Linkin Park: Auf Tour mit einem Chester-Hologramm? Das sagen Linkin Park

Der Tod von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington hat viele Fans erschüttert. Nun kursieren Spekulationen über eine Comeback-Tour mit einem Hologramm des Stars. Bandkollege Mike Shinoda hat geantwortet.

Fans in aller Welt trauerten in diesem Sommer um Linkin-Park-Sänger Chester Bennington Bild: Roman Vyshnikov/Shutterstock.com/spot on news

Bestürzung und Trauer waren groß: Der Tod von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington (1976-2017, "Rebellion") wird auch über das Jahresende hinaus für viele Fans schmerzhaft bleiben. Vielleicht ja gerade deswegen kursierten zuletzt Ideen von einem eigenwilligen Comeback. Eine Linkin-Park-Tour mit einem Hologramm Benningtons wurde zum Gesprächsthema. Technisch wäre das wohl kein Problem. Chester Benningtons Freund und Bandkollege Mike Shinoda hat den Spekulationen nun aber eine klare Absage erteilt - auf emotionale Weise und mit einem nachvollziehbaren Grund.

In einer Fragestunde auf "Instagram Live" erklärte Shinoda laut "Rolling Stone", eine solche Lösung sei für ihn undenkbar. "Ich habe tatsächlich gehört, dass Leute außerhalb der Band das vorschlagen. Und es gibt absolut keine Chance, dass so etwas passieren wird", betonte der Sänger und Gitarrist. "Ich könnte keinen Hologramm-Chester ertragen, Leute, das wäre das Allerschlimmste." Shinoda bat die Fans um Verständnis. "Für alle von euch, die eine geliebte Person verloren haben, einen Freund, ein Familienmitglied - könnt ihr euch vorstellen, ein Hologramm von ihnen zu haben? Fürchterlich. Ich kann das nicht tun."

Wie geht es nun weiter?

Wie es mit Linkin Park weitergehe sei noch nicht klar, sagte Shinoda weiter. "Ich weiß noch nicht, was wir tun werden. Aber wir finden das schon heraus." Zufrieden ist Chester Benningtons Weggefährte immerhin mit dem Live-Album, dass Linkin Park am vergangenen Freitag nach dem tragischen Tod ihres Frontmannes haben, wie er unlängst "Billboard" verriet. "Das ist ein schöner Weg herauszustellen, was für eine besondere Erfahrung jede einzelne Nacht war."

Bennington hatte im Juli 2017 Selbstmord begangen. Laut dem Autopsiebericht, der Anfang Dezember vom US-Portal "TMZ" veröffentlicht worden war, haben sich zum Todeszeitpunkt geringe Mengen an Alkohol und MDMA - vermutlich Ecstasy - im Körper des Verstorbenen befunden.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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