Echo 2018: Heiko Maas bezeichnet Echoverleihung als "beschämend"

Nachdem bereits einige Stars Stellung in der Diskussion um die gestrige Echoverleihung bezogen haben, meldet sich nun auch Außenminister Heiko Maas zu Wort.

Heiko Maas bezog via Twitter Stellung zur Echo-Debatte Bild: Alexandros Michailidis / Shutterstock.com/spot on news

Die Auszeichnung der Rapper Farid Bang (31) und Kollegah (33) in der Kategorie "Hip-Hop/Urban National" beim diesjährigen Echo zieht weite Kreise. Selbst Außenminister Heiko Maas (51) bezog nun Stellung.

Er hält die Provokation für "widerwärtig"

Bereits im Vorfeld der Verleihung war über die beiden Rapper diskutiert worden, weil sie einen Song veröffentlicht hatten, in dem eine antisemitische Textzeile vorkommt. "Antisemitische Provokationen haben keine Preise verdient, sie sind einfach widerwärtig", erklärte Maas nun via Twitter. "Dass am Holocaustgedenktag ein solcher Preis verliehen wird, ist beschämend." Wie Campino müsse man sich "schützend vor jüdisches Leben stellen - jeden Tag und überall".

Campino (55) von den Toten Hosen ("Urknall"), für den "eine Grenze überschritten" sei, äußerte bereits auf der Bühne seinen Unmut. Im Netz machten weitere Prominente wie Moderator Thore Schölermann (33) ihrem Ärger Luft. Bei Instagram postete er ein Bild, auf dem er einem Echo-Plakat den Stinkefinger zeigt und dazu unter anderem schreibt: "Farid Bang und Kollegah bekommen eine Echo!?!? Damit sind alle anderen Ehrungen keine Ehre mehr sondern einfach nur peinlich..."

spot on news

0 Kommentare
Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser