Pokémon Go in Deutschland: Darum warnt der ADAC jetzt vor der Pokémon-Jagd

Der Hype um Pokémon Go ist derzeit kaum zu fassen. Nahezu jeder scheint derzeit in die App beziehungsweise sein Smartphone vertieft zu sein. Eine Gefahr für den Straßenverkehr, wie der ADAC meint. Die Sorgen sind alles andere als unbegründet.

Neuer Hit auf dem Smartphone: Seit der Veröffentlichung von Pokémon Go in der vergangenen Woche wurde das Spiel bereits millionenfach heruntergeladen. Bild: dpa

Gestern startete nun also endlich das neue Smartphone-Spiel Pokémon Go auch in Deutschland. Dank Kamera-Funktion und Augmented Reality können Spieler darin auf Pokémon-Jagd in ihrem Alltag gehen, egal ob Zuhause, im Büro oder auf der Straße. In letztgenanntem sieht der ADAC jedoch offenbar ein Problem.

Pokémon Go in Deutschland: ADAC warnt vor Gefahr im Straßenverkehr

"Wer in dem Spiel eine Pokémon-Figur erwischen wolle, der müsse dauerhaft auf sein Handy blicken und verliere dabei 'nur allzu leicht' den Blick für die Umgebung. Dadurch könnten gefährliche Situationen im Straßenverkehr entstehen", bezieht sich "n-tv" auf eine Warnung des ADAC.

Vor allem Kinder könnten sich animiert fühlen, auf die Straße zu laufen, ohne den Verkehr zu beachten, warnt der Autoclub. Eltern wird deswegen empfohlen, "das Spiel mit den Kindern auszuprobieren und auf Probleme hinzuweisen".

Pokémonauf dem Armaturenbrett: Warnung des ADAC unbegründet?

Die Warnung kommt offenbar nicht unbegründet. So sei es in den USA bereits zu brisanten Zwischenfällen seit Veröffentlichung des Spiels gekommen. So hätten Autofahrer bereits auf der Autobahn gewendet, um ein Monster einzufangen, "oder blieben mitten auf der Landstraße stehen, weil plötzlich ein Pokémon auf dem Armaturenbrett auftauchte. Motorradfahrer seien von der Polizei gestoppt worden, weil sie ihre Handys mit laufendem Spiel auf den Lenker montiert hatten."

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mie/sam/news.de

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