... zu protestieren. Auf Schildern forderten sie unter anderem «Acta: Rechtsstaat war gestern» und «Überwachungsstaat abschaffen». Auch zahlreiche Masken der Hacker-Vereinigung Anonymous waren zu sehen.Die Demo ist Teil des zweiten europaweiten Aktionstags gegen die Ratifizierung des internationalen Handelsabkommens. Geplant sind laut Veranstalter Kundgebungen in 130 Städten quer durch Europa. Unter anderem hatte die Piratenpartei zur Teilnahme an dem Aktionstag aufgerufen.Die größte...
... in Berlin: Vor dem Roten Rathaus forderten die Netz-Aktivisten auf Schildern Parolen wie «Überwachungsstaat abschaffen» oder «Acta: Rechtsstaat war gestern».Das von den USA und Japan initiierte Acta-Abkommen soll die Rechte des geistigen Eigentums im Internet stärken und Produkt-Piraterie im Netz verhindern. Nach andauernden Protesten haben mehrere EU-Länder die Ratifizierung ausgesetzt. Die Gegner kritisieren, dass Lobbyisten der Musik- und Filmindustrie massiv Einfluss auf das...
... rund 700 Menschen: Vor dem Roten Rathaus forderten die Netz-Aktivisten auf Schildern Parolen wie «Überwachungsstaat abschaffen» oder «Acta: Rechtsstaat war gestern». Das von den USA und Japan initiierte Acta-Abkommen soll die Rechte des geistigen Eigentums im Internet stärken und Produkt-Piraterie im Netz verhindern. Nach andauernden Protesten haben mehrere EU-Länder die Ratifizierung ausgesetzt. Die Gegner kritisieren, dass Lobbyisten der Musik- und Filmindustrie massiv Einfluss auf...
... der «Neuen Osnabrücker Zeitung»: «Das wäre ein Schritt auf dem Weg zu einem Polizei- und...
(dpa) - George Orwell hat in seinem Klassiker «1984» das Bild eines totalitären Überwachungsstaates gezeichnet. Er konnte nicht ahnen, dass wir uns selbst eines Tages ganz freiwillig ausliefern würden, indem wir übers Internet immer mehr über uns preisgeben. Eine solche schöne neue Welt entwirft Benjamin Stein in seinem Buch «Replay». Sein Ich-Erzähler Ed Rosen ist auf einem Auge blind, wodurch ihm eine Dimension des Sehens fehlt. So wird er für seinen Chef zu einem idealen...
... ausdruckslos, aber innerlich entschlossen. Michel hingegen plappert endlos vom vermeintlichen Überwachungsstaat, den er sich durch eine List zu entziehen verstand: Er habe einfach seine Email- Adresse gelöscht, sein Handy weggeworfen und auch sonst zu niemandem mehr Kontakt. So einfach können Lösungen sein.Und die Essenz der bitterbösen Moritat? Es bedarf nur der Entschlossenheit und einer selbstgebastelten Waffe, um das Unrecht aus dieser Welt zu schießen. Wenigstens für einen...
... immer wieder für eine Debatte über die «gläsernen Bürger» oder den Weg in den «Überwachungsstaat».Kritiker wie der Steuerzahlerbund etwa sahen in der Vergangenheit unbescholtene Bürger wie Kriminelle behandelt, den Datenschutz mit Füßen getreten und schweren Schaden für den Rechtsstaat heraufziehen.Pure «Panikmache» sei das, halten Befürworter dagegen. Einwände seien überzogen, aufgezeigte mögliche Fehlgriffe der Behörden Extrembeispiele. Generell müssten sich...
... etwas zu erklären: «Man fühlt sich in den meisten Toprestaurants mittlerweile wie in einem...
Big Brother is watching you: Wer ins Stadion will, könnte demnächst einen Fanpass brauchen. Das soll helfen, um Gewalt im Fußball zu reduzieren. Fanforscher Gunter A. Pilz spricht sich bei news.de dagegen aus.
... BRD. Das heißt nicht, dass es Schwule und Lesben in der DDR leichter hatten. Im Gegenteil: Dem Überwachungsstaat war Homosexualität ein Dorn im Auge, wie der Film «DDR unterm Regenbogen» zeigt, der am Donnerstag (23.35 Uhr, RBB) erstmals im Fernsehen läuft.Nach Angaben des Senders ist es die erste TV-Dokumentation über die Geschichte der Schwulen und Lesben in dem sozialistischen Staat, sie wurde mit Bundesmitteln gefördert. Vier Männer und eine Frau kommen als Zeitzeugen zu Wort....
... Ausweispflicht, wie sie in Deutschland besteht, wird in anderen Ländern als erster Schritt zum Überwachungsstaat angesehen. Die Schweiz, die USA und Großbritannien verzichten bis heute auf einen Personalausweis. In Großbritannien scheiterte sogar der Versuch, den Personalausweis auf freiwilliger Basis einzuführen. Sozialversicherungsnummer und Führerschein dienen in diesen Staaten zur Identifizierung. In jedem Fall werden so weniger persönliche Daten übermittelt als mit dem...
... worden.Als absurd bewertet Ziercke die Einschätzung, Deutschland laufe Gefahr, zu einem Überwachungsstaat zu werden: «Das lasse ich mir nicht einreden, und das dürfen sich auch die Bürger nicht einreden lassen.» Er beklagte, dass es noch immer keine gesetzliche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung gibt.«Zur Terrorbekämpfung wäre es enorm wichtig, wenn solche Daten, wie ursprünglich vorgesehen, sechs Monate auf bewahrt würden», betonte Ziercke. «Stattdessen erleben wir,...
... sich Menschen in diesem Zusammenhang Gedanken über den Datenschutz machten. Auch er wolle keinen Überwachungsstaat, dennoch halte er «diese Art der Hysterie für unbegründet».Ziercke unterstrich: «Schwerste Straftaten im Internet können mit klassischen polizeilichen Ermittlungsmethoden nicht mehr aufgeklärt werden.» Bei schweren Straftaten wie Kinderpornografie oder im Kampf gegen den internationalen Terrorismus müsse es der Polizei möglich sein, auf Computerdaten mindestens sechs...
Der Spitzel weint, die Tochter zittert: Im Leipziger Tatort - Nasse Sachen wird Simone Thomallas Ermittlerin mit der Stasi-Vergangenheit ihres Vaters konfrontiert. Doch kann ein Krimi wirklich zeigen, wie ein Überwachungsstaat funktioniert?
... und Menschen, die den «gläsernen Bürger» befürchteten. Der Boykott des «Überwachungsstaates» wurde für viele zur Herzensangelegenheit. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Volkszählung in Deutschland geben. Sie ist Teil einer EU-weiten Zensusrunde. Ab dem 9. Mai schwärmen rund 80.000 Interviewer aus, um Daten für den «Zensus 2011» zu sammeln. Doch auf den Straßen prangt kein einziges Protestplakat, ein Aufstand wie in den 1980er Jahren...
Der Begriff Überwachungsstaat beschreibt ein Szenario, in dem ein Staat seine Bürger mit allen zur Verfügung stehenden und staatlich legalisierten Mitteln überwacht. So sollen Gesetzesverstöße besser und schneller erkannt und verfolgt werden können. Befürworter führen die Verhinderung von Straftaten, organisierter Kriminalität und Terrorismus als Notwendigkeit für die Etablierung einer umfassenden Überwachung der Bürger an. Kritiker halten einen Überwachungsstaat hingegen für nur schwer oder gar nicht mit einer Demokratie und der Freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbar. Außerdem weisen sie auf die schlechte Erfolgsquote bei Mitteln wie der Rasterfahndung hin.