Von news.de-Volontär Eric Mittmann - 18.11.2015, 20.08 Uhr

"Star Wars: Battlefront": Der Sternenkrieg für Zwischendurch

Am Donnerstag erscheint es nun also offiziell: "Star Wars: Battlefront". Der leibhaftige Krieg der Sterne in Videospiele-Form. Doch ist EAs neuester Hit wirklich die Offenbarung, die sich alle erhofft haben? Oder konnte Entwickler DICE letztlich doch nur Mittelmaß in toller Grafik abliefern? Unser Test verrät's.

"Nutze die Macht": Charaktere wie Luke Skywalker oder Han Solo verfügen über spezielle Fähigkeiten und können in "Battlefront" für kurze Zeit aktiviert und gesteuert werden. Bild: EA Presseservice

Es fällt nicht leicht, über ein Spiel zu reden, das in letzter Zeit so sehr gehypt wurde wie "Star Wars: Battlefront". Spätestens seit dem erfolgreichen Beta-Test mit mehr als neun Millionen Teilnehmern hat wohl so ziemlich jeder Konsolen- und PC-Besitzer den Glauben verloren, in diesem Winter auch nur irgendwie an dem neuesten Streich aus dem Hause EA/DICE vorbeizukommen.

Dabei enthielt unserer Meinung nach bereits die Beta einige kleinere Dämpfer. Natürlich war es toll, über Hoth, Tatooine oder Sullust zu laufen und dabei das von allen geliebte "Star Wars"-Gefühl einmal mehr zu erleben und natürlich handelte es sich "nur" um eine Beta. Verglichen mit anderen Spielen, gerade aus dem Hause DICE, wirkte "Battlefront" zunächst einmal etwas... klein.

"Star Wars: Battlefront": Alte Schule statt Taktik

Dieser Eindruck ergab sich uns auch beim Testen der Vollversion. Der Grund für dieses Gefühl lässt sich wahrscheinlich am besten durch einen Vergleich verdeutlichen: Während DICE mit seinem Findelkind "Battlefield" bisher prinzipiell auf taktisches Zusammenarbeiten setzte, erscheint "Battlefront" eher als klassischer Multiplayer-Shooter in modernem Gewandt.

Der "Überlebenskampf" auf Tatooine lädt zu Koop-Action ein und konnte bereits in der Beta gespielt werden. Bild: EA Presseservice

Das Klassensystem, das sowohl aus "Battlefield" als auch den alten "Battlefront"-Spielen bekannt ist, wurde entfernt und auch das Squad-System, welches seit "Battlefield: Bad Company 2" stets in DICE-Titeln Verwendung fand, ist nur in reduzierter Form verhanden. Vor allem im Spielmodus "Vorherrschaft", welcher noch am ehesten "Battlefields" "Eroberung" ähnelt, wirkt das Spiel bisweilen etwas chaotisch und man kommt leicht in Versuchung, die Übersichtskarte zu vermissen.

"Das Imperium schlägt zurück": "Battlefront" doch noch gut?

Dabei sind die bisher genannten Punkte keinesfalls als Kritik zu verstehen. Stattdessen sollen Sie vielmehr verdeutlichen, dass "Star Wars: Battlefront" eben kein einfacher "Battlefield"-Abklatsch im Jedi-Universum geworden ist, sondern ein eigenständiges Spiel, das auf seine eigenen Stärken setzt.

Klassischer Shooter in modernem Gewandt: "Battlefront" setzt auf klassischen, rasanten Multiplayer-Spaß ohne große Schnörkel. Bild: EA Presseservice

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