Von news.de-Redakteurin Jana Koopmann - 29.06.2015, 22.30 Uhr

Kosmonaut Festival 2015 am Stausee Rabenstein: 15.000 Fans trotzen dem Regen um die Beatsteaks zu hören

Zelt, Gummistiefel und Regenponcho – das waren die Pflichtutensilien für alle, die am vergangenen Wochenende am Stausee Rabenstein unterwegs waren. 15.000 Fans feierten die Beatsteaks, Kraftklub und den geheimen Headliner.

Ein idyllischer Stausee, zwei Bühnen, eine große Menge an Verpflegungsständen und fertig ist ein rundum gelungenes Festival. In diesem Jahr fand das Kosmonaut Festival zum dritten Mal statt und war bereits vor Beginn ausverkauft! Kein Wunder. Was mal ein kleines kuscheliges Zusammentreffen gewesen ist, ist mittlerweile ein etabliertes Festival, welches nun auch bekanntere Künstler auf den Plan ruft.

Lesen Sie auch: unentbehrliche Festivalgadgets

Kosmonaut am Stausee Rabenstein - Noisey Stage, Adam Angst, Haftbefehl, Beatsteaks

Freitag nachmittag, die Tore öffnen sich und der Warm-Up für die große Abendüberraschung beginnt. Bands wie Schmutzki und Thees Uhlmann singen die Fanmeute vor der Hauptbühne warm. Leider mussten die Jungs von Wanda krankheitsbedingt absagen. Aber der Stimmung tat das keinen Abbruch, sollten doch die Beatsteaks und eben der geheime Headliner noch kommen. Der Bummel über das Festivalgelände lässt alle staunen, verpflegungstechnisch gibt es alles, was der Magen begehrt. Hinter Bäumen versteckt, findet man die ein oder andere Lounge zum Abtanzen. Die zweite Bühne, die Noisey Stage, ist am ersten Tag Gastgeber für Bands wie Adam Angst, Zugezogen Maskulin oder auch Haftbefehl.

Geheimer Headliner Materia

Die Berliner Beatsteaks sind ja für ihre zappelige Show bekannt. Leider hatte sich Sänger Arnim Teutoburg-Weiß im Vorfeld einen Bänderriss zugezogen. Trotz allem kam er mit einem Stuhl auf die Bühne gerollt, der aber schon nach wenigen Minuten einfach nur noch da war. Gehstock sei dank, war er doch auf der kompletten Bühne zu Hause. Nach 75 Minuten und ihren besten Hits betraten die Gastgeber der Band Kraftklub die Bühne: Sie ließen es sich nicht nehmen, den geheimen Headliner persönlich anzukündigen: Marteria. Und schon wurde es laut. Und auch dieser brachte noch eine kleine Überraschung mit: sein Kumpel Casper. Das Publikum tobte und verabschiedete einen wunderbaren ersten Festivaltag in die Nacht.

Auch interessant: Verletzte bei Rock am Ring

Schlechtes Wetter nur von oben: Kraftklub, Oliver Polak, AnnenMayKantereit

Der zweite Festivaltag stand im Zeichen des Regens und des Gastgebers Kraftklub, die als letzte Band des Abends auftreten sollte. Das Festivalgelände war mittlerweile etwas aufgeweicht, jedoch schien das die Fans nicht zu stören. Doch bis dahin blieb ja noch einige Zeit und die konnte man perfekt nutzen. Im Creepy Comedy Klub gab es beispielsweise Abdelkarim oder Oliver Polak zu sehen, auf der Freude am Tanzen-Bühne wurden die Fans der elektronischen Tanzmusik glücklich, die Noisey-Stage enterten Vierkanttretlager, Malky oder die Antilopen Gang.

Und auch auf der Hauptbühne ging es musikalisch gut zur Sache. Future Islands oder die Senkrechtstarter AnnenMayKantereit gaben sich die Ehre. Die Berliner Skandal-Rapper K.I.Z. präsentierten sich in feinster Pöbelmanier und ihren neuen Song „Hurra, die Welt geht unter" mit Henning May, dem Sänger von AnneMayKantereit.

Ein großartiges Zusammentreffen. Leider ging kurz vor dem Ende des Auftrittes kurz die Welt unter und es regnete in Strömen, aber die Masse ließ sich davon nicht beeindrucken und trotzte. Die letzten 90 Minuten des Kosmonaut Festivals 2015 gehörten dann den Gastgebern von Kraftklub. Die Jungs haben die letzten Reserven der Tanzwütigen rausgeholt und mit einer großen Pyroshow und Tränen in den Augen viele glückliche Menschen zurückgelassen. Aber schon in 360 Tagen wird es wieder heißen: Hallo Kosmonauten!

FOTOS: Festival-Wochenende Das hat gerockt

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

koj/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser