Michael Jackson: Quincy Jones schießt gegen die Beatles und Michael Jackson

Michael Jackson ein Dieb, die Beatles schlechte Musiker und U2 können auch nichts: Musiker Quincy Jones hat in einem Interview heftig gegen das Musik-Business ausgeteilt.

Lässt kein gutes Haar an der heutigen Musik-Landschaft: Quincy Jones Bild: Sam Aronov/ Shutterstock.com/spot on news

Ganz schön harter Tobak, den Quincy Jones (84) da ablässt. Bei einem Rundumschlag gegen das Show-Business schoss der geachtete Musiker scharf gegen die Beatles, den verstorbenen Michael Jackson und U2.

In einem Interview mit dem US-Branchenblatt "Vulture" ließ er sich unter anderem zu der Aussage hinreißen, dass die Beatles "die schlechtesten Musiker auf der Welt" seien. Paul McCartney (75) gar der "schlimmste Bassist", den er je gehört habe. Und Beatles-Drummer Ringo Starr (77)? "Reden wir am besten nicht drüber", so Jones, der in seiner Karriere ganze 28 Mal mit einem Grammy ausgezeichnet wurde.

Michael Jackson war ein Dieb

Auch über den verstorbenen King-of-Pop hat Jones nicht viel Gutes zu sagen - und das obwohl er Jacksons Alben "Off The Wall", "Thriller" und "Bad" sogar co-produziert hat. "Ich hasse es, das jetzt öffentlich zu machen, aber Michael hat vieles gestohlen", so Jones. Zum Beispiel seien Teile von Jacksons Mega-Hit "Billie Jean" von Donna Summers (63) Song "State Of Independence" abgekupfert.

Jackson soll zudem gierig gewesen sein. So habe er Greg Phillinganes (61), der Teile des Songs "Stop 'Til You Get Enough" geschrieben hat, seinen Anteil von zehn Prozent an den Einnahmen verweigert. Selbst zu Jacksons plastischen Eingriffen äußert sich Jones: "Ich habe ihn immer wegen seiner Schönheitsoperationen kritisiert. Er hat diese immer mit irgendeiner Krankheit rechtfertigt. Bullshit. Er hatte Probleme mit seinem Aussehen, weil sein Vater ihm immer gesagt hat, er wäre hässlich und ihn deshalb verprügelt hat. Was erwartest du?", nimmt Jones kein Blatt vor den Mund.

U2 sorgt für Kopfschütteln

Selbst mit einer der größten Bands der Neuzeit kann Jones nicht anfangen. Ob U2 gute Musik machen würden, will der Interviewer wissen. Dafür hat der 84-Jährige nur ein Kopfschütteln übrig. Im Allgemeinen sei das heutige Musik-Business nicht existent. Die Produzenten heutzutage seien "faul und gierig".

Auch zu der aktuellen #MeToo-Debatte äußert sich Jones: "Sie waren es alle. Brett Ratner. Weinstein. Weinstein ist ein verlogener Motherfucker." Angesprochen auf Bill Cosby (80), der ein Freund von Jones ist, sagt der Musiker: "Darüber können wir nicht in der Öffentlichkeit reden."

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