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Echo Nominierungen 2017: Unerhört! Helene Fischer wird übergangen - wegen Regeländerung

Dance-Musik statt Helene Fischer: Die diesjährigen Echos haben schon jetzt für eine kleine Überraschung gesorgt. Der Grund: Schlager-Prinzessin Helene Fischer gehört nicht zu den Nominierten 2017. Freuen dürfen sich dafür andere...

Geht in diesem Jahr leer aus: Helene Fischer. Bild: dpa

Die Echo Nominierungen haben 2017 eine handfeste Überraschung parat. Helene Fischer schien bislang einen Stammplatz beim Echo zu habenn. Das ist dieses Jahr anders, erstmals seit 2011. Mit jeweils drei Nominierungen gehen das sächsische House-Schlager-Duo Stereoact und die französische Sängerin Imany (37) als Favoriten ins Rennen um den diesjährigen Echo. Beide sind mit tanzbaren Songs für den "Hit des Jahres" nominiert: Stereoact für "Die immer lacht", Imany für ihren Sommerhit "Don't be so shy".

Echo-Nominierungen 2017: Helene Fischer geht leer aus - Das sind die Nominierten

Zweimal nominiert sind unter anderem Udo Lindenberg, Metallica und Die Lochis, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Mittwoch mitteilte. Helene Fischer, Dauersiegerin der letzten Jahre, ist diesmal nicht dabei. Der Echo wird am 6. April in der Berliner Messe verliehen.

Das sind die diesjährigen Echo-Favoriten

Die beiden Favoriten haben harte Konkurrenz: Stereoact könnten den Preis für "Dance national" erhalten, genau wie etwa Felix Jaehn. Als "Newcomer national" bekommen die DJs aus dem Erzgebirge unter anderem Konkurrenz von Kerstin Ott, mit der sie für ihren Hit "Die immer lacht" noch zusammengearbeitet hatten. Imany tritt in den Kategorien "Künstlerin international" und "Newcomer international" gegen Beyoncé, Rihanna und The Chainsmokers an. Hier finden Sie alle Echo-Nominierten in der Übersicht.

Echo-Verleihung 2017: Das ist neu

In diesem Jahr ist bei der Echoverleihung einiges anders: Es gibt nur 22 Kategorien, 9 weniger als bisher. Dabei urteilt für jedes musikalisches Genre eine Fachjury, die aus BVMI-Experten und ehemaligen Preisträgern besteht. Ihr Urteil zählt 50 Prozent, die andere Hälfte wird wie bisher an den Verkaufszahlen der Werke gemessen. Das solle die Verleihung weniger vorhersehbar machen, hieß es.

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