Es war eine Katastrophe mit Ansage. So steht es im Abschlussbericht der Untersuchungskommission zur Ölpest im Golf von Mexiko. Die Unternehmen schlampten aus Profitgier, die Aufsichtsbehörde sah zu. Das Schlimmste: Es kann wieder passieren.
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Kerner war Erster: Mit dem ersten TV-Rückblick des Jahres, 29 Tage vor Silvester, waren Sat.1 und Moderator Johannes B. Kerner am Abend reichlich früh dran. Sie bewiesen: Erster sein, heißt nicht automatisch gut zu sein.
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Wer im Prozess gegen BP mitmischen darf, kann mit mehreren Millionen Dollar Honorar rechnen. Deshalb kämpft die Crème de la Crème der US-Advokaten um einen Platz im Eliteteam der Anwälte. Dies soll Hunderte von Einzelinteressen bündeln.
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Löschschiffe kämpfen gegen die Flammen: Im Golf von Mexiko hat es erneut eine Explosion auf einer Bohrplattform gegeben. Ein Arbeiter wurde verletzt. Ob Öl ins Meer fließt, war zunächst nicht bekannt.
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Mitlglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind in der eisigen Baffin-Bucht vor Grönland auf eine Ölplattform geklettert. Damit haben sie Erkundungsbohrungen gestoppt. Der grönländische Regierungschef nennt die Aktion einen «offen illegalen Akt».
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Erstaunlich: Der größte Teil der Ölpest im Golf von Mexiko ist schon wieder verschwunden. Das zumindest sagt die US-Regierung - doch Zweifel am Bericht werden laut.
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Nicht nur das Öl, auch die eingesetzten Chemikalien sorgen für ökologische Langzeitfolgen am Golf von Mexiko. Die US-Küstenwache erteilte BP offenbar großzügig die Erlaubnis umweltschädlichen Substanzen einzusetzen.
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Jetzt ist es raus: Tony Hayward tritt als Vorstandschef des Energiekonzerns BP zurück. Sein Nachfolger wird Bob Dudley, der sich direkt als Krisenmanager beweisen muss. Fürs zweite Quartal verzeichnet BP einen Verlust von mehr als 13 Milliarden Euro.
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Sturmtief «Bonnie» hat nicht noch mehr Schaden angerichtet: Im Golf von Mexiko scheint der Ölteppich langsam zu schrumpfen. Das bestätigte nun die Einsatzleitung. Es werde aber noch mehrere Tage dauern, bis die Parallelbohrungen fortgesetzt werden können.
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Wie unkontrollierbar Tiefseebohrungen sind, lesen wir täglich unter dem Schlagwort BP. Aber deshalb will Brasilien das Ölfeld vor seiner Küste nicht ungenutzt lassen, oder Großbritannien seine Nordseevorkommen. Auch bei BP hält die Begeisterung an.
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