«Wir wollen als Ärzteschaft rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf eine klare Duftmarke setzen», sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Der Bundestag wird im Herbst nächsten Jahres neu gewählt.«Wir gehen davon aus, dass die Systemfrage eine Rolle im Wahlkampf spielen wird», sagte Montgomery. Damit ist gemeint, dass SPD, Grüne und Linke im Grundsatz eine Bürgerversicherung mit Beiträgen auf möglichst viele...
... schreiben die Autoren um die Vize-Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Ursula Gundert-Remy, in Berlin. Für die Zulassung eines Medikaments sei es bislang gesetzlich nicht nötig, es direkt mit einem handelsüblichen Arzneimittel zu vergleichen.Nach Angaben der Autoren wurde für die Zulassung rund die Hälfte der Medikamente nur gegen ein Scheinmedikament (Placebo) getestet, nicht aber gegen ein bereits vertriebenes Vergleichspräparat....
... Klein-Schmeink beantwortet hatte, sagte der dpa: «Wir fördern die neue Fehlerlernkultur in der Ärzteschaft mit dem Patientenrechtegesetz.» Klein-Schmeink kritisierte, die Pläne seien enttäuschend. Nötig sei ein Register mit allen Daten zu medizinischen Fehlern. «Sie müssen so ausgewertet werden, dass sie für Behandler und Patienten einen Erkenntniswert haben.»Die «Todesursachenstatistik» zeige nur die Spitze eines Eisbergs, sagte der Geschäftsführer des Aktionsbündnisses...
... schweren Folgenschäden. Über ein Patienten-Rechtegesetz wird seit Jahren gestritten. Die Ärzteschaft hatte sich lange dagegen...
... Internet stets kritisch hinterfragt werden.» Vom Informationssuchenden zum Cyberchonder? Die Ärzteschaft reagiert gespalten auf das Internet als Quelle für medizinische Informationen. Es spreche nichts dagegen, sich zu informieren, findet Ursula Marschall. Gefährlich werde es dann, wenn der Patient dem Internet mehr Glauben schenkt als dem Arzt. «Patienten haben immer eine eigene Vorstellung von ihrer Krankheit», erläutert die Leitende Medizinerin der Krankenkasse Barmer GEK. Wer...
... «Es ist aber wichtig, dass Informationen aus dem Internet stets kritisch hinterfragt werden.»Die Ärzteschaft reagiert gespalten auf das Internet als Quelle für medizinische Informationen. Es spreche nichts dagegen, sich zu informieren, findet Ursula Marschall. Gefährlich werde es dann, wenn der Patient dem Internet mehr Glauben schenkt als dem Arzt. «Patienten haben immer eine eigene Vorstellung von ihrer Krankheit», erläutert die Leitende Medizinerin der Krankenkasse Barmer GEK. Wer...
... viele Arzneimittel auf dem Markt, sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, der Nachrichtenagentur dpa. In Deutschland seien rund 20 000 verschreibungspflichtige Arzneimittel mit rund 2000 Wirkstoffen zugelassen. 300 bis 500 dieser Wirkstoffe dürften für eine gute medizinische Versorgung...
... - sollten vermieden werden.Doch technische und organisatorische Schwierigkeiten, Ängste etwa der Ärzteschaft, Widerstand bei den Akteuren im Gesundheitswesen verzögerten die Karte immer weiter. So trat das Projekt jahrelang auf der Stelle, obwohl die Ausgabe der Karten immer wieder angekündigt wurde. Union und FDP beschlossen zum Amtsantritt 2009 erst einmal eine Bestandsaufnahme.Nun sollen die Karten zunächst mit Adresse und anderen Grunddaten sowie einem Foto des Versicherten...
(dpa) - Die Grünen haben Gesundheitsminister Daniel Bahr eine Fixierung auf die Ärzteschaft bei seinem Reformkurs vorgeworfen. So vergebe Bahr Klientelgeschenke an die letzten verbliebenen FDP-Wähler, sagte Fraktionsvize Fritz Kuhn der Nachrichtenagentur dpa. Das Gesundheitssystem sei für Schwarz-Gelb ein Ärztesystem. Er bezieht sich dabei auf das Versorgungsstrukturgesetz. Damit will die Koalition unter anderem den drohenden Ärztemangel auf dem Land bekämpfen. Die...
(dpa) - Die deutsche Ärzteschaft rückt von ihrem Ziel ab, die Bürger durch eine Erklärungspflicht zur Organspende drängen zu wollen. Es habe sich gezeigt, dass der im Juni vom Ärztetag gefasste Beschluss, jeden Bürger zu einer klaren Aussage für oder gegen die Organspende zu verpflichten, nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei, sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery der «Berliner Zeitung». Dies hätten Verfassungsjuristen festgestellt. In Deutschland gibt es einen...
(dpa) - Nach teils massiver Kritik der versammelten Ärzteschaft hat Gesundheitsminister Daniel Bahr klargestellt, dass Mediziner für lange Wartezeiten nicht bestraft werden sollen. Das sei Unsinn, sagte Bahr der «Ärzte Zeitung». «Der Spiegel» hatte berichtet, dass Ärzte mit weniger Gehalt zu rechnen haben, falls Kassenpatienten zu lange auf einen Termin warten müssen. Das Ministerium plane zwar eine Regelung gegen lange Wartezeiten - Sanktionen seien aber von Ärzten und...
... Köhler forderte Graalmann auf, seine Äußerungen umgehend richtig zu stellen und sich bei der Ärzteschaft zu entschuldigen.Der künftige AOK-Verbandschef - er tritt sein neues Amt am 1. Oktober als Nachfolger von Herbert Reichelt an - nannte Wartezeiten von mehr als einer Woche für einen Arzttermin nicht akzeptabel - vor allem dann, wenn Privatpatienten vorgezogen würden. 2006 hätten 11 Prozent der gesetzlich Versicherten drei Wochen und mehr auf einen Arzttermin warten müssen,...
... Regionen arbeiten wollen.Kritik kommt auch von den Arbeitgebern. «Es ist gesetzliche Aufgabe der Ärzteschaft, überall eine ausreichende ärztliche Versorgung sicherzustellen», sagte ein Sprecher der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) der Zeitung «Die Welt». «Wenn die Ärzteschaft dazu bislang nicht in der Lage ist und deshalb der Gesetzgeber aktiv werden muss, darf diese Fehlleistung nicht noch mit einem Honorarzuwachs belohnt werden.» Die Neuordnung der ärztlichen...
... in Berlin. Weil andere erkennbare Ursachen fehlen, geht die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) nach Angaben der AMK von einem «wahrscheinlichen Kausalzusammenhang» mit dem Mittel aus. «Der Zusammenhang mit einem Arzneimittel muss nicht gesichert sein, der Verdacht reicht aus», erläutert Schulz. Bis Anfang Juni seien im sogenannten deutschen Spontanmeldesystem 145 Verdachtsberichte unerwünschter Arzneimittelwirkungen von Umckaloabo erfasst worden.Der Hersteller...
... eines Ausweises ermittelte die BZgA kürzlich in einer Umfrage unter Ärzten.Demnach ist die Ärzteschaft mit überwiegender Mehrheit zwar grundsätzlich positiv gegenüber dem Spenden eingestellt. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) würden nach ihrem Tod Organe und Gewebe spenden, aber nur etwa die Hälfte (51 Prozent) besitzt einen Organspendeausweis. Für die niedrige Rate von Organspenden nach dem Tod machen die befragten Ärzte vor allem Ängste (95 Prozent) und mangelnde...