Der Letzte an der Bar: Henning Wehland: "In eine Kneipe zu gehen, ist auch eine Kunst"

Mit "Der Letzte an der Bar" feiert Henning Wehland sein deutschsprachiges Album-Debüt. Was seine Liebe zu Kneipen ausmacht, hat er im Interview verraten.

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"Prost, Henning!" möchte man ihm zurufen, wenn man sein neues Album "Der Letzte an der Bar" hört. Die Songs handeln von Kneipenbesuchen, Alkohol und den Folgeschäden. Aber auch von Freiheit, Ängsten und Wünschen. Henning Wehland (45) ist mit seiner ersten Solo-Platte auf Deutsch ein wunderbares Werk gelungen, das das Leben feiert. Er selbst sagt über sich im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news, ein passionierter Kneipen-Gänger zu sein. "Aber in die Kneipe gehen, ist auch eine Kunst", merkt Wehland an. "Ich mache das mit Stil!"

Doch was reizt ihn so sehr an Bars, dass er gleich ein ganzes Album danach benennt? "Die Bar ist der Platz, an dem Geschichten zusammen kommen", so Wehland. "Die Bar lebt von den Menschen." Und wer dort dann mal zu tief ins Glas geschaut hat, der kenne das Gefühl, "aufzuwachen und zu denken, 'das mache ich nie wieder'. Nur um aufzustehen und diesen Vorsatz zu brechen". Zu diesem Verhaltensmuster hat er den genialen Ohrwurm-Song "Der Affe und ich" geschrieben.

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"Auf Deutsch zu singen, war eine Offenbarung"

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Auf Deutsch zu singen, sei für ihn übrigens keine Umstellung gewesen. Vielmehr "war es eine Offenbarung, wie viel Möglichkeiten und unveröffentlichte Bilder in dieser Sprache schlummern". Aber Wehland weiß nicht nur mit der Sprache umzugehen. Auch musikalisch lässt er sich in kein Korsett quetschen. Seine Geschichten verpackt er in Pop, Blues, Rock oder auch Reggae. "Ich mache keine Musik für Schubladen. Ich bin Crossover", erklärt der Frontmann der H-Blockx. Im Song "Tanz um dein Leben" wird er sogar von den bayerischen Blechbläsern von LaBrassBanda begleitet.

Henning Wehland hat sich mit seinem Album "Der Letzte an der Bar" neu erfunden und die Erkenntnis gewonnen, "dass ich endlich bin!" Doch eine Sache hat sich bei ihm nicht geändert. Der gebürtige Bonner, der aktuell in Berlin wohnt, hat noch immer das Ziel eines Tages Oberbürgermeister seiner Wahlheimat Münster zu werden. "Ich werde mich stellen - versprochen", so Wehland zu spot on news.

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