Vanessa Mai im Interview: So viel Modern Talking steckt im neuen Album "Für Dich"

Am Freitag veröffentlicht Vanessa Mai ihr zweites Album innerhalb eines Jahres. DSDS, Echo und jetzt auch noch "Für dich". Wer glaubt, dass die Sängerin dabei keine Zeit mehr für Interviews findet, der irrt. Hier erklärt Vanessa, warum sie schon wieder ein Album aufgenommen hat und wie viel "Modern Talking" in "Für dich" steckt.

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Spätestens mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums kann man Vanessa Mai wohl ungeniert als "Arbeitstier" bezeichnen. Kein Wunder, schließlich ist "Für dich" bereits die zweite Veröffentlichung der Schlager-Sängerin innerhalb eines Jahres. Dazwischen liegen zahlreiche Auftritte, ihr Mitwirken bei DSDS als Jurorin und ihr Sieg bei den diesjährigen Echos.

Vanessa Mai im Interview zum neuen Album "Für dich"

Nun also Platte Nummer 2, die dieses Mal kein Geringerer als Dieter Bohlen produzierte. Wie es zu der Zusammenarbeit kam, was Vanessa zu ihrer steilen Karriere sagt und wie viel "Modern Talking" in "Für dich" steckt, verrät sie im Interview mit spot on news.

Vanessa, Ihr letztes Album kam erst im Sommer vergangenen Jahres raus. Warum schon wieder ein neues?

Vanessa Mai: Während meiner Arbeit im Studio für DSDS bin ich mit Dieter Bohlen über ein neues Album ins Gespräch gekommen. Und nachdem er mir vorschlug, es zu produzieren, war alles klar für mich. Da musste ich einfach Ja sagen. Das war im Studio dann eine coole Erfahrung mit ihm.

Gleich der erste Song auf Ihrem Album, "Ich sterb für dich", erinnert durch die hohen Stimmen im Refrain an Modern Talking. Zufall?

Mai: Kein Zufall. Ich bin selbst ein Fan von Modern Talking. Als ich den Titel als Demo gehört hatte, dachte ich mir, das würde doch gut passen. Diese Chance musste ich also nutzen, wenn ich schon mit Dieter produzieren kann. Er fand die Idee auch witzig.

War das Aufeinandertreffen mit Dieter Bohlen wie ein Jackpot für Sie?

Mai: Das ist zwar total kitschig, aber ich glaube, dass im Leben alles so kommt, wie es kommen muss. Aber es ist natürlich schon ein Ritterschlag für mich, mit dem erfolgreichsten Produzenten des Landes zusammenzuarbeiten. Aber ob das ein Jackpot ist, werden die Fans entscheiden.

Sie haben auch Yvonne Catterfelds alten Nummer-Eins-Hit "Für dich" neuinterpretiert.

Mai: Es war von mir einfach ein Wunsch, weil das mein absoluter Lieblingssong von Yvonne ist.

Catterfeld selbst schämt sich heute fast für den Song.

Mai: Ja, mag sein. Sie hat wohl einmal gesagt, der Song sei ihr zu kommerziell. Aber mir gefällt der Song.

Realisieren Sie im Moment eigentlich Ihren rasanten Aufstieg am Schlagerhimmel?

Mai: Das geht schon alles wahnsinnig schnell und ich versuche, dafür dankbar zu sein. Denn was da gerade passiert, ist schon unglaublich. Alleine, dass ich jetzt einen Echo habe, ist so verrückt. Das ist so krass. Manchmal muss ich mich wirklich kneifen, um alles zu glauben. Da denke ich, das ist ein Traum, was ich jetzt erlebe.

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