Umkämpfte Onlinewelt: Das Internet wächst und gibt damit reichlich Anlass für Streit und Zank. Denn auch abseits der epochalen Taten von Wikileaks geht es um Macht und Geld. Und manchmal um plötzlich einsetzende und äußerst steile Karrieren.
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Auf dem Niveau von 1993 bewegen sich derzeit die deutschen Tageszeitungen. 2009 musste die Branche einen herben Einbruch beim Umsatz hinnehmen, bedingt vor allem durch sinkende Werbeeinnahmen. Kritik üben die Verleger an den Internetangeboten von ARD und ZDF.
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Jetzt auch die Times: Der Internet-Auftritt der Briten wird bald kostenpflichtig werden. Damit folgen die Engländer einem Modell, das immer mehr Verbreitung findet. 1,11 Euro pro Tag oder 2,22 Euro pro Woche müssen die Leser für den Zugang bezahlen.
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Mit der Einführung des neuartigen Tablet-Computers iPad sehen auch deutsche Zeitschriften- und Zeitungsverleger durchaus die Möglichkeit, am digitalen Markt neue Erlösquellen zu erschließen. Von einem Durchbruch mag aber noch keiner so recht reden.
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Auch im Jahr 2010 scheint es einen Zweikampf zu geben: alte Medien gegen neue Medien, analog contra digital. Auch auf der Konferenz Digital Life Design (DLD) wird diese Konkurrenz gepflegt. Zielscheibe Nummer eins dabei: Google.
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Nutzer von Smartphones seien bereit, für journalistische Texte zu bezahlen, meint die Axel Springer AG. Deshalb gibt es jetzt kostenpflichtige Apps für Bild und Welt. Zukünftig werden Nutzer für einiges, aber nicht für alles bezahlen müssen.
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