07.08.2017, 14.54 Uhr

"Das Inzest-Tagebuch": Opfer empfand Lust beim Missbrauch durch eigenen Vater

Inzest und Missbrauch gehört zu den Themen, über die vor allem in betroffenen Familien lieber geschwiegen wird. Eine Frau bricht ihr Schweigen, die 20 Jahre lang von ihrem Vater missbraucht worden ist, und dabei sogar Lust empfand.

Was passiert mit einer Frau, die Sex und Lust nur durch den Missbrauch ihres Vaters erfahren hat? Bild: Fotolia/sompong_tom

Inzest gehört zu einem der größten Tabuthemen in unserer Gesellschaft, insbesondere wenn es um Missbrauch und Vergewaltigung geht. Umso schockierender ist ein us-amerikanisches Buch, das nun anonym erschienen ist unter dem Titel "Das Inzest-Tagebuch" und die Lebensgeschichte einer Frau umfasst, die 20 Jahre lang von ihrem Vater missbraucht wurde.

"Das Inzest-Tagebuch" über jahrelangen Missbrauch bricht Tabus

Über die Autorin ist so gut wie nichts bekannt, außer dass sie etwa Mitte 30 ist und in Amerika lebt, wie "welt.de" berichtet. Bereits als Dreijährige ist sie von ihrem Vater missbraucht worden, den es erregt habe, seine Kinder schlafen zu sehen. Über den Missbrauch wusste schließlich die Mutter, der kleiner Bruder und eine Nachbarin Bescheid. Schockierend ist aber nicht nur der jahrzehntelange Missbrauch, den das Opfer durchleidet.

Viel schwerer wiegt, dass die anonyme Autorin, die ihr Martyrium beschreibt, ein Gefühlschaos durchleidet. Sie lernt Lust zu empfinden und Erregung, für sie eine Möglichkeit - so merkwürdig das auch klingt - den Missbrauch zu überleben.

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