Berlin - Die Zehntausende Opfer von Arztfehlern in Deutschland sollen leichter an Hilfe und Schadenersatz kommen. Nach jahrelangen Debatten beschloss das Bundeskabinett ein Gesetz, in dem die Patientenrechte gebündelt und gestärkt werden sollen.
«Wir wollen als Ärzteschaft rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf eine klare Duftmarke setzen», sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Der Bundestag wird im Herbst nächsten Jahres neu gewählt.«Wir gehen davon aus, dass die Systemfrage eine Rolle im Wahlkampf spielen wird», sagte Montgomery. Damit ist gemeint, dass SPD, Grüne und Linke im Grundsatz eine Bürgerversicherung mit Beiträgen auf möglichst viele...
Berlin - Eine Woche vor dem geplanten Beschluss zur Reform der Organspende in Deutschland gibt es Kritik an der geplanten Rolle der Krankenkassen.
... schreiben die Autoren um die Vize-Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Ursula Gundert-Remy, in Berlin. Für die Zulassung eines Medikaments sei es bislang gesetzlich nicht nötig, es direkt mit einem handelsüblichen Arzneimittel zu vergleichen.Nach Angaben der Autoren wurde für die Zulassung rund die Hälfte der Medikamente nur gegen ein Scheinmedikament (Placebo) getestet, nicht aber gegen ein bereits vertriebenes Vergleichspräparat....
... Klein-Schmeink beantwortet hatte, sagte der dpa: «Wir fördern die neue Fehlerlernkultur in der Ärzteschaft mit dem Patientenrechtegesetz.» Klein-Schmeink kritisierte, die Pläne seien enttäuschend. Nötig sei ein Register mit allen Daten zu medizinischen Fehlern. «Sie müssen so ausgewertet werden, dass sie für Behandler und Patienten einen Erkenntniswert haben.»Die «Todesursachenstatistik» zeige nur die Spitze eines Eisbergs, sagte der Geschäftsführer des Aktionsbündnisses...
... schweren Folgenschäden. Über ein Patienten-Rechtegesetz wird seit Jahren gestritten. Die Ärzteschaft hatte sich lange dagegen...
... Internet stets kritisch hinterfragt werden.» Vom Informationssuchenden zum Cyberchonder? Die Ärzteschaft reagiert gespalten auf das Internet als Quelle für medizinische Informationen. Es spreche nichts dagegen, sich zu informieren, findet Ursula Marschall. Gefährlich werde es dann, wenn der Patient dem Internet mehr Glauben schenkt als dem Arzt. «Patienten haben immer eine eigene Vorstellung von ihrer Krankheit», erläutert die Leitende Medizinerin der Krankenkasse Barmer GEK. Wer...
... «Es ist aber wichtig, dass Informationen aus dem Internet stets kritisch hinterfragt werden.»Die Ärzteschaft reagiert gespalten auf das Internet als Quelle für medizinische Informationen. Es spreche nichts dagegen, sich zu informieren, findet Ursula Marschall. Gefährlich werde es dann, wenn der Patient dem Internet mehr Glauben schenkt als dem Arzt. «Patienten haben immer eine eigene Vorstellung von ihrer Krankheit», erläutert die Leitende Medizinerin der Krankenkasse Barmer GEK. Wer...
Noch sind die meisten Bundesbürger mit ihrer medizinischen Versorgung zufrieden. Doch für die Zukunft fürchten viele aufgrund von Ärztemangel, Pflegenotstand und hohen Kosten das Schlimmste.
... viele Arzneimittel auf dem Markt, sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, der Nachrichtenagentur dpa. In Deutschland seien rund 20 000 verschreibungspflichtige Arzneimittel mit rund 2000 Wirkstoffen zugelassen. 300 bis 500 dieser Wirkstoffe dürften für eine gute medizinische Versorgung...
... - sollten vermieden werden.Doch technische und organisatorische Schwierigkeiten, Ängste etwa der Ärzteschaft, Widerstand bei den Akteuren im Gesundheitswesen verzögerten die Karte immer weiter. So trat das Projekt jahrelang auf der Stelle, obwohl die Ausgabe der Karten immer wieder angekündigt wurde. Union und FDP beschlossen zum Amtsantritt 2009 erst einmal eine Bestandsaufnahme.Nun sollen die Karten zunächst mit Adresse und anderen Grunddaten sowie einem Foto des Versicherten...
Nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zur Organspende-Reform verlangen SPD und CDU einen Gruppenantrag aus der Mitte des Parlaments.
Angesichts des enormen Mangels an gespendeten Organen will Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die gesetzlich Krankenversicherten nach ihrer Spendebereitschaft befragen lassen.