Die Liste wird immer länger: Inzwischen sieben CDs mit Namen deutscher Steuerbetrüger sollen in Umlauf sein. Für den Staat hat sich der Ankauf der gestohlenen Daten zu einem prächtigen Geschäft entwickelt.
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Hunderte mutmaßliche Steuersünder müssen zittern: In Kiel ist den Behörden offenbar eine neue CD mit Daten von Fiskusflüchtlingen angeboten worden. Wer der Anbieter des Datenträgers ist, ist nicht klar. Gekauft werden soll die CD trotzdem.
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Sogar die FDP-Wähler und -Politiker sind mehrheitlich dafür, dass Besserverdienende und Vermögende mehr beitragen sollen zur Sanierung der Staatsfinanzen. Dies zeigt eine Studie von TNS. Auch in der Wirtschaft mehren sich die Stimmen für eine derartige Lösung.
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Steuernachzahlungen in zweistelliger Millionenhöhe soll eine CD einbringen, die der Bund und das Land Niedersachsen jetzt gekauft haben. Darauf sind die Daten von 20.000 Steuersündern gespeichert. Baden Württemberg hatte den Kauf einst abgelehnt.
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1100 Bundesbürger werden demnächst Besuch von Steuerfahndern bekommen. Gegen sie ermittelt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, weil sich ihre Namen auf der von Nordrhein-Westfalen erworbenen Schweizer Steuer-CD finden.
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Sie haben die Steuerdaten-CD nicht gekauft: Jetzt werden Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus (CDU) und Justizminister Goll (FDP) dafür angezeigt - von einem SPD-Politiker.
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Das Baden-Württembergische Finanzministerium hat die angebotene Informationen nun definitiv ausgeschlagen. Anders in Nordrhein-Westfalen - dort wurden die gestohlenen Schweizer Bankdaten für 2,5 Millionen Euro gekauft.
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Attacke im Steuerstreit: Die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei hat nach Medienangaben eine parlamentarische Initiative ausgearbeitet, um die Konten deutscher Amtsträger in der Schweiz offen zu legen.
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Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern ist in den vergangenen Tagen rasant gestiegen. Der Staat kann sich nun auf Millionen-Nachzahlungen freuen. Frankreich macht im Kampf gegen Steuerparadiese unterdessen ernst.
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Der Finanzminister will, der Justizminister nicht: Baden-Württembergs Landesregierung muss über den koalitionsintern umstrittenen Kauf von Steuersünder-Daten entscheiden. Auch die bundesweite Diskussion geht weiter.
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