoren der Loveparade 2010 wird erstattet - von kompetenter Stelle.
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Jeder Laie erkennt beim Anblick der Unglücksstelle augenblicklich die Gefährlichkeit des Tunnels, der Ein- und Ausgang der Loveparade-Hauptveranstaltung war. Der Veranstalter und die örtlichen Sicherheitsbehörden sahen dies offenbar anders. Ein Irrtum, der 19 Menschen das Leben kostete.
Mindestens 15 Tote, zahlreiche Schwerverletzte, aber die Party geht weiter. Insidern zufolge spielten bei der Tragödie auch Drogen eine Rolle. Unter den Toten soll auch ein Ordner sein.
Stimmen zur Katastrophe - Spitzenpolitiker fordern Aufklärung, sprechen Angehörigen ihr Beileid aus. Der Loveparade-Gründer Dr. Motte hat den Veranstaltern in Duisburg einen schweren Management-Fehler vorgeworfen.
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Das Netz reagierte langsam: Noch anderthalb Stunden nach den ersten Meldungen zeigte der unkommentierte Livestream des Internetportals YouTube nur eines: DJ und Feiernde. Der WDR schaltete da schneller und ordnete das Informations-Chaos etwas.
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Wie konnte es zur tödlichen Massenpanik auf dem Duisburger Güterbahnhof-Gelände kommen? Augenzeugen sagen, die Polizei sei eine halbe Stunde vor dem Unglück gewarnt gewesen. Das Ordnungsamt sieht Drängler in der Verantwortung.
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