Ein ganzes halbes Jahr: Wie gut kennen Sie Jojo Moyes? Fünf Fakten über die Bestseller-Autorin

Jojo Moyes landet einen Bestseller-Hit nach dem anderen. Vor allem Frauen verschlingen ihre Bücher regelmäßig. Hier fünf interessante Fakten über die beliebte Schriftstellerin.

Jedes Buch ein Bestseller: Jojo Moyes trifft mit ihren Geschichten den Nerv der Zeit Bild: Markus Wissmann/Shutterstock.com/spot on news

Es vergeht kaum eine Woche, in der es ein Buch von Jojo Moyes (48) nicht auf irgendeine Bestseller-Liste schafft. Auch der neueste Roman der britischen Autorin ("Mein Herz in zwei Welten") erobert derzeit einen Spitzenplatz nach dem nächsten. Moyes wird von ihren Fans vor allem für ihre Feinfühligkeit und herzerwärmenden Geschichten geschätzt. Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter der fantasieerfüllten Person, die regelmäßig Frauenherzen auf der ganzen Welt zum Träumen bringt? Diese fünf Fakten verraten es.

1. Ihren Namen verdankt die Autorin den Beatles

Geboren wurde die Schriftstellerin am 4. August 1969 - allerdings nicht als die den Fans heute bekannte Jojo. Getauft wurde die 48-Jährige auf den offiziellen Namen Pauline Sara Jo Moyes. Ihren weltbekannten Beinamen verdankt die Autorin lediglich ihren Eltern und deren Liebe zu den Beatles. Kurz vor Moyes Geburt seien die beiden so begeistert von der Hit-Single "Get Back" und dem darin besungenen Mann Jojo gewesen, dass sie ihrer Tochter kurzerhand denselben Spitznamen gegeben haben. Heute dient er der Bestseller-Autorin als Künstlername.

2. Ihre ersten Bücher waren ein Reinfall

Sich als Schriftstellerin einen Namen zu machen, ist kein Kinderspiel. Das weiß auch Jojo Moyes. Bevor die Britin mit ihrem 2013 erschienenen Roman "Ein ganzes halbes Jahr" zur gefeierten Bestseller-Autorin wurde, hatte sie es nicht gerade einfach. Von der Kellnerin über den Lokaljournalismus bis hin zur unbekannten Schreiberin. Die ersten drei Werke Moyes' wurden nicht einmal veröffentlicht. Selbst heute hat die 48-Jährige noch ab und an mit Verlegern zu kämpfen. "Als ich meiner Verlegerin - meiner alten Verlegerin - erzählte, dass ich 'Ein ganzes halbes Jahr' schreiben wollte, wollte sie mir keinen Vertrag geben. Sie sagte: 'Schreiben Sie mal, und dann sehen wir.' Ich merkte, dass sie das Buch nicht wollte", schilderte Moyes einmal im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

3. Mit Luxus hat die Schriftstellerin nichts am Hut

Trotz ihres durchschlagenden Erfolges ist Moyes auf dem Teppich geblieben. Luxus, Designer-Waren und teure Schmuckstücke - damit kann die Britin nichts anfangen. Stattdessen lebt sie mit ihrem Mann und ihren gemeinsamen drei Kindern auf einem abgelegenen, über 500 Jahre alten Bauernhof in Essex. Wie sie der "Bild am Sonntag" einmal verriet, halte sie nicht viel von einem verschwenderischen Lebensstil. Von ihrem mehr als großzügigen Verdienst aus dem Jahr 2013 gönnte sich die Autorin daher lediglich einen Massagestuhl für ihr heimisches Farm-Office.

4. In ihrer Heimat ist sie eine Unbekannte

"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes wurde nicht nur in sage und schreibe 35 Sprachen übersetzt, das Buch wurde auch erfolgreich in Hollywood verfilmt. Vor diesem eindrucksvollen Hintergrund ist es nur schwer zu glauben, dass die Schriftstellerin in ihrer Heimat Großbritannien eine eher Unbekannte ist. Sie selbst sagt, dass sich dort niemand für sie interessiere. Ganz anders sieht es hierzulande aus: Von weltweit zehn Millionen Exemplaren der Folge-Romane "Eine Handvoll Worte" und "Weit weg und ganz nah" wurden allein vier Millionen in Deutschland verkauft.

5. Moyes ist häufiger in Paris anzutreffen

Obwohl die Bestseller-Autorin das Schreiben nicht als Mittelpunkt ihres Lebens ansieht (an erster Stelle sei sie Ehefrau und Mutter), nimmt sie sich regelmäßig Zeit für intensive Schreibphasen. In diesen verschlägt es die Britin nach Paris, wo sie und ihr Mann gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar ein kleines Appartement besitzen. Lediglich mit einem Bett und einem Tisch ausgestattet dient ihr die Wohnung als Rückzugsort. Internet und Telefon gibt es nicht. In einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" bezeichnete Moyes das Appartement zwar als "Loch", dennoch verspüre sie dort so etwas wie Freiheit: "Hier bin ich einfach nur ich selber."

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