Von news.de-Volontär Eric Mittmann - 02.06.2016, 14.28 Uhr

"Doom" im Test: Blut, Eingeweide, Metal - Was für ein Spaß!

"Doom". Kein anderer Name ist wahrscheinlich so eng mit dem Begriff Ego-Shooter verbunden wie dieser. Doch kann der neueste Ableger aus dem Hause id Software seinen Vorgängern den nötigen Respekt erweisen? Wir haben den Test gemacht.

"Doom" ist endlich da! Und wir durften es testen. Bild: Bethesda/id Software

Er kommt spät, aber er kommt. Nachdem wir nun fast drei Wochen auf dem Mars verbracht, Schädel gespalten,Herzen herausgerissen und den Kampf gegen die Dämonen in der Hölle fortgesetzt haben (ja, wir sind noch immer nicht durch das komplette Spiel durch), wird es nun endlich Zeit für unseren Test zu DOOM.

Dabei wollen wir uns dieses Mal gar nicht so sehr mit den üblichen, einzelnen Kritikpunkten wie Grafik (passt), Sound (super-gut) und Gameplay befassen, sondern uns viel mehr darauf konzentrieren, wie diese ineinander greifen und "Doom" so zu einem guten Spiel machen. Denn ja, genau das ist es. "Doom 4" wurde bereits von den Kritikern gefeiert und das auch zu Recht, wie wir finden. Die Frage ist: Was macht "Doom" eigentlich zu einem guten Spiel?

"Doom" im Test: Ein virtueller Gewaltexzess

Den Anfang wollen wir dabei mit der „Spiegel"-Kritik von Carsten Görig machen. Darin wird "Doom" bereits als ein schnelles und wieder einmal brutales Spiel beschrieben. Als ein Spiel, dessen Story in einem Satz zusammengefasst werden kann: „Dämonen aus der Hölle brechen in eine Marsstation ein, Aufgabe des Spielers: Alle abschießen, sie bis in die Hölle verfolgen". Was die Kritik jedoch nur im Ansatz vermag, ist, die geballte Wucht von „Doom 4" in Worte zu fassen.

Wie bereits in seinen Vorgängern geht es auch im neuesten Ableger der "Doom"-Reihe wenig zimperlich zu. Bild: Bethesda/id Software

Denn "Doom" ist vor allem eines: Ein virtueller Gewaltexzess. Jedes Element in "Doom" ist darauf ausgelegt, die Zurückhaltung des Spielers in den Hintergrund zu verfrachten, ihn in "eine blutige Trance" zu versetzen, um Carsten Görig vom "Spiegel"zu zitieren.

Das "Doom"-Prinzip: Interaktionen? Nur mit der Faust

Das gelingt dem Spiel durch kleinere, beinahe schon lustige Gegebenheiten wie den Fakt, dass so ziemlich alles mit den Fäusten geregelt wird. Egal, ob man nun Dämonen erschießt, mit freundlich gesinnten Robotern interagiert oder beispielsweise die Maschinen zur Gewinnung der Höllenenergie (genannt Argon-Energie) abschaltet: Jede Handlung kann und wird mit Gewalt gelöst.

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