Die Bundeswehrreform drückt auf die Stimmung in der Truppe. Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus beklagte bei der Vorstellung seines Jahresberichts, dass bei fast allen Dienstgraden eine tiefgreifende Verunsicherung zu spüren sei. Er forderte, den Soldatenberuf attraktiver zu machen, und warnte vor Spardiktaten zulasten der Soldaten.
Wehrbeauftragter Hellmut Königshaus hat eine tiefgreifende Verunsicherung in der Bundeswehr wegen der laufenden Streitkräfte-Reform beklagt. Bei fast allen Dienstgraden sei eine schlechte Stimmung zu spüren, so der Beauftragte des Bundestags bei der Vorstellung seines Jahresberichts.
Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus, stellt heute in Berlin seinen Jahresbericht vor.
Mehr Geld für die Soldaten und Öffnung der Bundeswehr für Ausländer: Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket, um personellen Engpässen bei der Truppe vorzubeugen.
Ein Bundeswehr-Soldat erschießt in Afghanistan einen Kameraden. Jetzt steht er in Gera vor Gericht. Dort berichten Soldaten als Zeugen von leichtsinnigen Spielchen mit Waffen. Der Prozess wirft Fragen auf - auch nach der Belastung von Soldaten im Einsatz.
Köln/Berlin) - Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), hat eine stärkere Konzentration auf bestimmte Standorte im Rahmen der Bundeswehrreform gefordert. Derzeit sei die Truppe zu sehr «übers Land verstreut».
Die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan müssen künftig fast komplett auf das ARD-Programm aus der Heimat verzichten. Die Ausstrahlung werde schon ab 1. April gestoppt, die Satellitenübertragung aus Kostengründen eingestellt, teilte die ARD am Mittwoch in Köln mit.
Wer vor dem 1. Juli seinen Freiwilligendienst antritt, erhält weniger Sold - 378 Euro statt der geplanten 777 Euro. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus, fordert im Gespräch mit news.de eine rasche Gleichstellung.