Phänomen Sommerhit: Shakira, Macarena und Co.: Das waren die schrägsten Sommerhits

Egal ob an der Strandbar, in der Hoteldisco oder auf den heimischen Dancefloors - der richtige Orhwurm darf im Sommer nicht fehlen. Aber kennen Sie auch noch die Sommerhits der vergangenen Jahre?

Das Phänomen Sommerhit. Bild: dpa

Es ist Sommer und wie jedes Jahr gibt es natürlich wieder einen ganz bestimmten Song, der uns durch den Sommer begleiten wird. In diesem Jahr wurde "Reality" vom belgischen Erfolgs-DJ Lost Frequencies feat. Janieck Devy nach Angaben von Media Control zur Sommerhymne 2015 gewählt.

"Reality" ist Sommerhit 2015: Doch was macht einen Sommerhit überhaupt aus?

Die House-Produktion dominiert derzeit Clubs, Radiostationen, Trackdownloads und Streamingdienste. Mit seinem groovigen Beat und seinen eingängigen Rhythmen ist er nicht nur tanzbar, sondern verbreitet auch gleich mal eben Urlaubsstimmung. Typisch für einen Sommerhit: Er muss die Menschen bewegen, er muss eingängig sein und leicht zu merken. Dass jedoch so manch ein Hit der letzten Jahre eher das Gegenteil bei der Bevölkerung bewirkte, machten so einige Veröffentlichungen deutlich.

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Das Grauen kommt zur Sommerzeit

Zwar erinnert uns so manch ein Song der vergangenen Jahre sicher an Urlaub, allerdings auch daran, wie nervig er nach einer Weile war. Besonders die teilweise sehr unsinnigen Texte waren beim Hören besonders nervig.

Erinnert man sich nur mal an den "The Rigga-Ding-Dong-Song" von der Band "Passion Fruit" aus dem Jahr 1999. Ruft man sich dazu auch noch mal das überaus hochwertig produzierte Video ins Gedächtnis, so ist die Botschaft klar und deutlich: Neben ein paar Hupen, nackten Hinterteilen, Wasser und einer Strandbar braucht es nur noch den locker-leichten Beat und fertig ist ein Sommerhit. Beim mehrfachen Hinhören fragte man sich damals nur noch, was der Text überhaupt zu bedeuten hatte. Am Ende des Sommers konnte man den elendigen Refrain "Rigga digga ding ding ding" einfach nicht mehr hören. Fazit: Definitv einer der nervigsten Sommerhits der 90er Jahre.

Shakiras WM-Song "Waka Waka" gehörte nach dem Sommer 2010 vermutlich verboten

Egal ob man den Fernseher einschaltete oder das Radio aufdrehte, im Sommer 2010 waren überall die Klänge von Shakiras "Waka Waka"-Song zu hören. Man konnte dem einfach nicht entfliehen - schon gar nicht als Fußballfan. Da wurde man quasi schon zum Hinhören genötigt, wenn man sich eins der WM-Spiele im Fernsehen ansehen wollte. Der Refrain, der viel mehr an "Wodka Wodka" erinnert, gehört bei Rückblicken auf die WM 2010 schon längst dazu. Fazit: Auch wenn jeder meint, er mag den Song nicht, so singt ihn automatisch doch wieder jeder mit.

Unvergessen: "Coco Jambo" von Mr. President

Denkt man an diesen Songt zurück, so stellt der ein oder andere sicher fest: "Mann ist das schon lange her!" Doch auch die junge Generation unter uns kennt ihn, den Klassiker schlechthin. 1996 war es, als ein paar besonders debile Zeilen durch das Radio hallten. "As we get close you whisper 'coco' I hold you in my arms and you say 'jambo'." Übersetzt bedeutet das so viel wie: "Wenn wir uns näher kommen, flüsterst du Coco, ich halte dich in meinen Armen und sage Jambo". Da fragt man sich nur: Was bitte ist Coco und was Jambo? Scheinbar sehr schöne Sommer-Namen. Festzuhalten bleibt: Zwar musste man sich damals noch nicht mit größenwahnsinnigen Präsidenten wie Putin oder George W. Busch herumärgern, allerdings war dieser Mr. President mindestens genauso nervig.

Die "Erfinder" des Eurodance, die Vengaboys mit "We're going to Ibiza"

Noch nie hat wohl irgendjemand das Phänomen Vengaboys verstanden und doch kann fast jeder diese Zeilen mitsingen: "Woooow we're gonna have a party, wooow in the mediterranean sea." Nicht nur auf Ibiza war dieser Sommer-Song aus dem Jahre 1998 ein Hit. Auch wenn der Sommerhit heutzutage noch gern auf der PlayStation bei einer gemütlichen Sing-Star-Runde mitgeträllert wird, so sollte er doch endlich nur auf Ibiza bleiben.

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